Werbepartner

Ergebnis 1 bis 3 von 3

Rissbreitenbeschränkung?

Diskutiere Rissbreitenbeschränkung? im Forum Abdichtungen im Kellerbereich auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

    Registriert seit
    08.2008
    Ort
    Südwest
    Beruf
    Dipl.-Phys.
    Beiträge
    1,134

    Rissbreitenbeschränkung?

    Das Thema ist in dem anderen Thread irgendwie versickert:

    Bei einer normalen Dreifachwand wirken beide Fertigschalen als rissbreitenbeschränkende Schalung für den Verguß, bei einer mit Kerndämmung nur die Innenschale, weil auf der äußeren Seite ja EPS ist. Macht das für die Dichtigkeit des Wandelements einen Unterschied?
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  2. Rissbreitenbeschränkung?

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  3. #2
    Bauexpertenforum
    Registriert seit
    01.2004
    Ort
    NRW
    Beruf
    öbuv Sachverständiger
    Benutzertitelzusatz
    und öbuv SV für das Maurer- und Betonbauerhandwerk
    Beiträge
    10,389
    wenn man davon ausgeht, dass die Wasserundurchlässigkeit eine qualitative und quantitative Angabe der Begrenzung des Wasserdurchtritts durch Beton, Fugen, Einbauteile und Risse ist, dann sehr wohl.
    Wenn nun keine "äußere" Abdichtung der Wand- Bodenfuge erstellt wird (z.B. Kompressionsdichtungen), muss von einem eindringen von Wasser in die Wandfuge bis hinter der Dämmung ausgegangen werden.
    Wie auch bei "normalen" Teilefertigwände, müssten nun im Bereich des Kernbetons Arbeitsfugenbänder sowohl horizontal, als auch vertikal eingebaut werden.
    Es gibt auch bei Fertigwände verschiedenen statische Ansätze.
    Es ist möglich, die Wände "ohne- mit weniger" Rissbeschränkende" Bewehrung herzustellen, da diese auf den Schaltischen kaum Zwängungen unterliegen.
    Es ist auch möglich, je nach statischen Ansatz, im Bereich der Fugenstöße eine zusätzliche, statisch erforderliche Bewehrung mit Übergreifungsstößen im Kernbeton anzuordnen - oder eben komplett ohne.
    usw...usw..l.
    Eine WW ist ein komplexes System.
    Es bedarf eine komplette Planung.
    Es ist nicht möglich, nur einzelne Teile zu betrachten, das große und ganze muss erkannt, geplant und umgesetzt werden.
    Wie in dem anderen Thread schon beschrieben, ist das von Ihnen beschriebene Produkt schon nicht in der Lage, die Verblendung hinsichtlich den Forderungen der 1053-1 zu erfüllen. Es bietet nicht genügend Aufstandsfläche für die Verblendung.
    Dann sehe ich nicht lauter Linienartige Wärmebrücken im Bereich der Bauteilfugen (Wand / Boden)
    Ich kann mir nicht vorstellen, wie diese verhindert werden sollen.
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  4. #3
    Bauexpertenforum
    Registriert seit
    01.2004
    Ort
    Kornwestheim
    Beruf
    Bauingenieur
    Benutzertitelzusatz
    Nachdenken kostet extra.
    Beiträge
    5,636
    Zitat Zitat von capslock Beitrag anzeigen
    Das Thema ist in dem anderen Thread irgendwie versickert:

    Bei einer normalen Dreifachwand wirken beide Fertigschalen als rissbreitenbeschränkende Schalung für den Verguß, bei einer mit Kerndämmung nur die Innenschale, weil auf der äußeren Seite ja EPS ist. Macht das für die Dichtigkeit des Wandelements einen Unterschied?
    Kurzform (von Marks Ausführungen):
    - Vergiß es. Das ist wieder so ne Nebelkerze.
    - eindeutige, sinnvolle, funktionierende Abdichtungsebene festlegen, planen, ausführen



    Was ist der größte Schwachpunkt an dem Zeugs?
    Regelmäßige Zusammenfassung der Planungs- und Ausführungsqualität in:
    2 schöne Fertigteilschalen, Beton rein und der Rest funktioniert schon - machen mer immer so.
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen