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  1. #1

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    Frage Betonstufen Treppe

    Hallo,

    ich möchte gerne eine Betontreppe selber bauen

    Dazu würde ich die Stufen einschalen und dann je eine Stufe nach der anderen betonieren.
    Also 1.Stufe einschalen, Beton rein, Beton härten lassen, dann auschalen.
    Darauf die 2.Stufe einschalen, Beton rein, Beton härten lassen, dann auschalen, usw insgesamt 3 Stufen.

    Nun meine Frage:
    Muß ich zwischen den Stufen einen Haftvermittler nehmen und in welchem Mischungsverhälnis Betonkies und Zement nehmen?

    Bin gespannt auf eure Antworten
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  2. Betonstufen Treppe

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  3. #2

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    Soll das armierungsfreier spätrömischer Stampfbeton werden oder wie schaut denn die Konstruktion der Treppe aus?
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  4. #3
    Themenstarter

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    Ok, wohl doch nicht ganz so eindeutig:

    Ingesamt 3 Stufen:
    nix freitragendes, sondern "nur" komplett mit Beton verfüllt!

    Also
    1. Stufe ca 90cmx18cm
    2. Stufe ca 60cmx18cm
    3. Stufe ca 30cmx18cm

    Das Ganze vor der Eingangstür, wird irgendwann noch mal befließt.
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  5. #4

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    Und warum nicht am Stück betonieren?
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  6. #5
    Themenstarter

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    Ich denke mal, dass man das nicht so schön gießen könnte oder?

    Jedenfalls traue ich mir das nicht so recht zu, was wären denn die Nachteile bei meinem Verfahren?
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  7. #6
    JamesTKirk
    Gast
    Wenn Du das abschnittsweise machts, bekommst Du eine "Perlenkette", kein monolithisches Bauteil.
    So kannste Dir als Anwalt ja selber eine Bedenkenanmeldung schicken.
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  8. #7

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    Zu flüssig darf man den Beton natürlich nicht machen.
    Aber wenn man selbstgemischten Beton zu flüssig macht, ist er sowieso falsch angemischt (zuviel Wasser) und nicht mehr fest genug oder er hat soviel Zement, dass er schwindet ohne Ende (mit entsprechenden Rissen). Und wer hat schon Fließmitel (BV)zu Hause?
    Der Nachteil bei Etappen wäre eine geringere Haftung der Stufen und eine Fuge, die gerne kapillar Wasser zieht mit entsprechender Gefahr bei Frost.
    Wenn man die Stufen jeweils so schalt, dass das senkrechte Schalbrett für die Stufenvorderseite 1 cm tiefer geht als die Oberfläche der nächsten unteren Stufe, dann klappt das schon. Und bei 3 Stufen ist der Betondruck ja auch noch nicht soo groß.
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  9. #8
    Themenstarter

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    Der Nachteil bei Etappen wäre eine geringere Haftung der Stufen und eine Fuge, die gerne kapillar Wasser zieht mit entsprechender Gefahr bei Frost.

    OK das leuchtet mir ein!

    Also:
    Einschalen der Senkrechten (Setztstufen) jeweils 1 cm tiefer als die nächste untere Stufe - soweit klar.

    Soll ich denn die späteren Trittstufen auch gleich mit einschalen und alles von oben vergießen, oder schale ich Trittstufe für Trittsttufe nach, damit ich Hohlnester an der Oberfläche ausschließen kann???

    In welchem Mischungsverhältnis Kies - Zement und was ist bitte zu flüssig?
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  11. #9

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    Soll ich denn die späteren Trittstufen auch gleich mit einschalen und alles von oben vergießen, oder schale ich Trittstufe für Trittsttufe nach, damit ich Hohlnester an der Oberfläche ausschließen kann???

    [...] und was ist bitte zu flüssig?
    Zwei Fragen - gleiche Antwort: Oberseite wird gar nicht geschalt, sondern sauber abgezogen. Wenn er mehr als den 1 cm nachrutscht, dann war's zu flüssig.
    Du musst anständig Rütteln (am besten mit Rüttelflasche, geht aber auch mit Kanthölzern und Kelle) um bei der Konsistenz alle Nester zu schließen. Und die Schalung muss gut eingeweicht sein.

    In welchem Mischungsverhältnis Kies - Zement
    so 4:1 bis 3:1
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  12. #10
    Themenstarter

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    Daumen runter

    AH

    Danke für eure Antworten, so werde ich es machen!

    Verstanden Ende
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