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Wand aufdoppeln

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  1. #1

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    Frage Wand aufdoppeln

    Hallo zusammen,

    fast traue ich mich ja nicht - aber da ich nunmal ein altes Haus bewohnbar machen soll stelle ich mal Folgendes in die Runde:
    Die Hütte ist klassisch um 1900 gebaut, im EG gemauert, dann tragende Holzbalken für Fußboden 1.OG sowie die Dachkonstruktion.
    Um das 1. OG u.a. auch wärmetechnich zu optimieren habe ich mir Folgendes (s. Zeichnung) ausgedacht:

    - Sanierung der alten Balkenlage
    - Höhenausgleich der Balken
    - Neue Dielung im 1.OG in vertrauenserweckenden 38mm
    - Einbringung eines Ringankers
    - Inwendige Mauer mit Porenbeton ohne Luftschicht

    Nun zu meiner Frage:

    Ist das komplett daneben oder kann man das so machen?

    Mfg,

    Der Bau-Labs
    Geändert von Bau-Labs (12.12.2003 um 21:52 Uhr)
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  2. Wand aufdoppeln

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  3. #2

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    Dag ok: Der Ringanker hat eine aussteifende Funktion, also damit das Haus nicht zusammenfällt. Viele denken der Ringanker hällt das Haus zusammen, also das es nicht aueinanderfällt. Besonder kommt er zum Einsatz bei hallenartigen Bauten. Sind andere bauaussteifende Bauteile vorhanden, kann man sich den Ringanker sparen, er ist unnütz. Dies ist z.B. meiner Ansicht nach im vorliegendem Fall so. Die Gebäudeaussteifung wird durch die Geschoßdecke übernommen. Die starken Dielen fest auf die Deckenbalken genagelt bewirken, daß die Geschoßdecke eine unverschiebliche Scheibe bildet, die das Gebäude ausreichend aussteift. meiner Meinung nach sollte die Porenbetonschale nicht auf die Dielung gesetzt werden, letztere sollte ca. 1 bzw 1,5 cm cm vor der Wand enden. Der Spalt wird mit einer Fußbodenleiste verdeckt. Das Erdgeschoßmauerwerk zwischen den Deckenbalken weiterführen und darauf die P-Betonschale aufsetzen. Details lassen sich jedoch nur vor Ort klären. Frage: Warum kein GK-Vorsatzschale. Viel Erfolg.
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  4. #3
    Themenstarter

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    Vielen Dank für die Antwort.
    Der untere Ringanker soll in erster Linie tatsächlich nicht das Haus zusammenhalten sondern dafür sorgen, daß die Innenwände keine Setzrisse bekommen.
    Die Dielung kann leider nicht vor der Wand enden, da sie sonst in der Luft hängt. ;-)
    Fußleiste kommt dann später zwischen Wand und endgültigem Holzfußboden.
    Die Erdgeschoßwände sind ansonsten bis unter die neue Dielung hochgemauert.
    Was spricht denn dagegen, die Porenbetonschale auf die Dielung zu setzen?
    Und was ist eine GK-Vorsatzschale?
    Nächste Unwissenheit:
    Ab und an müssen Stiele in der Wand verschwinden.
    Mit Kaltbitumen oder Teerpappe verkleiden und Zwischenraum zum Porenbeton dämmen? Und womit?
    Muß der Porenbeton mit Überbindern an der äußeren Wand verankert werden oder krallt sich im Zwischenraum eingebrachter Mörtel genügend fest?

    Mfg,

    Der Bau-Labs
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  5. #4
    Themenstarter

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    Nachtrag GK

    Ich Dösbaddel.
    Gut.
    Gips-Karton.
    Aus mehreren Gründen negativ.
    Hat für mich gefühlsmäßig nichts mit einer ernstzunehmenden Wand zu tun.
    Wärme- und Schalldämmung halte ich bei Porenbeton für unproblematischer und auf der Kostenseite tut sich da auch nicht viel.
    Schlussendlich keine fachliche Präferenz - (m)ein Haus sollte halt auch innen was massives ausstrahlen.

    Mfg,

    Der Bau-Labs
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  6. #5
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    sitzt du grad?

    das ist keine wärmetechnische sanierung, das ist arbeitsbeschaffung und wärmebrückenproduktion.

    aber mach ma: macht bestimmt spass
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  7. #6
    Themenstarter

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    Danke für den Hinweis.
    Die Arbeit mache ich mir selber, macht mir nix.
    Wärmemäßig kann und soll das nicht oberoptimal werden - da nehme ich Verluste durch den Wandaufbau eher in Kauf als für mich schwerer zu kalkulierende Tau- Schwitz- oder Kondenswassergeschichten.
    Nicht gleich schimpfen - bin Laie.

    Gruß,

    der Bau-Labs
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