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Keller Feuchtigkeit in Mauerwerk?

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  1. #1

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    Keller Feuchtigkeit in Mauerwerk?

    Hallo,

    2 Seiten des Hauses sehen so aus. Was ist das? Das Haus ist Baujahr 1955. Ich würde folgendes machen: 1. Mauerwerk komplett freilegen
    2. neu verputzen
    3. Schweißbahn aufkleben
    4. 10cm Dämmung anbringen
    5. Noppenfolie davor
    6. Drainage davor verlegen

    Kriegt man mit diesen Maßnahmen das Problem in den Griff oder gibt es andere Möglichkeiten?

    Gruß
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  2. Keller Feuchtigkeit in Mauerwerk?

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  3. #2
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    Dränung? Nur wenn Wasser in flüssiger Form "reinläuft" und das auch irgendwohin weggeleitet werden kann.

    Wieviel Feuchte kommt innen denn wo an und wie soll die Schweißbahn am unteren ENde vor hinterlaufen gesichert werden?
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  4. #3
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    Also wenn ich mit der Hand die Stellen auf den Bildern anfasse spüre ich keine Feuchtigkeit. Aber was sollen diese Verfärbungen denn sonst sein? Man kann ja genau den Fugenverlauf erkennen.
    Ich gehe mal davon aus das 1955 noch keine horizontalsperren eingebaut wurden. Die Schweißbahn würde ich ungefähr bis mitte Fundament kleben.

    Gruß
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  5. #4
    Themenstarter

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    Welche Sanierungsmöglichkeiten habe ich denn noch?

    Gruß
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  6. #5
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    Natürlich wurden damals schon Horizontalsperren eingebaut! Ob es hier so ist? Ebenso verhindern diese nur von unten aufsteigende Kapillarfeuchte und seitlich kommt es ohne Abdichtung immer noch rein. Wenn diese tatsächlich fehlt ändert auch die äußere Abdichtung nix dran.

    Wenn es drückendes Wasser wäre käme es ja auch idR als flüssig laufendes rein. Dann könnte man u.U. über eine Drainanlage nachdenken wenn man weiß wie diese wohin entwässern soll?

    Die braunen Fugen und Farbabplatzungen können auch folgen von hygroskopischer Feuchte und Salzablagerungen sein. Wobei der Mörtel der Fugen schlicht und ergreifend zermürbt ist. Dazu gibt es noch Kondensat auf der Oberfläche...

    Kommt einiges zusammen aber drückendes Wasser sehe ich hier keines
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  7. #6
    Themenstarter

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    Und wie sollte eine Sanierung in diesem Fall aussehen und wie kostspielig kann diese sein? Das Haus wollte ich kaufen aber ich bin mir nicht sicher ob das mit so einem Keller Sinn macht!

    Gruß
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  9. #7
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    Mhhh Beruf = Betonbauer?

    Im Zweifel eigenen Sachverstand hinzunehmen
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  10. #8

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    Aber das muß eine Hausfrau ja nicht wissen!!
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    Hallo,

    es ist sicher nicht falsch, ein solches Mauerwerk außen zu verputzen. Aber erfahrungsgemäß wird es nicht völlig eben. Vermutlich ist eine KMD besser für diese Unebenheiten als eine zu klebende Folie.
    In der Literatur ist ein reiner Zementmörtel für einen solchen Putz vorgeschrieben. So 1 zu 3 bis 1 zu 4 war wohl die Mischung, wenn ich es recht in Erinenrung habe.

    Nur geht das eben nur auf dem Papier hervorragend!! Hat man einen m² an der Wand, rauscht der ganze Käse auf einem Wasserfilm wieder nach unten. Man muß etwas Kalk oder PM-Binder zugeben. Aber das steht nicht in den schlauen Büchern.

    Nur ist, wie Robby schon erwähnte, damit die Feuchtigkeit, die senkrecht im Mauerwerk aufsteigt noch nicht bezwungen. Also aufsägen und Edelstahlbleche einlegen. Eine Sklavenarbeit!!

    Ich kenne einen einzigen Fall, wo man mit Sperrputz auf der Innenseite, ohne aufzugraben, Erfolg hatte. Das muß aber nicht immer funktionieren, eher selten.

    Hätte man schon gekauft, könnte man das auf einer Wand probieren und mal ein Jahr beobachten. Geht eben nicht. Also sollte man beim Kauf vom schlimmsten Fall ausgehen.

    Es könnten aber noch weitere Probleme kommen: Gräbt man außen auf, kann sich nach dem Verfüllen eine Art Badewannde bilden, in der sich Oberflächenwasser sammelt und als drückendes Wasser die Dichtung testet. Die Drainage wird schlimmeres verhindern.

    Aber kann und darf sie auch eingebaut werden??? Fragt man die Behörden und ist es verboten, werden sie nach dem Kauf genau hinsehen.

    Irgendwie muß man die Entscheidung selbst treffen.

    Gruß

    pauline
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