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  1. #1

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    U-Wert eines alten Bestandfensters berechnen

    Hallo zusammen,

    ich ackere mich gerade zum ermitteln des Ist-Standes zum Spaß durch die EnEV für mein selbst bewohntes Haus Fertigstellung 1982. (Bauplan genehmigt 1976)

    Natürlich gibts zu den Fenstern keine U-Werte. Allerdings müssen doch die Energieberater auch irgendwie den Ist-Stand berechnen?

    Wie wird das gemacht?

    Beispiel:

    Fenster 1x1m
    2fach Isolierverglasung.
    Das kann ich selbst noch bestimmen. Vielleicht noch, ob Alu oder Edelstahl zwischen den Glasscheiben verwendet wurde.
    Aber was wird bei Gasen (gabs die damals schon produktiv im Einsatz?) berechnet?
    Woran erkennen die den U-Wert z.B. des Rahmens?

    Wird hier bei den Fenstern einfach eine U-Wert pauschale eingesetzt (wenn ja, wo gibt es sowas?), die in etwa den Bestand von 1982 her gibt oder kann man das alle konkret nachmessen/rechnen?
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  2. U-Wert eines alten Bestandfensters berechnen

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Vielleicht hilft der folgende link ein wenig weiter.

    http://www.code-knacker.de/u_wert.htm

    Zum Rahmen, ich (nix Fensterbauer) behaupte einmal, daß der Einfluß nicht so gravierend ist. Betrachtet man die Flächen, dann ist der Anteil des Rahmens gering. Wird sich beim Gesamt-U-Wert mit vielleicht 0,1 oder 0,2 bemerkbar machen.
    Wer will kann ja mal rechnen.

    Was sich in der Praxis wohl eher bemerkbar macht, wären mangelhafte Dichtungen zwischen Rahmen und Fensterflügel.

    Gruß
    Ralf
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  4. #3
    Avatar von Olaf (†)
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    Da...

    hast Du
    Formel: Uw = (Af * Uf + Ag * Ug + Lg * Psig ) / (Ag + Af)

    1982? Da war noch nichts mit Edelgas, gabs eigentlich nur schnöde Luft, setz 3,0 an
    Beim Rahmen biste mit 1,7 gut bedient, eher mehr.
    Und warme Kante is sicher auch nicht zu dem Zeitpunkt, Psi 0,08 (g ist der Abstandshalter)
    Rahmenanteil grob übern Daumen 1/3. 0,1/0,2 vernachlässigbar? Naja, is relativ. 0,1 bringt pro m² faustisch gesehen 10 Liter Heizöl bzw. Äquvalent.
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  5. #4
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von Olaf Beitrag anzeigen
    hast Du
    Formel: Uw = (Af * Uf + Ag * Ug + Lg * Psig ) / (Ag + Af)

    1982? Da war noch nichts mit Edelgas, gabs eigentlich nur schnöde Luft, setz 3,0 an
    Beim Rahmen biste mit 1,7 gut bedient, eher mehr.
    Und warme Kante is sicher auch nicht zu dem Zeitpunkt, Psi 0,08 (g ist der Abstandshalter)
    Rahmenanteil grob übern Daumen 1/3. 0,1/0,2 vernachlässigbar? Naja, is relativ. 0,1 bringt pro m² faustisch gesehen 10 Liter Heizöl bzw. Äquvalent.
    Danke Euch beiden.
    Die Formel kannte ich schon. Nur eben total nutzlos, wenn man die einzelnen Größen nicht kennt bzw. nicht weiß, wie man sie berechnet

    Wenn ich nochmal darüber nachdenke ist es sicherlich deutlich wirtschaftlicher, dass zu schätzen als es mit Definition der Systemgrenzen etc. zu messen. Im Endeffekt kommts ja dann eh auf den Soll-Stand drauf an und den hat man dann ja.

    Wieder ein bisschen schlauer geworden. Danke nochmal.
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