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Aufdachdämmung Isover AP

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  1. #1

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    Aufdachdämmung Isover AP

    Hallo zusammen,

    natürlich hab ich schon sehr viele informationen (auch hier)
    über Aufdachdämmungen erstöbert und erfragt.
    Das Dämmmaterial ist so ne Geschichte, so richtige
    gute Aussagen bzw. Vergleiche gibt es nicht, jeder sagt was anderes.

    - PUR Hartschaum (z.B. Bauder) haben ja einen sehr guten Dämmwert im Winter,
    Nachteil: Dämmung im Sommer und auch Schallschutz ist eher nicht die Stärke, diffusionsdicht

    - Holzfaserplatten (z.B. Gutex) haben sehr guten Dämmwert Sommer auch Winter, guter Schallschutz, diffusionsoffen
    Nachteil: teuer, hoher Aufbau

    - Steinwolle (Isover Integra AP) ist so ein Mittelding, zwischen beiden, Dämmwert Sommer gut durch viel Masse,
    Winter auch gut, guter Schallschutz, günstiger als Holzfaserplatten, diffusionsoffen
    Nachteil: ebenfalls Höherer Aufbau


    Für mich ist wichtig das ich nicht erstick, in so ner diffusionsdichten Bude,
    daher kommen für mich in Frage Holzfaserplatten oder eben Steinwolle.

    Hat einer mit Isover Integra AP Erfahrung?
    denke das ist eine sehr gute Lösung zu einem bezahlbaren Preis, oder?

    gibts Erfahrungen/Meinungen?

    Danke

    Gruß
    Seven
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  2. Aufdachdämmung Isover AP

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  3. #2
    Avatar von jetter
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    Dat löppt
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    Diffusion hat nichts mit ersticken zu tun
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  4. #3
    Themenstarter

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    also wenn ich mir solche Schaumdinger mit beidseitiger Alubeschichtung ansehe,
    da kann nix durchgehn, bei den anderen beiden schon, das meinte ich damit.

    Aber ich laß mich gern eines besseren belehren,
    viel Erfahrungen scheint es ja nicht zu geben.
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  5. #4

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    Hallo kukuk,
    wir gehen jeden Morgen ins DG und haben bislang noch keine Leichen entdeckt. Liegt vielleicht daran dass wir Fenster und Türen dort miteingebaut haben :-)

    Scherz beiseite, persönliche Befindlichkeiten sind natürlich ok.

    Es gibt PUR auch diffusionsoffen und dass das jetzt besonders laut ist, konnte ich nicht feststellen. Im Sommer hilft es auch gegen Hitze. PUR war die Empfehlung vom Dachdecker.
    Von innen haben wir (Altbau) dann nochmal mit Steinwolle zwischen den Sparren gedämmt.

    Man liest soooooo viel und nachher wundert man sich. Vieles ist reine Philosophie.

    Gruß Budenzauber
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  6. #5
    Bauexpertenforum Avatar von stefan ibold
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    zuviele lehrer hier?



    Moin,

    ich bekomme langsam schlechte Laune

    @ kukuk
    Jetter hat Recht. Luftdicht muss das egal wie sein, dass hat mit den kaschierten PUR nichts zu tun. Diffusion und Ersticken hat sehr wenig gemeinsam.

    @ budenzauber
    haben Sie sich Ihren Aufbau nachweisen lassen??
    Wie dick ist das PUR, welches Herstellungsjahr und welche Kaschierung hat es?
    Nebenbei: PUR soll einen geringeren Sperrwert als Mifa haben?
    Scheint ja ne hochgradig kompetente Beratung gewesen zu sein.

    zur Erklärung:
    PUR ist ein "steifes" Material, welches den Luft- und Körperschall nicht oder nur sehr gering abbauen kann.
    Da hilft nur Masse-Feder-Masse. Soll heißen Eindeckung (Masse)- Feder (Mifa) - Unterkonstruktion (Masse)

    Leute, bleibt bitte bei Euren Kompetenzen

    stefan ibold
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  7. #6

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    Hallo Herr Ibold,
    nein, ich bin weder Lehrer noch wollte ich für schlechte Laune sorgen oder großartige Empfehlungen geben.
    Mein Beitrag bezog sich nur auf die (psychologische) „Erstickungsgefahr“, die ich aber ebenso individuell sehe wie die Wahl des Dämmsystems. Die baulichen Gegebenheiten werden natürlich ebenso ihre Rolle spielen.

    Aber Ihre kritischen Anmerkungen werfen natürlich auch für mich Fragen auf. Erstmal also zu Ihren Punkten:

    1) Nachweisen im Sinne externer Planung/schriftl. Unterlagen nein
    DD empfahl uns die Aufsparrendämmung, die für Sommer/Winter ausreichen würde. Unter den Sparren sollte dann nur noch die Dampfbremse zzgl. die raumseitige Innenverkleidung.

    2) Puren Apricell WLG 028, 12 cm stark, beidseitig mit diffusionsoffener Beschichtung, Oberseite als diffusionsoffene Unterdeckbahn, montiert im Herbst 2007
    Puren schreibt jeweils von Spezialvliesbeschichtung (bei der Platte „Plus“), weiß nicht, ob es diese ist, die offenporige Unterseite fühlt sich etwas wie „Feinpappe“ an.

    3) Klar, je mehr Masse, desto weniger Schall. Ich habe für mich nur den Vorher-nachher-Vergleich und da war es (auch ohne Innendämmung) schon leiser. Die (Wärme)Dämmwerte scheinen bei PUR aber wohl besser.

    4) Beratung: Ich hoffe mal das Beste, aber es fehlt natürlich der Vergleich.

    Da wir uns damals entscheiden hatten, den Innenausbau zu überrnehmen, wollte ich den Sparrenzwischenraum aufgrund der „nur“ 12 cm außen zusätzlich zum Dämmen nutzen und habe 12 cm Steinwolle WLG 035 eingebracht und mit ca. 3 cm Abstand dann eine „intelligente“ Dampfbremse (Winter dicht, Sommer offen) angebracht.

    Die zusätzliche Dämmung wurde damals vom DD als völlig unnötig bezeichnet, der Planer hatte aber zumindest keine Einwände.

    Gerade habe ich bei Puren gesehen, dass es auch Platten gibt, bei denen von zusätzlicher ZSD die Rede ist, bei andern steht davon nichts...

    Wie tief muss ich nun den Kopf einziehen?

    Gruß Budenzauber
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  9. #7
    Themenstarter

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    also Leute, das mit dem ersticken war nicht wörtlich gemeint.

    Mir ging es hauptsächlich um die Dämmung an sich, die verschiedenen Materialien.
    So richtig was gut/schlecht ist weiß ich immer noch ned.

    War dieses Wochenende auf einer Messe, auch hier sagte wie gewohnt jeder was anderes,
    jeder lobte sein selbst angebotenes Material, das ging von Holzfaserplatten über PUR,
    doppelten Dachstuhl mit Celulose, sogar Styropor wurde mir bestens empfohlen.

    naja, da hilft anscheinend nur gooogeln googeln und googeln
    und sich selbst versuchen das beste für sich zu finden.

    Grüßle
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  10. #8

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    jeder lobte sein selbst angebotenes Material
    was wohl zu erwarten war, oder?
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