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  1. #1
    pinky2008
    Gast

    Bauzeitzinsen umgehen??

    Hallo,

    die Banken richten ein sogenanntes Baukonto ein und jedes Mal, wenn man Geld abhebt, kommen darauf saftige Zinsen!

    Kann man dieses umgehen? Könnte man nicht einfach Geld abheben und bis man es braucht auf das Tagesgeldkonto einzahlen? Aber die Banken verlangen ja auch Rechnungen!

    Oder kann man was gescheites mit den Banken vereinbaren. Meinetwegen unterschreibe ich auch ein Bausparvertrag, bräuchte eh noch eins.

    Für viele Anregungen und Tipps wäre ich dankbar!
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  2. Bauzeitzinsen umgehen??

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  3. #2
    Baufuchs
    Gast

    Man sollte

    ja eigentlich erst dann vom Baukonto abheben/überweisen, wenn das Geld tatsächlich zur Begleichung von Rechnungen benötigt wird.

    Da geht nix mit Tagesgeldkonto.
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  4. #3
    pinky2008
    Gast

    Böse

    natürlich nimmt man nur das Geld runter, wenn man es auch braucht, aber dennoch kostet das Zinsen. Jedes Mal wenn man was abhebt um etwas zu bezahlen, wird es Zinsen kosten. Und wie kann man dieses umgehen? Kann doch nicht sein das die Bank nochmal zulangt und ca. 5000 Euro an Zinsen bekommt!
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  5. #4

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    natürlich nimmt man nur das geld runter, wenn man es auch braucht, aber dennoch kostet das zinsen. Jedes mal wenn man was abhebt um etwas zu bezahlen, wird es zinsen kosten. Und wie kann man dieses umgehen? Kann doch nicht sein das die bank nochmal zulangt und ca. 5000 euro an zinsen bekommt!
    hä ?
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  6. #5
    pinky2008
    Gast
    Bauzeitzinsen
    Bauzeitzinsen ist der Begriff für die während der Bauzeit anfallenden Zinsen auf die Teilauszahlungen des Darlehens. Sie entstehen üblicherweise bei kreditfinanzierten Neubauprojekten, bei denen die Darlehensauszahlung nach Baufortschritt erfolgt.


    Sorry umgehen hat ja zwei bedeutungen. Ich meine natürlich, ob es ein hintertürchen gibt um diese Zinsen einzusparen.
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  7. #6
    Avatar von dquadrat
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    versteh ich auch nicht. ist doch normal, daß wenn die höhe des in anspruch genommenem darlehen steigt, auch die zinsen steigen.
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  8. #7

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    Was soll denn da umgangen werden.
    Es kann doch nur zwei Zinsarten geben:
    Bereitstellungszinsen für Kreditsumme abgl. gezahlter Beträge
    Zinsen auf in Anspruch genommenen Kreditanteil
    Und diese Beträge ändern sich bei jeder Zahlung durch die Bank

    Wenn ich jetzt alles am ersten Tag abhebe, zahle ich sofort den vollen Zinsbetrag.
    Suuuuuuper Idee.

    MfG
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  9. #8

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    Da wäre mir nichts bekannt mit Umgehungsstraßen.
    Das einzige, wo man verhandeln kann, sind Bereitstellungszinsen.
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  10. #9
    pinky2008
    Gast
    kann sein das ich auf dem Schlauch stehe!

    Wir nehmen uns doch ein Kredit. Also z.b. 200.000 Euro. Dafür zahlen wir bis ins Grab Zinsen und Tilgung. Also wir haben dann ein "Plus" auf dem Konto, weil wir uns ja Geld geliehen haben. Warum muss ich noch diese Bauzeitzinsen zahlen? Ich zahle doch in den 20-30 Jahren genug Zinsen.

    Villeicht könnte mich jemand aufklären, anscheind habe ich das Prinzip nicht verstanden!
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  11. #10
    pinky2008
    Gast

    Icon1

    kann sein das ich auf dem Schlauch stehe!

    Wir nehmen uns doch ein Kredit. Also z.b. 200.000 Euro. Dafür zahlen wir bis ins Grab Zinsen und Tilgung. Also wir haben dann ein "Plus" auf dem Konto, weil wir uns ja Geld geliehen haben. Warum muss ich noch diese Bauzeitzinsen zahlen? Ich zahle doch in den 20-30 Jahren genug Zinsen.

    Villeicht könnte mich jemand aufklären, anscheind habe ich das Prinzip nicht verstanden!

    Mit dem Tagesgeldkonto war ja auch nur so gedacht, das man auf einer Seite ca. 5 % Zinsen zahlt und auf der anderen Seite ca. 5% bekommt. Natürlich verweilt das Geld nicht lange, aber jeder Tag zählt!
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  12. #11

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    aha - also so wie ich's kenne:

    -ich nehme einen Kredit auf
    -bis ich das Geld abrufe zahle ich (evtl.) Bereitstellungszinsen
    -sobald ich das Geld abrufe zahle ich Zins für das abgerufenene Geld dafür sinken die Bereitstellungszinsen (da ja der bereitgestellte Betrag ebenfalls sinkt)

    Wo Du da ein Tagesgeldkonto unterbringen willst ist mir jetzt schleierhaft....
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  13. #12

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    Anscheinend will er den Kredit abrufen, und dann das Geld zwischenparken und von dort je nach Rechnungseingang bezahlen.

    SO geht das aber nicht.

    ODER er meint, die Rechnungen werden von einem laufenden Konto beglichen und danach aus dem Darlehenskonto wieder aufgefüllt...und in der Zwischenzeit würde er einmal den Bereitstellungszins und einmal eine Art Überziehungszins auf dem laufenden Konto bezahlen.

    Zitat Zitat von pinky2008
    Wir nehmen uns doch ein Kredit. Also z.b. 200.000 Euro. Dafür zahlen wir bis ins Grab Zinsen und Tilgung. Also wir haben dann ein "Plus" auf dem Konto, weil wir uns ja Geld geliehen haben
    Fast richtig, aber mit der Unterschrift unter den Kreditvertrag steht Euch das Geld nur zur Verfügung. Es ist noch nicht als "Plus" auf dem Konto. Deswegen zahlt Ihr auch nur Bereitstellungszinsen und keine Darlehenszinsen. Sonst könntest Du ja schnell das Geld schnappen und ab damit auf die Bahamas...und die Bank würde in die Röhre schauen.
    Deswegen gibt´s üblicherweise Geld nur gegen Vorlage von Rechnungen (nach Baufortschritt). Die Bank will ja wissen, was Du mit dem Geld machst, da das Darlehen "zweckgebunden" ist.

    Gruß
    Ralf
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  14. #13
    pinky2008
    Gast
    es wird ein Baukonto eingerichtet. Dann nimmt man 50.000 Euro für das Grundstück und zahlt für dieses Geld z.b. 5 % Zinsen, da es ja ins minus geht. So dann braucht man wieder z.b. 10.000 Euro und nun zahlt man wieder 5% Zinsen für 60.000 Euro. Aber man hat doch für die 50.000 Zinsen bezahlt, warum denn nochmal. Ich kapier das nicht!
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  16. #14

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    Zitat Zitat von pinky2008 Beitrag anzeigen
    es wird ein Baukonto eingerichtet. Dann nimmt man 50.000 Euro für das Grundstück und zahlt für dieses Geld z.b. 5 % Zinsen, da es ja ins minus geht. So dann braucht man wieder z.b. 10.000 Euro und nun zahlt man wieder 5% Zinsen für 60.000 Euro. Aber man hat doch für die 50.000 Zinsen bezahlt, warum denn nochmal. Ich kapier das nicht!

    Ich denke Du hast da grundsätzlich was missverstanden ...

    Du bezahlst ja nicht einmal pauschal 5% wenn Du z.B. 50.000€ deinem Baukonto entnimmst.

    Nimmst Du 50.000€ runter hast Du plump gesagt 50.000€ Schulden die Du mit jährlich 5% verzinsen musst.
    Nimmst Du nochmal 10.000€ runter hast Du insgesammt 60.000€ Schulden die mit 5% verzinst werden.
    Oder hast Du die 50.000€ inzwischen schon zurückgezahlt?


    Pauschal verzinst wird nur wenn Du Dir beim Luden Geld leihst.


    Gruß,
    Rene'
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  17. #15

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    Zitat Zitat von pinky2008 Beitrag anzeigen
    .....Aber man hat doch für die 50.000 Zinsen bezahlt, warum denn nochmal. Ich kapier das nicht!
    Mathe gehört nicht zu Deinen Stärken...oder?

    Mal ein Beispiel. Du unterschreibst einen Kreditvertrag über 200T€. Im Vertrag wird vereinbart, 2% Bereitstellungszins, 5% Darlehenszins. Das sind Zinsen pro JAHR.

    Jetzt zahlst Du monatlich 333,33 € an Bereitstellungszins (200T€ -> 2% = 4.000,- € p.a., macht 333,33 € pro Monat.)
    Nun reichst Du eine Rechnung über 100T€ ein. Diese Rechnung wird aus dem Darlehen bezahlt.
    Dann ergibt sich folgende Rechnung:
    a.) 100T€ zu 5% -> = 5.000,- € p.a. ergibt 416,66 € pro Monat PLUS
    b.) 100T€ zu 2% -> = 2.000,- € p.a. ergibt 166,66 € pro Monat
    Macht zusammen 583,32 €

    Dann reichst Du die nächste Rechnung über 100T€ ein. Auch diese wird aus dem Darlehen bezahlt.
    Dann ergibt sich folgende Rechnung:

    a.) 200T€ zu 5% -> = 10.000,- € p.a. ergibt 833,33 € pro Monat
    b.) 0€ zu 2% -> = 0 € p.a. ergibt 0 € pro Monat.
    Macht insgesamt 833,33 € pro Monat

    JETZ kommt zur Position a.) noch die vereinbarte Tilgung hinzu. Die hatte ich oben nicht berüsksichtigt.

    Fazit: Ab Vertragsabschluß wird Bereitsstellungszins verrechnet, der sich mit jeder eingereichten Rechnung reduziert. Dafür kommt dann der Darlehenszins für den abgerufenen Betrag dazu.

    Genau betrachtet ist´s noch ein bischen komplizierter, aber für einen Überblick sollte das reichen.

    Gruß
    Ralf
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