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Umwälzpumpe brummt

Diskutiere Umwälzpumpe brummt im Forum Heizung 1 auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

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    Umwälzpumpe brummt

    Hallo,

    unsere Umwälzpumpe brummt auf einmal sehr laut. Gerade hat sie noch leise gesummt und jetzt brummt sie wie der Teufel.

    Wir heizen mit einem Festbrennstoffkessel (Sieger FB 34 = 34kW), Thermostatventile sind nur an einer Seite aufgedreht, weil die andere noch nicht fertig ist. Die Heizung läuft also nur an einer von zwei Seiten des Hauses. Sie läuft aber schon seit drei Wochen. Und in diesen drei Wochen hat sie noch nie gebrummt. Es hängen also momentan 8 Heizkörper (etwa 11kW) dran. Insgesamt wären es 22. Alle Heizkörper haben eine maximale Leistung von etwa 34 kW. Das Haus hat etwa 330qm inkl. Fluren ohne Keller.

    Warum brummt das Ding auf einmal? Zuviel Leistung für die 8 Heizkörper? Sie läuft an sich auch ganz normal. Die Pumpe ist schon 20 Jahre alt, war aber bis vor zwei Monaten eingemottet und nagelneu und gut eingefettet. Als Leistung steht 1/10 PS drauf. Kann das sein? Sie hat keine Stufenverstellung.

    Danke.
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  2. Umwälzpumpe brummt

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  3. #2
    Themenstarter

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    Die Pumpe ist eine "Wilo P 40-1"
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  4. #3

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    Glaskugel sagt -> Motorkondensator defekt

    Also zuerst den Kondensator als mögliche Ursache ausschließen. Dann sehen wir weiter.

    Gruß
    Ralf
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  5. #4

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    Moment....gib mal die vollständigen Daten vom Typenschild rüber.
    Gab´s die Dinger nicht als Drehstrompumpen?

    Gruß
    Ralf
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  6. #5
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    Zitat Zitat von R.B. Beitrag anzeigen
    Moment....gib mal die vollständigen Daten vom Typenschild rüber.
    Gab´s die Dinger nicht als Drehstrompumpen?

    Gruß
    Ralf
    Ja, ist auch als Drehstrom angeschlossen und läuft richtig rum!

    Das Typschild sieht so aus:

    Wilo Pumpe Z (das Z ist eingestanzt)P 40-1 (Dann kommt eine Seriennummer)
    Drehstrom 220/380 V (Ist mit 380 angeschlossen) 50Hz 1/10PS 1,0/0,58A
    Wechselstrom 220V 1,0A 50Hz 1/10PS 10mikroF 250V DB

    Mehr steht nicht drauf.
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  7. #6

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    Puuuh...kann keine Unterlagen zu der Pumpe finden. Mein Archiv beginnt erst im Mittelalter, die Steinzeit ist noch nicht erfasst.

    Denkbar wäre, daß sich eine Wicklung verabschiedet. Anschlüsse überprüft? Bist Du sicher, daß die Pumpe Wasser fördert?

    Mal eine Frage, wie kommt man auf die Idee so eine Pumpe einzusetzen?

    Gruß
    Ralf
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  8. #7

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    Die Pumpe wird halt "dagewesen" sein...
    Und immerhin hält die ewig, verglichen mit dem moderen Zeugs.

    Hast Du schon geprüft, ob alle drei Außenleiter anliegen?
    Ist sie wirklich korrekt im Stern angeschlossen?

    Woher nimmst Du übrigens heutzutage 380V?
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  9. #8
    wasweissich
    Gast
    Zitat Zitat von Julius Beitrag anzeigen
    Woher nimmst Du übrigens heutzutage 380V?


    könnte man mit entsprechenden vorwiderständen hinbekommen ,ob es sinn macht ??
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  10. #9

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    Zitat Zitat von Julius Beitrag anzeigen
    Und immerhin hält die ewig, verglichen mit dem moderen Zeugs.
    Anscheind doch nicht...sonst würde er hier wohl nicht fragen.

    Aber noch würde ich die Pumpe nicht abschreiben. Zuerst die bisher genannten Punkte überprüfen.

    Die Pumpe wird halt "dagewesen" sein...
    Ich wüßte nichts was für so eine Pumpe spricht. Kenne aber einige Argumente dagegen.
    Schlechtere Effizienz, schwieriger von einer Steuerung zu steuern oder zu regeln, und ich hab da noch was im Hinterkopf, daß auch die Einbaumaße nicht gerade Standard waren (zumindest im Vergleich zu heute).

    Gruß
    Ralf
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  11. #10
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    Hallo und danke für die bisherigen Antworten.

    1. Alle drei Phasen liegen richtig an (Hat ein bekannter Elektriker gemacht)
    2. Ja, die Pumpe war halt da. War, wie gesagt, bei meinem Schwiegervater im Keller, original eingemottet, nie benutzt. Also habe ich keine neue gekauft. Die Dinger sind ja ziehmlich teuer.

    Die war am Anfang sowas von leise. Die hat man fast gar nicht gehört. Ich kenne mich aber mit der Technik nicht so aus. Dann werde ich wohl mal einen Fachmann zu mir bestellen, der sich die Pumpe ansieht oder was muß ich tun? Könnte ich das oder lieber den Fachmann? Was wird das kosten? Was kostet eine neue Pumpe? Wenn es nicht dieser Kondensator ist? Woher kommt das? Ist die Pumpe zu stark? Die war, laut meinem Schwiegervater, mal für einen Gewerbebetrieb gedacht.

    Gruß
    Frank
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  12. #11
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    Woher nimmst Du übrigens heutzutage 380V?
    Es sind 400V, auf der Pumpe steht aber 380V. Ist das ein Problem?

    Bist Du sicher, daß die Pumpe Wasser fördert?
    Ja, sie fördert Wasser. So wie vorher auch. Nur das sie mir jetzt ziehmlich auf die Nerven geht.
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  13. #12
    wasweissich
    Gast
    wenn so eine pumpe (erfahrung von unseren (teich)umwälzpumpen) zu lange liegt und vor inbetriebnahme nicht vorsichtig von hand an die bewegung angewöhnt wird ist der lagerschaden nicht weit .........
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  14. #13

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    Vielleicht sind nun die Themostatventile überwiegend zu und es gibt kein Überströmventil?

    400V statt 380V sind an sich kein Problem.
    Dreieckschaltung statt Sternschaltung wäre hingegen eines!
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  16. #14
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von Julius Beitrag anzeigen
    Vielleicht sind nun die Themostatventile überwiegend zu und es gibt kein Überströmventil?

    400V statt 380V sind an sich kein Problem.
    Dreieckschaltung statt Sternschaltung wäre hingegen eines!
    Die Thermostatventile sind ALLE auf.
    Der 4-Wege Mischer steht in der Mitte, sodass die Hälfte vom Rücklauf wieder in den Vorlauf fließt. Das kommt dem Überströmventil doch gleich oder?
    Wie erkenne ich denn, ob es eine Dreiecks- oder Sternschaltung ist? Kann das überhaupt falsch sein, wenn das Ding jetzt drei Wochen sauber gelaufen ist?

    Hier noch zwei Bilder:



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  17. #15
    Avatar von OldBo
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    Die Stellung des Mischers hat mit einer Überströmeinrichtung nichts zu tun. Und wenn ich die Installation mit den verzinkten Fittings und Rohren sehe, dann wird mir richtig schlecht. Ich hätte dieses Thema heute besser nicht angeklickt

    Gruß

    Bruno
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