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  1. #1

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    Bausparsumme - Hilfe! Erhöhen? Folgen?

    Ich habe einen Bausparvertrag über eine Bausparsumme X abgeschlossen.

    In diesen spare ich mtl. hinein und mein Arbeitsgeber zahlt vermögenswirksame Leistungen hinein.

    Ist die Bausparsumme immer die Summe aus Guthaben und Darlehensanspruch?

    Also je mehr ich einzahle, desto weniger Darlehen steht mir zu?

    Was kann ich dagegen tun, ich möchte ja soviel wie möglich Darlehen zu einem günstigen Zinssatz bekommen...


    Ich plane, in den nächsten 2 Jahre Wohneigentum zu erwerben.

    Sollte ich da jetzt meine Sparrate verringern und das Geld lieber woanders anlegen, um so viel wie möglich an Darlehen zu einem günstigen Zinssatz zu bekommen?

    Oder was kann man tun?

    Oder sollte ich die Bausparsumme erhöhen, was wären die Folgen dessen?
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  2. Bausparsumme - Hilfe! Erhöhen? Folgen?

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Die Bausparsumme setzt sich immer aus dem Bausparguthaben und Bauspardarlehen zusammen.
    Wieviel Du "ansparen" mußt hängt vom Tarif ab. Meist irgendwo um 40-50%, aber hier hilft ein Blick in den Vertrag, dort müsste das stehen.

    Hat Dir Dein "Berater" das Prinzip "bausparen" nicht erklärt?

    Gruß
    Ralf
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  4. #3

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    Also je mehr ich einzahle, desto weniger Darlehen steht mir zu?
    Unterhalb einer bestimmten Sparquote gibt es gar kein Geld.
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  5. #4

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    Hallo,

    zuerst einmal scheint es verlockend, ein hohes Bauspardarlehen anzustreben. Vorteilhaft ist das leider nur auf den ersten Blick. Die günstigen Zinsen erkauft man sich nämlich durch 2 (nicht zu unterschätzende) Nachteile: 1. Das anzusparende Guthaben wird mit einem (teilweise extrem) niedrigen Zinssatz verzinst und 2. Der Tilgungssatz des Darlehens ist sehr hoch.

    Gerade Punkt 2 verhindert in der Regel ein hohes Bauspardarlehen, da die Rate sehr schnell die Belastungsgrenze erreicht (da hilft es dann auch nichts, dass das Darlehen rein rechnerisch in ca. 5 - 8 Jahren zurück gezahlt ist).

    Nach meiner Meinung hilft ein Bausparvertrag nur noch einem: Dem Berater, der dafür die Provision kassiert!

    Grüße
    Agent Brown
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  6. #5
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    Daten zu meiner Frage

    Hallo zusammen,

    ich möchte noch folgende Daten als gegeben hinstellen:

    1.) ich spare in den Bausparvertrag vermögenswirksame Leistungen hinein, welche mein AG gleich auf dieses Bausparkonto überweist

    Ich habe damals den Vertrag abgeschlossen, um diese nicht zu verschenken, ohne zu wissen, zu ahnen, dass es einmal so schnell (wie es jetzt aussieht) gehen könnte mit dem Erwerb von Woheigentum

    2.) Das Guthaben wird mit 1,5% verzinst, mir ist klar, dass das nicht sehr gut ist

    3.) Da ich jetzt bald eine Immobilie erwerben möchte, habe ich meine mtl. Sparrate erhöht, dadurch ist der Vertrag schneller zuteilungsreif

    4.) Die Bausparkasse bietet mir ein Darlehen an zum aktuellen Zins von 5,07% , das ist ja auch nicht der Bringer. In meiner Bausparurkunde steht ein Zins von 4,5 bis 6,25 % (dieser wird sich dann je nach Datum der Inanspruchnahme dem Markt anpassen, denke ich mal).

    5.) Aus diesem Grund sehe ich diesen Vertrag nur als Vermögensaufbau und werde das Darlehen sicher nicht in Anspruch nehmen, auch wenn ich keinen Bonus für den Darlehensverzicht bekommen werde (Grund: der Vertrag wird nicht 7 Jahre laufen)


    Frage:

    1.) theoretisch gesehen: wenn ich den Vertrag länger als 7 Jahren laufen lassen würde, würde ich dann weiter vermögenswirksame Leistungen in diesen Vertrag einzahlen können oder müßte ich da einen neuen abschließen

    2.) ist meine Sicht der Dinge ok (Grund für den Abschluss des Vertrages) ? Ich frage, weil in den Raum gestellt wurde, ich würde das Prinzip Bausparen nicht verstanden haben



    Für eure Antworten, Hilfen, Tipps und Tricks wäre ich sehr dankbar.
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  7. #6

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    Hallo nochmal,

    also wenn die Sparrate erhöht wird, dann wird der Vertrag nicht automatisch früher zuteilungsreif. Da spielt nämlich auch der Faktor Zeit noch eine Rolle. Daher gibt es die Bewertungskennzahl, in welche nicht nur der angesparte Betrag einfließt.

    Zum reinen Vermögensaufbau ist ein Bausparvertrag aufgrund der niedrigen Habenzinsen denkbar ungeeignet. Da wäre die VL in einer anderen Vertrag, z. B. eine Kapital-LV besser angelegt gewesen.

    Wenn Du ohnehin das Bauspardarlehen nicht in Anspruch nehmen möchtest, ist es sinnlos, weiter Sparbeträge dort hinein zu zahlen. Gerade im Moment bekommt man für sein Geld deutlich mehr Zinsen (selbst wenn man über den Freibetrag kommt bleibt noch wesentlich mehr hängen als beim Bausparen). Wenn es schnell verfügbar sein soll, ist ein Tagesgeldkonto zur Zeit eine lukrative Alternative (um die 5%). Auf Festgeld (min. 1 Jahr) gibt es zur Zeit um die 6% Zinsen.

    Erhöhen würde ich die Bausparsumme auf keinen Fall. Das bringt nur Nachteile.

    Grüße
    Agent Brown
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  8. #7
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    Zuteilung

    Also meine Bausparkasse schreibt mir zum Bausparvertrag welcher eigentlich vom 16.09.2003 bis 30.09.2010 läuft folgendes:


    Ab dem 28.02.2009 stehen Guthaben und Darlehen für Sie bereit, wichtig: beantragen Sie die Auszhalung mindestens 5 Monate vor diesem Termin.


    Mit folgenden Zahlungen bringen Sie Ihre Zuteilung unter Dach und Fach:

    " mtl. 100 € ab 08/2008 bis 02/2009 "

    Das heißt doch für mich, ich erhalte das Geld nur eher, weil ich mehr einzahle oder nicht?

    Ich würde auch lieber nur geringe Beträge dort einzahlen und den Rest für 5 bis 6 % anlegen, mir ist auch klar, dass dies lukrativer wäre.

    Aber da ich eventuell das Geld schon Mitte 2009 brauche (und nicht erst zum Laufzeitende im September 2010) zahle ich die 100 € ein.


    Oder habe ich hier einen Denkfehler?
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  9. #8

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    Kann die Bausparsumme auch verringert werden? Dann kommt er evtl. schneller in die Zuteilung.
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  10. #9

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    Hallo,

    also wenn die Bank die Zuteilung schon bestätigt hat, dann ist ja alles klar. Es ist schon möglich, das mit höherer Sparrate eine schnellere Zuteilung erfolgt, aber kein Muß. Es hängt auch davon ab, wie sich die anderen Bausparer dieser Kasse verhalten. Wenn z. B. gerade alle ihr Darlehen wollen, können nicht alle bedient werden. Ist insgesamt ein recht komplexes Gebilde.

    Und richtig: Je Mehr Du einzahlst, desto weniger Darlehenssumme steht Dir zu. Die Bausparsumme setzt sich zusammen aus Sparbetrag + Darlehen. Also z. B.

    Bausparsumme: 50.000,--
    Angespart: 25.000,--
    Darlehen: 25.000,--

    oder eben

    Angespart: 30.000,--
    Darlehen: 20.000,--

    Die 100,-- Euro würde ich nicht nur aus diesem Grund eher auf ein Tagesgeldkonto einzahlen. Das ist täglich verfügbar und bringt 3X soviel Zinsen.

    Schau Dir auf jeden Fall im Bausparvertrag nochmal den Tilgungsbeitrag an. Der ist normalerweise sehr hoch und zusammen mit dem sicher immer noch benötigten Hypothekendarlehen kann die monatliche Belastung schnell die Grenze überschreiten.

    Grüße
    Agent Brown
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  11. #10
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    Aber wenn ich den Sparbeitrag jetzt wieder verringere, dann zögert sich doch die Zuteilung wieder heraus.

    Und das will ich ja eigentlich nicht.

    Also muss ich es doch so lassen oder kann ich eine frühere Zuteilung trotz Verringerung der Einzahlung erfragen?
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  12. #11

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    Zitat Zitat von rosiS04 Beitrag anzeigen
    .....Ich frage, weil in den Raum gestellt wurde, ich würde das Prinzip Bausparen nicht verstanden haben
    Bitte meinen o.g. Kommentar nicht falsch verstehen. Deine Eingangsfrage erweckte den Eindruck, daß man Dich nicht ausreichend über Deinen BSV und die Details aufgeklärt hat.
    Es gibt eine Unmenge Tarife, da ist es schwer den Überblick zu behalten.

    Zitat Zitat von rosiS04
    Das heißt doch für mich, ich erhalte das Geld nur eher, weil ich mehr einzahle oder nicht?
    Richtig. Bei einem BSV zählt die sogenannten Bewertungszahl. Dazu muß die Ansparsumme erreicht sein UND es spielt auch der Faktor Zeit eine Rolle. Siehe auch hier:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Bausparvertrag

    Zitat Zitat von rosiS04
    ist meine Sicht der Dinge ok (Grund für den Abschluss des Vertrages) ?
    Als Vermögenaufbau ist der Abschluß eines BSV denkbar ungeeignet. Das Thema wurde hier schon oft diskutiert. Ein BSV rechnet sich für Dich nur unter ganz bestimmten Umständen, diese sind jedoch in den meisten Fällen nicht gegeben.
    Wegen der VL würde ich mich mal informieren, denn auch eine kapitalbildende LV ist nicht wirklich der Hit.

    Da es sich bei Deinem BSV anscheinend eher um einen kleinen BSV handelt, und somit das Darlehen kaum interessant ist, würde ich schauen wie man das Ding ohne Verluste loswerden kann. Eine Inanspruchnahme des Darlehens dürfte bei den genannten Zinsen auch nicht attraktiv sein, zumal die Tilgungsraten Deine Liquiditätsplanung nicht unerheblich belasten würden. Oder kurz gesagt, Kosten-/Nutzenverhältnis passt nicht.

    Gruß
    Ralf
    Gruß
    Ralf
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  13. #12
    Themenstarter

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    Ich habe es auch nicht falsch verstanden und bin auch sehr dankbar für die Anmerkungen und Hilfe.


    Was würde passieren, wenn ich den Bauparer kündige, geht mir dann Geld verloren?

    Ich möchte aber die wermögenswirksamen Leistungen (VL) nicht herschenken....


    Gibt es auch sinnvolle Bausparer, welche ich abschließen kann und nur mein VL dort einzahle, um mir Geld anzusparen in Hinsicht auf eine Sondertilgung während meiner Immobilienfinanzierung?
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  14. #13

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    Zitat Zitat von rosiS04 Beitrag anzeigen
    Was würde passieren, wenn ich den Bauparer kündige, geht mir dann Geld verloren?
    Das kann Dir die BSpk. bis auf den letzten Cent durchrechnen. Auch hier kommt es auf die Tarifdetails an. Je nach Tarif ist wohl die zu Anfang gezahlte Abschlußprovision futsch. Bei manchen Tarifen wird diese bei Verzicht auf das Darlehen angerechnet...aber nicht unbedingt bei vorzeitiger Kündigung.

    Zitat Zitat von rosiS04 Beitrag anzeigen
    Ich möchte aber die wermögenswirksamen Leistungen (VL) nicht herschenken....
    Sollst Du auch nicht. Informiere Dich, da gibt es einige Möglichkeiten, aber auch so Dinge wie Sperrfristen und so Kram sind zu beachten.

    Zitat Zitat von rosiS04 Beitrag anzeigen

    Gibt es auch sinnvolle Bausparer, welche ich abschließen kann und nur mein VL dort einzahle, um mir Geld anzusparen in Hinsicht auf eine Sondertilgung während meiner Immobilienfinanzierung?
    Trenne Dich zuerst von dem Zusammenhang BSV und VL. Es gibt viele Möglichkeiten wie man VL sinnvoll "sparen" kann.
    Sparen/Vermögensaufbau und Finanzieren würde ich zudem trennen, auch unter dem Gesichtspunkt lang- und kurzfristig. Vermögensaufbau ist eine langfristige Angelegenheit. Das Sparen um Sondertilgungen zu realisieren ist eine kurzfristige Sache.

    Hast Du einen Steuerberater? Der soll Dich mal über die steuerliche Seite aufklären. Auch da gibt es einiges zu beachten, sonst werden aus den o.g. 6% für´s Festgeld ganz schnell magere x%.

    Gruß
    Ralf
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
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    Was die Steuersache betrifft bin ich im Bilde. Wegen den Zinsen.


    Ich frage mich nur, was ich jetzt machen soll.


    In den Bausparer nur noch meine VL einzahlen und den Rest nicht mehr?

    Dann komme ich aber vielleicht erst später (in meinem Falle zu spät) an das Geld ran.

    Oder gibt es da auch Möglichkeiten?


    Mein Ziel:

    So schnell wie möglich Eigenkapital ansparen und verfügbar haben und dann eine Immobilienfinanzierung ohne ein Bauspardarlehen machen.
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  17. #15

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    Abgesehen davon, daß ich die Finanzierung über Bausparen einfach zu undurchsichtig finde, ist das Einbeziehen der VWL gut, da bin ich anderer Meinung als Ralf. Durch die einbezogenen VWL
    bildest du schneller/ höher EK -> wird der Sparer zuteilungsreif. Und die Sperrfrist der VWL gilt bei Wohnungsfinanzierung nicht, somit kriegst du auch noch die Zulagen (falls berechtigt).
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