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  1. #1

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    Wärmeschutz...

    Hallo liebe Freunde :-)

    ich habe hier in der Nachbarschaft ein interessantes Renovierungs-Objekt das ich schon seit längerer Zeit beobachte.

    Mittlerweile wird dort ein Wärmeschutz angebracht - ca. 10cm dicke weiße Platten, sieht aus wie Styropor, habs nicht genauer angeschaut. (10cm ist ja auch nicht viel...)

    Nun habe ich überlegt, wie denn eine korrekte Dämmung der (neuen) Fenster aussehen sollte:

    Die Fenster wurden mittig in die Wand gesetzt, d.h. ca. 15cm tiefer als Aussenkante Mauerwerk. Die Dämmung ist bis zum Rand der Maueröffnung fertig.
    Zwischen Dämmung und Fenster sieht man jetzt noch 15cm Mauerwerk die noch gedämmt werden müssen.

    Meiner Meinung nach müsste ja jetzt mit gleicher Dämmstärke auch "um die Ecke", sprich bis zum Fenster weitergedämmt werden. Die Fensterrahmen sind aber nur ca. 10cm dick, sprich - da passt garnicht soviel Material rein. Ausserdem wurden die Aussen-Fenstersimse bereits eingebaut.

    Die Handwerker haben jetzt den Bereich zwischen Wanddämmung und Fenster mit grünen Platten (Ich tippe auf Styrodur) mit 2 -3 cm Dicke isoliert. Hm, also Wanddämmung aussen 10cm, am Fenster aber nur 2cm. Und unter dem Alu-Fensterbrett sitzt direkt das Mauerwerk.

    Frage: ist das eine korrekte Dämmung oder liege ich vielleicht richtig wenn mir in den Sinn kommt?

    Ich meine ja nur 10cm Dämmung ringsum, neue Fenster und zwischen Dämmung und Fenster 15cm Streifen mit nur 2cm Dämmung bzw. an der Unterkante der Fenster garkeine...

    Jemand eine Meinung dazu?
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  2. Wärmeschutz...

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2
    Avatar von Olaf (†)
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    Ja,...

    Zitat Zitat von egnurg Beitrag anzeigen
    nur 2cm dämmung bzw. An der unterkante der fenster garkeine...

    Jemand eine meinung dazu?
    ..........
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  4. #3

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    Das ist völlig normal so. Idealerweise setzt man wohl die Fenster bündig an die Aussenwand und lässt dann die volle Dämmung über die Ränder laufen (hab ich so gemacht). Aber wenn die Fenster nicht weiter aussen montiert werden können, ist die Dämmung der Laibung mit 3cm oder so, das beste was halt geht ohne die Fensterfläche massiv zu verkleinern, z.B. mit aufgedoppelten Rahmen.
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  5. #4

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    War bei mir auch ein Problem. Bei mir kommt jetzt WeberTherm 022 an die
    Leibung, besser geht grad nicht. Oft sind die eingebauten Rolladenkästen das
    Problem, dass man die Fenster nicht in die Dämmebene setzen kann.
    Unter die Alufensterbänke hat bei mir wenigstens noch 2cm 035 Schaum
    dazwischen gepasst. Ist aber auch nicht optimal. Wenigstens kein
    direkter Kontakt zwischen Fassade und Fensterbank.
    Sonst müsste man ums Fenster alles wegschlagen, dazu fehlt aber dann
    oft die Kraft oder das Geld.

    Aber 10cm normales Styropor finde ich auch etwas unterdimensioniert.
    Ich habe 20cm 032 Neopor. Wenn schon denn schon.
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  6. #5
    Avatar von Olaf (†)
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    Gehen...

    tut das schon (ohne WB - Probleme), fetzen nicht, weil es besser geht.
    Mich stört daran:
    1. Wärmetechnische Möglichkeiten nicht ausgenutzt
    2. bunkerartige Optik - 25 cm Fenstereinstand, dadurch Verschattung der Fensterflächen, reduzierter Lichteinfall.

    Vorzuziehen wäre immer das Wegschneiden der Anschläge und Fenster (zumindestens) richtig in die Mitte des neuen Wandaufbaus.

    Keine Kraft, kein Geld dafür?
    Mensch, das ist ne Lösung die mindestens 30 Jahre Bestand haben soll und keine Übergangslösung
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  7. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  8. #6

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    Zitat Zitat von Olaf Beitrag anzeigen
    tut das schon (ohne WB - Probleme), fetzen nicht, weil es besser geht.
    Mich stört daran:
    1. Wärmetechnische Möglichkeiten nicht ausgenutzt
    2. bunkerartige Optik - 25 cm Fenstereinstand, dadurch Verschattung der Fensterflächen, reduzierter Lichteinfall.

    Vorzuziehen wäre immer das Wegschneiden der Anschläge und Fenster (zumindestens) richtig in die Mitte des neuen Wandaufbaus.

    Keine Kraft, kein Geld dafür?
    Mensch, das ist ne Lösung die mindestens 30 Jahre Bestand haben soll und keine Übergangslösung
    Mit Lichtkeilen bzw. Anschrägung der Leibung kann man schon einiges
    wieder gut machen.

    Wenn man so ein Projekt angeht, gibt es ja noch viele anderen Details,
    die oft wichtiger sind und alles geht wirklich nicht. Das habe ich einsehen
    müssen. Das Leben besteht aus Kompromissen.
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  9. #7

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    27
    Da ich das ganze Haus von der Kellersohle bis zum Dachfirst Dämmungstechnisch auf Vordermann gebracht habe,
    war das etwas was ich im Vorhinein vermeiden Konnte.

    Ich habe für die neuen Fenster auf drei Seiten 4cm-Profile geordert so daß ich die Laibung zwar nicht in der vollen Fassadenstärke gedämmt habe,
    es aber doch 8cm geworden sind.

    Alles andere hätte die Fenster zu stark verkleinert,ich denke bei einer Altbausanierung ist das ein guter Kompromiss aus Dämmung und Wohnwert im Haus.
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