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  1. #1

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    15cm KS mit 5cm Luftfuge als Haustrennwand

    Hallo,
    habe kürzlich eine DHH mit Keller vom BT erworben und erfahren, dass die beiden Haustrennwände aus 15cm KS-Platten mit 2.0 Rohdichte, aber ohne weitere Dämmplatten in der Trennfuge (also Luft) verbaut wurden. In der Baubeschreibung steht allerdings nur 15 cm KS und 5 cm Fuge!
    Bietet eine solche Nachbarwand überhaupt den Mindestschallschutz nach DIN oder kann ich sogar den erhöhten Schutz verlangen, da der BT mit "fachgerechter Planung, beispielhafter Bauausführung, allem Komfort, hochwertiger Ausstattung, neuem Gefühl von Lebensqualität und Traumhaus" wirbt. Ich habe kürzlich von einem OLG-Urteil aus Stuttgart gelesen, dass man sich auch im Hinblick auf die Schallschutz-Anforderungen auf solche Prospekt-Versprechungen berufen kann.
    Vielen Dank für Eure sachkundigen Beiträge!
    broncouno
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  2. 15cm KS mit 5cm Luftfuge als Haustrennwand

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2
    Avatar von VolkerKugel (†)
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    Lass´ eine Schallmessung machen und wenn das Ergebnis unter dem erhöhten Schallschutz liegt geh´ zu nem Fachanwalt für Baurecht und frag´ nach Deinen Aussichten.

    Hier kann Dir - sach ich mal - in einem Forum nicht geholfen werden .

    Neugierige Frage: Wie wurde/wird denn diese 5cm-Fuge außen verschlossen?
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  4. #3
    Themenstarter

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    Hallo Volker,
    außen mit einem 12cm WDVS.
    Aber es gibt doch, soweit ich weiß, Berechnungsformeln, mit denen man die Einhaltung der zulässigen db-Zahl für Nachbarwände berechnen kann!
    Gruß broncouno
    PS: Bist wohl z.Z. der einzige, der auf meine beiden Problem-Themen reagiert
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  5. #4
    Avatar von jman
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    Guck einfach mal in diesem Dokument. Da steht alles zum Schallschutz was du brauchst.

    Die Wand sollte so etwa 67-69db haben. Mindestvoraussetzungen für Haustrennwände waren glaube ich 57db. Also alles im loot.

    PS: Bitte steinigt mich wenn ich irre!
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  6. #5
    Bauexpertenforum
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    Ich sehe das auch als nicht grundsätzlich falsch.

    ZUm geschuldeten mal das hier lesen http://www.bauexpertenforum.de/showthread.php?t=12215
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  7. #6
    Themenstarter

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    Danke für die Infos!
    Aber wird die Wand nicht durch die Schlitze, Aufbrüche und Dosen für die Heizungs- und Elektroinstallation (z. T bis zu 8 cm tief!) so weit verändert, dass man nicht mehr von der ursprünglichen Rohdichte sprechen kann? Und ist es nicht anerkannter Stand der Technik, dass man in Nachbarwände IMMER Dämmplatten verbaut? Ich sehe das jedenfalls als Laie in 99 % der Bauten, die ich so beobachte. Das kann doch nicht alles überflüssig oder sinnlos sein!
    Gruß broncouno (24 h später)
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  8. #7
    Baufuchs
    Gast

    Bundesverband Kalksandstein

    schreibt dazu hier

    Auszug:
    Nach den Angaben des Beiblattes 1 zu DIN 4109, Abschnitt 2.3.1 darf bei einer flächenbezogenen Masse der Einzelschale > 200 kg/m² und Fugendicke > 30 mm auf das Einlegen von Dämmschichten verzichtet werden. Der Fugenhohlraum ist dann mit Lehren herzustellen, die nachträglich entfernt werden müssen. Bei Verwendung von Mörtelschlitten und/oder Dünnbettmörtel kann auf das Einlegen von Dämmschichten verzichtet werden, wenn die Dicke der Trennfuge mindestens 30 mm beträgt.
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  9. #8
    Avatar von bemi
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    In die Haustrennwände mit 15cm dürfen keine Schlitze oder Elektrodosen rein.
    bemi
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  10. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  11. #9
    Themenstarter

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    Hallo bemi!
    Kannst du mir bitte sagen, wo das steht?
    Danke!
    Gruß broncouno
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  12. #10

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    http://www.kalksandstein.de/bv_ksi/f...k/schlitze.htm
    Vielleicht gibts ja einen Nachweis
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