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Tür in Garage

Diskutiere Tür in Garage im Forum Beton- und Stahlbetonarbeiten auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

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    Tür in Garage

    Hallo Zusammen,

    wir haben eine Stahlbeton-Fertiggarage (BJ 1994) - Marke leider unbekannt.
    Die ist aus einem Stück gefertigt - wurde wohl per LKW fertig angeliefert. (Näheres weiß ich leider nicht, da wir das Haus inkl. Garage erst 2007 übernohmen haben)

    Ich würde die Garage gerne als Schuppen nutzen, deshalb würde ich gerne die Vorderseite verschliessen und in der Rückseite eine handelsübliche Tür (~1m breite) einbauen. So dass Fahrrad und Schubkarre durchpassen.

    Da ich absoluter Laie bin habe ich diesbezüglich ein paar Fragen:

    A. Hält das die Statik aus?
    B. Reicht ein größerer Schlagbohrer + Flex aus dem Verleih von Obi & Co - oder muß da eine RiesenFlex her?
    C. Wenn ich jemanden beauftrage mir das Loch "reinzuflexen" was würdet Ihr dafür kalkulieren?

    Vielen Dank für Eure Hilfe

    Jomo
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  2. Tür in Garage

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  3. #2

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    Aber das muß eine Hausfrau ja nicht wissen!!
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    Hallo,

    eigentlich wird man die Betonwand mit einer Tür, mit Betonstahl verstärkt, ausführen müssen. Andererseits ist die Garage beim Transport erheblichen Kräften ausgesetzt, muß dafür bewehrt werden, und nach der Montage treten diese Kräfte nicht mehr auf.

    Aus dem letzten Grunde, könnte man eine Tür riskieren, wenn die Tür nicht zu breit ist. Bei einer Tür über die volle Breite kann man sich wohl vorstellen, daß die seitliche Stabilität nicht mehr gegeben ist.

    Wenn aber jemand einen statischen Nachweis verlangt, kann man auch bei einer schmalen Tür schnell Probleme bekommen.

    Es kommt sicher auch darauf an, ob die Garage zwischen anderen Gebäuden eingekeilt ist und gehalten wird. Die Bauordnung in D verlangt allerdings, daß jedes Gebäude für sich stabil stehen muß. Also darf man diese Hilfe bei einem statischen Nachweis nicht heranziehen. In Holland sieht man das lockerer, hier eben nicht.

    Also, es gibt einen offiziellen Weg mit statischem Nacheis und Problemen dabei und einen inoffiziellen Weg, es auf eigenes Risiko zu riskieren.

    Aber da muß man einen wirklich fachkundigen Fachmann vor Ort hinzuziehen.!!!!
    Per Ferndiagnose kann man keine zuverlässige Aussage treffen.

    Gruß

    pauline

    Eine seitliche Tür ist weniger problematisch
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  4. #3

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    Hallo,

    ich bin kein statiker oder fachmann auf dem gebiet,
    aber meine persönlich meinung ist wenn du bei einer ca 3 meter breiten garage eine 1,2m
    breite tür rausstemmst müsste noch genügend halt da sein damit ein seitliches einkippen auch bei stärkerer beanspruchung verhindert werden sollte.
    dachtechnisch sollte das ohnehin kein problem geben.......

    ich würde so vorgehen, jede ecke der tür ein loch durchbohren, innen und außen von loch zu loch flexen und einige zwischenschnitte ( viel spaß das staubt dir die ganze nachbarschaft ein) und anschließen rausstemmen......

    aber mal ne andere überlegung, die garage ist ´(ich nehme mal an) nur am boden abgestellt und nicht festbetoniert.
    wie wärs wenn du einen autokran kommen lässt und die hütte umdrehen lässt, dann mauerst du quasi das tor zu und dort mauerst du ne tür mit ein............ frag mal was so ne drehung kostet......... würde mich auchmal interessieren.

    viele grüße
    pascal
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  5. #4

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    Aber das muß eine Hausfrau ja nicht wissen!!
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    Das Problem ist, dass die aussteifende Querwand in der Regel nicht auf dem fundment steht. Trennt man sie wegen der Tür auf, steht der Rest in der LUft.

    Das muß man vor Ort sich ansehen. Es kann ja auch ganz anders sein.

    Gruß

    pauline
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  6. #5
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    Bei Fertiggaragen denke ich ja mal erstens an Spannbeton

    Auch in Holland werden geplant keine nicht standsicheren Bauteile an Bestandsbauten angelehnt
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  7. #6
    wasweissich
    Gast
    Zitat Zitat von Pascal82 Beitrag anzeigen
    ich bin kein statiker oder fachmann auf dem gebiet,
    aber meine persönlich meinung ist wenn du bei einer ca 3 meter breiten garage eine 1,2m
    breite tür rausstemmst müsste noch genügend halt da sein damit ein seitliches einkippen auch bei stärkerer beanspruchung verhindert werden sollte.
    dachtechnisch sollte das ohnehin kein problem geben.......
    deine persönliche meinung in allen ehren , aber so wie fertiggaragen aufgebaut sind (ich habe schon einige die mir im weg waren zerlegt) , sind nachträgliche einschnitte in die statik mehr als riskant .

    ich würde so vorgehen, jede ecke der tür ein loch durchbohren, innen und außen von loch zu loch flexen und einige zwischenschnitte ( viel spaß das staubt dir die ganze nachbarschaft ein) und anschließen rausstemmen......
    der staub vom schneiden wird das kleinere problem , wenn das ding zusammenkracht , fangen die probleme erst richtig an..........

    nicht umsonst untersagen die fertiggaragenhersteller jegliches bohren in den wänden......


    wie wärs wenn du einen autokran kommen lässt und die hütte umdrehen lässt, dann mauerst du quasi das tor zu und dort mauerst du ne tür mit ein............ frag mal was so ne drehung kostet......... würde mich auchmal interessieren.
    vielleicht eine möglichkeit , aber unbedingt mit dem hersteller abzusprechen.........

    j.p.
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  8. #7
    Avatar von VolkerKugel (†)
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    Ich hab´ gerade heute ...

    ... die Statikunterlagen für eine Stb-Fertiggarage mit den Bewehrungsplänen für alle Wände mit und ohne Tür-/Tor-Aussparungen bekommen.

    Lass die Finger davon! Das kann fürchterlich in die Hose gehen .
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  9. #8
    wasweissich
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    in die hose gehen wäre noch harmlos gegen auf den kopf gefallen ...........

    ausserdem hatten wir das thema auch schon ausgiebig

    http://www.bauexpertenforum.de/showt...n+fertiggarage
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  10. #9

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    Hallo,

    das diese garagen so schrottig sind wusste ich nicht,
    wenn die hersteller sogar bohren ferbieten sollte man wirklich die finger davon lassen..

    vielleicht noch ne andere möglichkeit- nur so zum überlegen.

    er vermauert vorne das garagentor ( mit KS)
    und innen an der Rückseite an die später die tür soll mauert er auch noch eine Vernünftige trennwand ebenfalls mit KS in der er nur die türe ausspart- das sollte doch genügend stabi bringen-oder????

    viele grüße
    pascal
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  11. #10
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  12. #11
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    Uff - das geht hier ja schnell mit den Antworten

    Ich habe mir die Garage nochmal genau angeschaut, scheint alles aus einem Stück zu sein - auch der Boden - eine Fuge ist zwischen Boden und Wand nicht zu erkennen - nicht mal im Ansatz.

    Aber ich denke ich werde lieber einen lokalen Fachbetrieb ein Auge drauf werfen lassen...

    Ich kann zwar einiges ab - aber eine Garage auf den Kopf zu bekommen ist wohl ein bissel viel

    Jomo
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  13. #12
    Avatar von VolkerKugel (†)
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  14. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  15. #13
    wasweissich
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    Zitat Zitat von Pascal82 Beitrag anzeigen
    das diese garagen so schrottig sind wusste ich nicht,
    wenn etwas für einen bestimmten zweck (hier auto einstellen)sehr speziell gefertigt wird , und änderungen nicht vorgesehen sind , ist es nicht schrottig .

    nur weil man ein fahrrad , mit segel ausgestattet ,nicht zum surfen auf dem bodensee nutzen kann , ist es nicht schrott.........


    wenn die hersteller sogar bohren ferbieten sollte man wirklich die finger davon lassen..
    ein zwei löcher sollten kein problem sein , aber wenn es erlaubt wird löcher reinzubohren , finden sich bestimmt genug wahnsinnige die soeine garagenwand zum schweizer käse perforieren im regalsystemanbringwahn , und um sich vor soetwas zu schützen , wird erstmal jegliches bohren untersagt......


    es soll ja welche geben , die da ganze türen reinschneiden wollen

    j.p.
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  16. #14
    Avatar von VolkerKugel (†)
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    Zum sogenannten Fertiggaragen-Schrott ...

    ... sollte man bedenken, dass diese Systeme auch entwickelt wurden, um auf beschränktem Aufstellraum (Standardfall: 3m-Grenzgarage) möglichst viel nutzbare Fläche zu erhalten.

    Eine mit 17,5er Steinen gemauerte Garage hat mit beidseitigem Innenputz und einseitigem Außenputz und 2cm Abstand zum Baukörper eine lichte Innenbreite von 2,59 m.

    Die Standard-Fertiggarage mit 2,98m Breite bringt´s dagegen auf 2,78 m. Und das ist fürs Ein- und Aussteigen schon ein gewaltiger Unterschied.

    Dass bei einer Wandstärke von fertig! lediglich 10cm konstruktive Zwänge auftreten, müsste doch klar sein.
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