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  1. #1

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    Mglichst viel (Dmm-)Effekt fr mglichst wenig Geld

    Das ist so eine Sache mit der Sanierung. Wenn man das Geld hat, kann man sich die Manahmen zusammenstellen wie es am besten ist. Was aber, wenn das Geld, aus welchen Grnden auch immer fehlt?

    Mir fehlt hier ein wenig ein Thread, in dem die Manahmen aufgezhlt sind, die fr wenig Geld zumindest einen Sprbaren Effekt haben. Ein Beispiel hierfr wre das Austauschen der einfachen Doppelverglasung durch Wrmeschutzglas. Sicherlich weit entfernt denselben Effekt zu bringen wie ein Satz neuer Fenster, aber die Kosten sind im Verhltnis niedrig und es bringt schonmal einiges. Oder ganz einfache Manahmen, wie das Ersetzen der alten Dichtungen, um die Fenster zumindest wieder winddicht zu machen. Das Abdichten von Rolldenksten usw.. Die Punkte ab wann es nicht lohnt es mit einfachen Mitteln zu versuchen, z.B. wenn die Eingangstr Einfachverglast mit dickem Metallrahmen ist. Am besten freilich mit Beschreibung wie man es selbst macht, insofern sich die Komplexitt noch im Rahmen hlt.

    Ja, es geht mir hier tatschlich um die Mglichkeiten, die bleiben wenn das Geld fr eine "richtige" Sanierung noch einige Jahre auf sich warten lsst.
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  2. Mglichst viel (Dmm-)Effekt fr mglichst wenig Geld

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Immer geht:
    - Geld sparen (braucht nur Disziplin)
    - Richtig lften (braucht nur Disziplin)
    - Undichtigkeiten/Leckage dicht machen (fluffige Feder hilft beim Aufspren von Zug, Kosten nur fr ein bisschen Dichtungen)

    Nur im eigenen Haus geht:
    - Hydraulischen Abgleich machen (kostet nur Einarbeitung und Zeit)
    - Heizungs-Umwlzpumpe austauschen (2-300 EUR)
    - Garten so umgestalten, dass mehr Sonne aufs Haus scheint und dass feuchtes Mauerwerk vermieden wird (kostet nur Arbeitszeit und vielleicht ein paar neue Pflanzen)
    - Ebene zum Spitzboden/Dachboden dmmen (kostet Geld, aber nicht die Welt)
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  4. #3

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    Bei doppelschligem Mauerwerk(also einer Luftschicht)
    kann man ab durchgehend 5cm eine Einblasdmmung in Erwgung ziehen.
    Sicher,auch die gibt es nicht umsonst,die Kosten sind aber sehr berschaubar.
    Ich hatte eine Kalkulation fr 140m Fassadenflche bei 5cm Luftschichtdicke von 2900.
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  5. #4
    Bauexpertenforum Avatar von Jonny
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    Schon den hier durchgeblttert: Machen sie dicht

    Grsse
    Jonny
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  6. #5

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    Dsa Problem ist doch, da solche Manahmen immer im Zusammenhang mit dem Gebude und den Bewohnern betrachtet werden mssen. Deshalb gibts keine pauschalen Empfehlungen.

    Nehmen wir das Beispiel mit den Fenstern. Ein Glastaustausch funktioniert nicht immer, und dann heisst es entweder komplettes Fenster tauschen oder sein lassen.

    Bevor man aber an die Planung der Manahmen geht, mu zuerst die IST-Zustand ermittelt werden. Manchmal wird das vorhandene Potenzial einfach nicht genutzt. So laufen ein Groteil der Heizungsanlagen noch mit "Werkseinstellungen". Es wurde hchstens die Temperatur angepat.
    Viele Anlagen sind auch vllig falsch dimensioniert und/oder schlecht gewartet.

    Dann die WW Aufbereitung, genauer gesagt die Zirkulation, die in manchen Gebuden 24/7 in Betrieb ist. Hier hilft eine entsprechende Programmierung oder, falls die vorhandene Regelung das nicht ermglicht, eine Zeitschaltuhr fr ein paar Euro.

    Was man immer wieder antrifft sind mangelhaft gedmmte Heizungsrohre. Da wird der Keller auf Saunatemperatur gehalten und im Wohnzimer frieren die Bewohner. Wie oft mu man feststellen, da der Heizraum der wrmste Raum im Haus ist.....doch wozu?
    Rohre dmmen ist einfach, das kann fast jeder selbst erledigen.

    Also, mit offenen Augen durchs eigene Haus (oder Wohnung) gehen und mal nachschauen, wo evtl. zuviel Energie verloren geht.

    Gru
    Ralf
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  7. #6

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    Und wenn wir schon beim Optimieren sind,....auch viele der el. Verbraucher sind nicht gerade sparsam.

    Gru
    Ralf
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  8. #7

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    Ja, sogar im doppelten Sinne!
    Nmlich in Form der Gerte UND in Form der Benutzer...

    Soll doch immer noch Leute geben, die Eier im Topf kochen.


    Ich biete dann noch das Warmwasser:
    Nachrstung von Thermostatarmaturen ist preiswert, aber spart Wasser und Energie. Auerdem steigert es noch den Komfort!
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  9. #8
    Themenstarter

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    Hallo Leute.

    Na da kommt doch schon einiges zusammen. Ich selbst hatte gewusst, was auf mich bei einem Haus zukommt, habe sogar explizit nach einem echten Altbau gesucht und dann von Grund auf alles gemacht bzw. wo's nicht selber ging machen lassen. Dafr hatte ich mich schon im Vorfeld schlau gemacht. Ich habe auch schon lange keine Glhbirne mehr im Haus, alle Gerte sind A+. Die Wasserhhne laufen auch mit Sparvorsatz, die WW Temperatur ist auf 45 statt 55 usw.. Seit die Dmmung drauf ist, geht sogar eine Nachtabsenkung der Heizung.

    Nun kommen halt all die Bekannten an, teilweise mit gerade erst gekauften Husern (lauter junge Familien), die teils viel zuviel fr Huser Bj 1975-1990 ausgegeben haben, um bei mir nach Tips zu suchen, was man denn machen knnte. Denn bei vielen ist nicht mehr viel Geld da, aber das l/Gas/Holz/Strom rauscht nur so durch.
    Freilich muss jedes Haus fr sich betrachtet werden. Aber die Snden der vor 2000 ra sind eigentlich immer zumindest sehr hnlich. Alte Holzfenster bei denen es durchzieht (ich verschenke in solchen Fllen immer Dichtmaterial aus'm Baumarkt, denn Pflanzen erfrieren da sowieso..), Noch einfaches Glas (immerhin meistens doppelverglast mit Metallschiene drin). Nicht/unzureichend/unvollstndig gedmmte Warmwasser- und Heizungsrohre.

    Ich dachte daran deshalb eine Checkliste zu machen, mit der ich dann durchgehen und zumindest grob ber den Daumen Kosten/Nutzen nennen kann. Dafr wre es ntzlich zu wissen
    -woran man z.B. Fenster erkenn kann, die nachgerstet werden knnen.
    -Wie dick sollte eigentlich die Dmmung der Warmwasser/Heizungsrohre sein.
    -Wie kann man z.B. den Rolladenkasten einigermassen dicht bekommen.
    -Ab welcher Dicke macht die Dmmung des Kellers sinn, bzw ab wann macht sich's bemerkbar.
    -Womit dmmt man am besten einen alten Pufferspeicher.
    -Wieviel bringt ein neuer Kessel
    -dnnere moderne Heizkrper, die mehr Platz zum Dmmen in der Heizkrperniesche lassen. Und womit dmmt man dann wie dick.
    -Sind Glasbausteine wirklich so schlimm und bringt's was diesen Bereich zu zu mauern.
    -Wrde es was bringen, das vllig ungedmmte Dach z.B. mit einer Folie zumindest Winddicht zu machen

    Ich bin mir sicher, viele Leute suchen nach genau so einer List das Netz ab. Nur finden tut man halt vor allem alles was so richtig Geld kostet.

    Im konkreten Fall handelt es sich um ein Reihenhaus Bj 1977. Das Dach hat Dmmung (14cm von diesem weissen Zeug) und ist innen und auen mit Alufolie zugeklebt. Nur nicht konsequent, da sind schon mal durchgehende Spalten von 10 cm, oder die Glasziegel im Dach wurden ausgespart um Strom zu sparen!!!. Ausserdem ist die Dmmung am Fassadenanschluss offen. Da zieht es sowas von durch. Die Aussenwnde sind 30cm Hochlochziegel, Die Haustre ist ein Metallrahmen mit Sicherheitsglas drin, die Fenster doppeltverglast mit normalen 2mm Scheiben, sind aus Holz und nicht dicht. Die Beleuchtung sind tatschlich noch Glhbirnen und Halogenspots. Die Fenster im Keller sind einfachverglast und weisen teils 'nen cm Spalt zur Mauer auf. Die Decken in allen Geschossen sind 12cm Beton. Die Wnde zu den Nachbarn sind 2 mal 30cm Hochlochziegel mit 4 cm Styropor dazwischen. Kein einziges Rohr ist gedmmt, dabei ist die Heizung und die Rohre im Keller erst 2004 erneuert worden.

    Was ich da dann angeleiert habe:
    - Dichtungen in die Fenster/Tren.
    - Haustr wird ganz getauscht
    - Tauschbarkeit des Glasses wird angefragt, zugleich wird mal geschaut, was was neues kostet
    - Es werden keine neuen Glhbirnen gekauft, kaputte knftig mit Energiesparbirnen ersetzt.
    - Wassersparvorstze fr die Wasserhhne im Haus
    - Warmwassertemperatur von 60 auf 45 gesenkt
    - Regenwassertonne fr's Garten gieen
    - erst mal die ganzen undichten Stellen in der Dachdmmung erfassen und dann, sobald es geht, beheben.
    - Das Treppenhaus in jeder Etage mit dickem Vorhang abgetrennt
    - 10cm Styroporblcke in die Kellerfensterlaibung fr'n Winter eingepasst
    - Dmmen der Rohre im Keller
    - Ein hydraulischer Abgleich wurde gemacht (vom "Heizungsmensch")

    Geplant ist auch die Kellerdecke zu dmmen. Die Fassade muss wahrscheinlich lnger warten, kostet zu viel auf einmal und selber machen ist nicht.

    Aber
    - gibt es sowas wie Energiesparbirnen fr Halogenspots? Bzw, taugen die LED-Dinger schon was?
    - wie bekommt man einen Rollladenkasten dicht, vor allem wenn der Rollladen weiterhin nutzbar sein soll?
    - macht es Sinn die 15m Terasse vom Haus zu trennen, bzw worauf muss man da achten?

    Mit der Heizung ist es so eine Sache, eine Nachtabsenkung hat die Steuerung, aber nicht vernnftig konfigurierbar, da sind einige Zimmer auf unter 15 gefallen. Vielleicht mit programmierbaren Teilen an den einzelnen Heizkrpern probieren, zumindest bis die Fassade in ein paar Jahren gedmmt ist.
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  10. #9

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    Daumen runter

    Wir haben uns gerade einen "Sanierungsfall" gekauft.

    Haus BJ '59....

    Vor Kauf haben wir, auf Kosten der Verkufer, ein Energiegutachten erstellen lassen. Soweit ich wei liegen die Gebhren fr so ein Gutachten zwischen 800 - 1200 .
    Ich kann es nur empfehlen, da es (zumindest fr uns) sehr aufschlussreich ist

    Somit lassen sich durch "Kleinigkeiten" grosse Wirkungen erzielen:

    - Dachboden, begehbare Wrmedmmung 10-14 cm dick, einfach zum selberverlegen, ca. 30/qm
    - Dach - Wrmegedmmte Einschubtreppe ca. 250
    - Austausch der alten Heizkrper durch neue Plattenheizkrper inkl. Thermoventile und hinter den Heizkrpern Wandisolierung - Nische komplett ca. 200 - je nach Grsse Heizkrper
    - Isolierung Kellerdecke von unten - Dmmplatten 6-8 am, einfache Selbstmontage - kleben oder dbeln - ca. 20 /qm
    - Haustr (je nach Geschmack) ca. 3500
    - Kellerwnde in unbeheizten Kellerrumen dmmen ca. 20 qm
    - abgedmmte Rolladenksten ca. 200
    - neue Bden mit Trittschall und Wrmedmmung (je nach Geschmack) ca. 70 / qm
    Insgesamt liegt uns ein Kosten-Sanierungsplan in Hhe von T 95' vor. Das ist zur Zeit nicht drin, aber die o.g. "Kleinigkeiten" werden wir auf alle Flle bercksichtigen.

    LG
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  11. #10

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    Zitat Zitat von Nope Beitrag anzeigen
    Ich dachte daran deshalb eine Checkliste zu machen, mit der ich dann durchgehen und zumindest grob ber den Daumen Kosten/Nutzen nennen kann.
    Das funktioniert so nicht, zumindest nicht zuverlssig. Sptestens bei den Kosten/Nutzen fllst Du auf die Nase. Als "Berater" kannst Du Dir bei solchen Aktionen echte Freunde machen, sptestens wenn der erwnschte Nutzen nicht wie erwartet eintritt.

    Denn ein Faktor wird gerne vergessen, und das wren die Bewohner. Die knnen, meist aus Unwissenheit, dafr sorgen, da Deine ganzen Berechnungen fr den Mlleimer sind.

    Nehmen wir mal ein einfaches Beispiel, die o.g. Rohrdmmung.
    CU Rohr 22x1, Heizung auf 75/65 ausgelegt, Lufttemperatur 16C.
    Ungedmmt heizt jeder Rohrmeter im Vorlauf mit etwa 35W, jeder Rohrmeter im Rcklauf mit grob 25W. Genau betrachtet stimmen auch diese Werte nicht, denn ich habe den Temperaturverlust ber dem Meter Rohrstrecke und die Strmungsgeschwindigkeit als konstant angesetzt. Das wre aber nur unter bestimmten Bedingungen der Fall.

    Jetzt verpassen wir diesem Rohr eine Dmmung mit WLG035.

    Mindestdmmung 6mm ergibt im VL 15W/m, die 50% Dmmung nach EnEV ergibt 12W/m und die 100% Dmmung in etwa 9W/m.
    Im RL wren das 11W/m, 9W/m (50%) und 6W/m (100%).

    Und weils gerade so viel Spa macht, kommen noch alle ungedmmten Armaturen etc. hinzu. Je nach Armatur, Gre, Oberflche mal so grob 10W, es knnen aber auch 20W sein.

    Kostenpunkt der Dmmung zwischen 2,- €/m und 10,-€/m.

    Wunderbar, jetzt hast Du ein paar Werte, aber wie gehts weiter?
    Jetzt darfst Du in der Htte die Rohlngen ermitteln, wirst feststellen, da unterschiedliche Rohrdurchmesser verarbeitet wurden, und da unsere Vter die Rohre nicht selten ungedmmt in die Wand eingeputzt haben. Manchmal verlaufen die Rohre auch in geheizten Rumen, so da die obige Annahme mit den 16C auch fr die Katz ist.

    Aber auch das ist noch lange nicht alles. Jetzt kommt der entscheidende Faktor, der "Mensch" hinzu. An wievielen Stunden pro Tag werden die Rohre berhaupt durchstrmt? An wievielen Tagen pro Jahr?

    Tja, und wenn wir dann nach etwa 1 Tag Arbeit ein paar Zahlen haben, fllt uns ein, da wir ja auch noch die mgliche Einsparung rechnen mchten. Dann gehts los mit Wrmeerzeuger, Wirkungsgrad usw. und dummerweise stellen wir auch noch fest, da der Wrmeerzeuger eine Heizkurve fhrt, und wir knnen mit den obigen Berechnungen wieder von vorne anfangen.

    Und das war nur ein kleiner Ausschnitt, denn wir haben ja nur ein paar Rohre betrachtet.

    Gru
    Ralf
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  12. #11
    planfix
    Gast
    Wenn ich jetzt mal diesen Betriebskostenrechner benutze, den ich recht gut kenne, weil in die Modifikation auch meine Daten mit einflieen, dann kann man unter den entsprechenden Randbedingungen nur durch den Ersatz der Heizung die Heizkosten radikal senken.
    Die Investition liegt jedoch ebenfalls je nach den Randbedingungen mal schnell zwischen 8000 und 25000 € bei einem EFH mit ca. 160m. Dabei kann man unter gnstigen Bedingungen (z.B. Grundewasser WP) im selben Haus im Jahr mal 3000€ Heizkosten sparen und bei ungnstigen Bedingungen (Luft WP), ist eine Ersparnis von immerhin 2500€ drinne.
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  13. #12
    Themenstarter

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    @R.B.
    Du hast freilich recht, aber darum geht es doch gar nicht. Es geht um Manahmen die man (wenn's geht selber) machen kann, ohne sich in exorbitante Kosten zu strzen, die aber in ihrere Summe zu einer merkbaren Verbesserung fhren. Nimm dein Beispiel mit den Rohren. Extrahiert aus deinem Text ergibt sich doch, dass ein "normalo" mit ein paar Euro fr Teile aus dem Baumarkt was sparen kann, wenn er 'heisse' Rohre hat die durch den kalten Keller laufen. Vllig wurscht, ob es nun 2 oder 10 Jahre dauert, bis das wieder reinkommt. Das ist auch nicht verloren, wenn der Keller mal richtig ber die Decke weggedmmt wird, dann wird es da sogar noch klter. Man kann also gefahrlos sagen, dass es nichts schadet, sich wahrscheinlich sogar in wenigen Jahren bezahlt gemacht hat.
    Genauso kann man davon ausgehen, das es sich lohnt die Dichtungen in einem Fenster fr ein paar Euro zu erneuern, bei dem es sprbar durchzieht. Die inneren Abdeckungen der Rolldenksten zumindest mal winddicht zu machen ist genauso wenig sinnlos und hat zumindets subjektiv ein gutes Preis/Leistungs Verhltnis.
    Oder das Dmmen der Betonkellerdecke wird zumindest fr wrmere Fsse sorgen. Im Hinblick auf die 2 kleinen Krabbler, die die Finanzplanung durcheinander gebracht haben, knnte das sogar Gesundheitlich echte Vorteile haben (60m fr je 20-25€, kostet also rund 1200-1500€). Wenn's 5-10% spart, ist's in 3-6 Jahren wieder drin.

    Diverse Artikel schreiben darber, dass sich mit ganz geringen Mitteln oft bereits 10-30% Energie sparen lsst (wren hier so 300-900 l l im Jahr). Nur keiner hat sich da die Mhe gemacht diese mglichen Massnahmen einmal zusammen zuschreiben. Natrlich sind die Effekte nicht gleich, und ein Ranking nach Nutzen wre bei jedem Haus ntig.
    Freilich wren neue Fenster besser, aber die wrden eben mal 8000€ kosten, neue Fassade ist ebenfalls in dem Bereich. Wenn man aber gerade mal 3000€ pro Jahr investieren kann und der Kreditrahmen kein Vorfinanzieren mehr hergibt, muss man halt schauen wo man die 5 Jahre bleibt, bis der nchste Bausparer fllig wird.

    Die Heizung zu tauschen bevor gedmmt wird/ist, macht in den meisten Fllen keinen Sinn. Aussnahmen gibt es da freilich. Aber das ist trotzallem eine Manahme, die im Zweifel nicht unter "wenig Geld" fllt. Wrmepumpen brauchen, wenn ich mich recht erinnere noch andere Voraussetzungen wie z.B. Fubodenheizung, weil die Vorlauftemperatur zu niedrig ist? Auch sind Wrmepumpen bei einem lteren Haus nicht gross genug dimensionierbar.
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  14. #13
    planfix
    Gast
    Wrmepumpen brauchen, wenn ich mich recht erinnere noch andere Voraussetzungen wie z.B. Fubodenheizung, weil die Vorlauftemperatur zu niedrig ist? Auch sind Wrmepumpen bei einem lteren Haus nicht gross genug dimensionierbar.
    Fubodenheizung ist zwar das Optimum, aber nicht zwingende Voraussetzung.
    Dimensioniert werden knnen WP auch fr richtig groe Gebude, also das fllt unter Ammenmrchen, dass sie im Altbau nicht gehen.
    Ein gut gedmmter Neubau bentigt eine kleine Leistung, aber auch hier gibts viele altbautaugliche Lsungen, von modelierend bis zur Caskade.
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  16. #14

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    Zitat Zitat von Nope Beitrag anzeigen
    Diverse Artikel schreiben darber, dass sich mit ganz geringen Mitteln oft bereits 10-30% Energie sparen lsst. Nur keiner hat sich da die Mhe gemacht diese mglichen Massnahmen einmal zusammen zuschreiben.
    Sollte uns das etwa zu denken geben...?
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  17. #15
    Themenstarter

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    Nu, wir wissen das eine sauber eingestellte Heizung einige Prozente spart. Das Winddicht machen der Fenster/Rolladenksten bringt auch schon mal einiges, vor allem wenn es vorher deutlich sprbar gezogen hat. Das Dmmen von Rohren im ungeheizten Keller kann auch noch mal 1 oder 2% bringen. Das Dmmen der Kellerdecke soll so um die 10% Wert sein.
    Wenn all diese Massnahmen also ntig und damit sinnvoll sind, kommt man da schon irgendwo zwischen 10% und 20% raus, fr vieleicht 2500€. Das wre bei meinen Bekannten dann immerhin 350-700€ im Jahr. Bringt man dann noch parallel die anderen Nebenkosten genauso runter, wird es deutlich sprbar.
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