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Thema: Gasverbrauch

  1. #1

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    Gasverbrauch

    moin

    Ich habe mir seit ein paar Wochen meinen Gasverbrauch notiert.
    In der Woche sind es ca 46 m3 ,am Tag ca 6,5m3 Gas.
    Beheizt wird ein altes Haus (1906) kaum gedämmt bei einer Wohnfläche von ca 100 qm mit Heizkessel (Bj 1980) ,
    Flachheizkörpern und ein 150 l Warmwasserspeicher .

    Jetzt würde mich mal interessieren was moderne Gaskessel in "modernen" Häusern
    so verbrauchen ?
    Gibt es im Netz Vergleichsdaten ?

    mit freundlichem Gruss
    Meinhard
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  2. Gasverbrauch

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  3. #2

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    Was bringt Dir so ein nichtssagender Durchschnitts-Vergleichswert?
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  4. #3

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    Zitat Zitat von bajus Beitrag anzeigen
    Jetzt würde mich mal interessieren was moderne Gaskessel in "modernen" Häusern
    so verbrauchen ?

    mit freundlichem Gruss
    Meinhard
    ...weniger als ein Viertel ....geht da schon, je nachdem was du unter modern verstehst...
    gruss
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  5. #4

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    notiere Dir den Gasverbrauch UND DIE AUSSENTEMPERATUREN (Tag/Nacht) weiter über ein gesamtes Jahr, dann bekommst Du ein Gefühl dafür, wieviel Gas Du in Abhängigkeit zur Aussentemperatur verbrauchst. Im Internet findest Du kaum Zahlen, die würden Dich aber -wie Julius schon richtig angemerkt hat- auch nicht 'weiterbringen', da sich die Häuser nicht mit Deinem vergleichen lassen (auch nicht wenn es "energetisch saniert" ist).

    Evtl bekommst Du eine bessere Einschätzung im Haustechnikforum.
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  6. #5

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    Zitat Zitat von bajus Beitrag anzeigen
    moin

    Ich habe mir seit ein paar Wochen meinen Gasverbrauch notiert.
    In der Woche sind es ca 46 m3 ,am Tag ca 6,5m3 Gas.
    Leider ist die Datenbasis zu klein. Du mußt schon über einen längeren Zeitraum aufzeichnen und vor allen Dingen die Außentemperatur nicht vergessen. Bei sagen wir mal +10°C Außentemperatur wären mir die 6,5m3/Tag zuviel. Bei 0°C wäre es optimierungswürdig, bei -10°C wäre es nicht schlecht.

    Ich habe es damals so gemacht.
    Min/Max-Thermometer mit Fühler für die Raumtemperatur und einem Außenfühler. Dann jeden Morgen um 07:00 und Abends um 19:00 bzw. 20:00 Uhr die Werte notiert.

    Aber weiter im Text.
    6,5m3/Tag, das wären also in etwa 65kWh. Davon kommen, je nach Wirkungsgrad der Anlage, etwa 55kWh dem Gebäude zugute. Ein Teil davon geht auch noch für die WW Aufbereitung drauf.

    Durch einfachen Austausch der Therme wirst Du vielleicht eine Einsparung im Bereich 10% erzielen....wenn überhaupt.
    ABER moderne Thermen haben eine bessere Steuerung/Regelung und wenn Du diese Möglichkeiten ausschöpfen kannst, dann kann Deine Einsparung auch höher ausfallen.

    Mein Ölbrennwerter verbrennt aktuell auch in etwa 65kWh, aber für 270qm Wohnfläche Bj. 1974.

    Gruß
    Ralf
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  7. #6

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    Hi, ca. 150m² Neubau 2007:

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  9. #7
    Themenstarter

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    moin

    Danke für eure Antworten
    Das ich keine "perfekte" Messung mache war mir schon klar ...

    Aber das ich scheinbar nichts mit Vergleichsdaten anfangen kann ... wundert mich ?
    Jeder Mensch tickt anders und ich bin daran interessiert .

    Wer nix dazu sagen mag ok ich habe und hätte auch in Zukunft kein Problem meine Verbrauchsdaten öffentlich zu machen ... den nutzen mag er auch noch so unbedeutend sein ist mein Ding und sei es ein Zettel auf dem steht " Wunschwert" ist das so verwerflich?

    Ich weiss ja das die Heizanlage alt ist und kein Sparwunder
    nur weiss ich nicht was eine moderne Anlage verbraucht .
    Ich verbrauche 200 % zuviel OK
    Person X verbraucht 30m3 Danke

    Ein paar waren so nett und haben etwas dazu gesagt Klasse!
    Vielleicht noch 1-2 weitere ...

    Gruss Meinhard
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  10. #8

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    Zitat Zitat von bajus Beitrag anzeigen

    Ich weiss ja das die Heizanlage alt ist und kein Sparwunder
    nur weiss ich nicht was eine moderne Anlage verbraucht .
    Du hast uns anscheinend nicht verstanden.

    Also noch ein Versuch.

    Solche Verbrauchswerte sind NICHT vergleichbar, da spielen einfach zuviele Faktoren mit rein. Versuche einfach anhand Deines Gasverbrauchs in Verbindung mit Deinem Gebäude und Deinen Nutzergewohnheiten zu optimieren. Jede Heizungsanlage ist ein Unikat.

    Die möglichen Einsparungen durch einen Brennwerter hatte ich oben schon genannt. Aber auch da spielen viele Faktoren mit rein. Man kann nicht pauschal sagen, Du sparst durch Einsatz eines Brennwerters xx%. Das wäre unseriös.

    Eine Schwankungsbreite von 50% bei vergleichbaren Gebäude ist keine Seltenheit. Es gibt Anlagen die werden täglich optimiert um auch noch das letzte Zehntel herauszukitzeln. Andere Anlagen laufen vor sich hin und die Nutzer sind zufrieden.....trotz deutlich höherem Verbrauch.

    Damit Du für Dein Haus einigermaßen brauchbare Daten bekommst, benötigst Du min. für 1 Jahr Aufzeichnungen, besser noch für 2,3 oder 4 Jahre. Ein snapshot über eine Woche, dazu noch ohne Randparameter, sagt nichts aus. Das wäre genau so wie wenn ich sagen würde, ich habe letzte Woche mit meinem Auto 70 Liter Super verbraucht.

    Nun lese ich noch in meiner Glaskugel.

    Für Dein Haus sollte ein Verbrauch deutlich kleiner als 1.000cbm/a das erste Ziel sein.
    Werden alle Möglichkeiten ausgeschöpft, dann wären evtl. auch 500cbm/a möglich. Vermutlich wirst Du irgendwo zwischen 500 und 1000 landen.

    Gruß
    Ralf
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