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Abwasser Hausanschluß Gefälle

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  1. #1

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    Abwasser Hausanschluß Gefälle

    Tach zusammen,

    habe am Wochenende unseren Neubau an das öffentliche Abwassernetz angeschlossen. Evtl. ist mit in Bezug auf das Gefälle ein Fehler unterlaufen und brauche nun nen kompetentes Statement:

    Die Strecke vom Anschluß am Haus bis zum Kontrollschacht beträgt 3,5 Meter.
    Am Haus habe ich eine Tiefe von 0,6 Meter, der Anschluß der Stadt liegt bei 1,50 Metern. Dort habe ich auch den Kontrollschacht eingebaut. Habe als eine Differenz von 0.9 Meter. Macht ein Gefälle von 25 Prozent ....

    Dies ist natürlich viel zu stark (vorgeschrieben ca. 1-2 Prozent). Meine Frage ist nun (auch in Bezug auf die kurze Läng) ob der Transport der Feststoffe (Fäkalien etc.) so noch funktioniert oder ob das Wasser zu schnell ist und der ganze Kram im Rohr liegen bleibt.

    Vielen Dank für eure Hilfe und Gruß,

    Degi
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  2. Abwasser Hausanschluß Gefälle

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  3. #2

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    Na, der Murks wird doch spätestens beim Versuch, eine Abnahme zu bekommen, moniert werden.
    Und das zurecht!

    Warum führst Du solche Arbeiten ( zu denen Du übrigens gar nicht berechtigt bist) aus, wenn Du so gar keine Ahnung von der Materie hast???

    Man sollte gleich am Haus auf größere Tiefe gehen, 0,6m sind nämlich sowieso recht knapp.
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  4. #3

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    Äh - Julius. DAS
    Man sollte gleich am Haus auf größere Tiefe gehen,
    kann auch falsch sein. Ich kenne hier Gemeinden, die sogar Merkblätter verteilen, WO der Sturz einzubauen ist und wie.
    Am Schacht mit Kontrollabgang waagerecht in den Schacht.

    @ Fragesteller:
    Wer macht denn den Drucktest???
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  5. #4
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    Vielen Dank

    Tja, so machen Foren Spaß, das erste Posting und man gerät sofort an so einen Julius der wenig Kompetentes zu sagen dafür aber immer was zu meckern hat.

    Meckerfritzen gibt´s zwar überall aber haben muss ich das wirklich nicht.

    Bin dann mal weg

    PS: Danke für die zweite Antwort. Und wie gesagt wird´s anscheinend auch regional unterschiedlich gehandhabt .....
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  6. #5
    Avatar von Bugs
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    Also bei mir ist das ganze, bedingt durch ein Gefälle meines Grundstückes noch steiler.
    (ca 3m Höhendifferenz auf 5m Rohrlänge.)
    Lt Installateur sollte dies jedoch kein Problem darstellen.

    Was würde mir auch anderes übrig bleiben??
    Ne Serpentine für´n Kanal bauen??

    Sicherheitshalber habe ich zwischen dem Einlauf für die Dachrinne und dem Haus noch eine Rückstauklappe gesetzt!
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  7. #6
    Avatar von OldBo
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    Tja, geht nicht gibt es nicht, man muss es nur können. Und wer sich mit "Bauleuten" einlässt, der muss auch mit klaren Worten zurechtkommen
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  9. #7
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    Zitat Zitat von Bugs Beitrag anzeigen
    Was würde mir auch anderes übrig bleiben??
    Ne Serpentine für´n Kanal bauen??
    Nee, keine Serpentine, aber eine fachgerechte Lösung gibt es trotzdem:
    • frostfrei aus dem Haus raus
    • bis zum Kontrollschacht mit 1 bis 2 %
    • Kontrollschacht als Absturzschacht mit Untersturz
    • dann bis zum Anschlusspunkt am Anschlusskanal mit 1 bis 2 %

    Zitat Zitat von Bugs Beitrag anzeigen
    Lt Installateur sollte dies jedoch kein Problem darstellen.
    Na, das ist ja ein Spezialist erster Güte.
    Zitat Zitat von Bugs Beitrag anzeigen
    Sicherheitshalber habe ich zwischen dem Einlauf für die Dachrinne und dem Haus noch eine Rückstauklappe gesetzt!
    Frei nach dem Motto, kann ja nicht schaden. Doch, kann schaden, aber keine Ahnung obs hier schadet. Gehört halt ordentliche geplant.

    Julius mag forsch gewesen sein, aber - obwohl vom Beruf her erst mal fachfremd - verfügt über Kompetenzen auch in diesem Bereich. Und das hat sich schon mehrmals gezeigt.
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  10. #8
    Avatar von Bugs
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    Zitat Zitat von Manfred Abt Beitrag anzeigen
    Frei nach dem Motto, kann ja nicht schaden. Doch, kann schaden, aber keine Ahnung obs hier schadet. Gehört halt ordentliche geplant.
    Die Idee mit der Klappe kam von meinem Installateur als er die Leitungen vorm betonieren der Bodenplatte verlegte, da mein WC im Erdgeschoß ca 3 Rohrmeter von der Einmündung der Dachrinne entfernt ist.
    Im Falle einer Verstopfung des Kanalrohres nach dieser Einmündung hätte ich daher ca 7 Metern Wassersäule der Dachrinne auf der anderen Seite nur ca 1,5 Meter bis Oberkante Tolettenschüssel entgegenzusetzen!

    Da ich diesen Springbrunnen im Worst case verhindern wollte erschien mir die Rückschlagklappe als Sinnvoll.


    Sollten von dieser allerdings irgendwelche Gefahren ausgehen, bin ich durchaus dankbar darauf hingewiesen zu werden!!!
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