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Mauerwerk stärke

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  1. #1

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    Mauerwerk stärke

    servus,


    Kann mir jemand sagen welcher Wandaufbau besser ist ? Aktuell liegen uns 2 varianten vor.

    a.17,5 Außenmauerwerk Ytong, Dann "Styropor" Platten + Putz

    b.36,5 Außenmauerwerk + 1cm Putz ?



    Danke
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  2. Mauerwerk stärke

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  3. #2
    Avatar von Westfalenland
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    Welchen Dämmstandard wollt ihr erreichen?

    Welche Dicke und Dämmwerte hat den die "Stypoporschicht"?
    Was für 36,5er mauerwerk? Was für Putz?
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  4. #3
    Avatar von Hansal
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    Zitat Zitat von Bauflaute Beitrag anzeigen
    servus,


    Kann mir jemand sagen welcher Wandaufbau besser ist ? Aktuell liegen uns 2 varianten vor.

    a.17,5 Außenmauerwerk Ytong, Dann "Styropor" Platten + Putz

    b.36,5 Außenmauerwerk + 1cm Putz ?



    Danke
    Hallo,

    das ist natürlich eine glaubensfrage.

    Ich würde die Spargelwand mit Plastikanzug nur nehmen wenn die Innenschale aus KS gemauert wird. Hauptbegründung: Schallschutz
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  5. #4

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    Zitat Zitat von Bauflaute Beitrag anzeigen
    servus,

    a.17,5 Außenmauerwerk Ytong, Dann "Styropor" Platten + Putz

    b.36,5 Außenmauerwerk + 1cm Putz ?
    Variante b.) !!
    Bewert. SchalldämmMaß ist bei a) ohne WDV ca. 35-36 dB (Rohdichte 0.35 - 0.40 Kg/m3). ABER so ein Standard EPS als WDV verschlechtert den Wert um schlappe 4-5 dB.
    Never ever würde ich das akzeptieren.

    Variante b) hat auch den Charme, dass Auflager, Anschlüsse (z.B. Deckenringanker) ohne große Verrenkungen gemacht werden können. Variante b) mit PB (Lambda 0,09/RD 0.35) kommt mit Putz auf ca. 42-43 dB. Damit kann man gut leben, v.a. wenn man weiß, wie Schallbrücken aus Fenstern, Türen, Rolläden, etc. das Gesamtergebnis beeinflussen.
    Ich würde bei PB aber immer einen stärkeren Putz (ca. 15 mm) nehmen, ist eine zus. Sicherheit beim Wetterschutz.
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  6. #5

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    Gibt es irgentwo Tab. in denen die Wärmedämmwerte und die Schallschutzwerte von Ytong 49 cm und Poroton drinn stehen. Ich finde irgentwie nix werder bei Ytong noch bei Eder.

    danke
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  7. #6

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    Zitat Zitat von knopy Beitrag anzeigen
    Gibt es irgentwo Tab. in denen die Wärmedämmwerte und die Schallschutzwerte von Ytong 49 cm und Poroton drinn stehen. Ich finde irgentwie nix werder bei Ytong noch bei Eder.

    danke
    Für YTONG gibts eine PDF-Datei auf der XELLA-Site:
    48er, PPW 1,6, Rohdichte 0,30, Lambda 0,08: U=0,16 W/m2/k (OHNE Putz)


    Luftschall Rw ist ähnlich wie der og. 36er Planstein.
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  8. #7

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    Aber das muß eine Hausfrau ja nicht wissen!!
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    Hallo,

    bei gleicher Wandstärke von 36,5 bzw 37,5 hat die Lösung mit Porenbeton plus WDVS den besseren Dämmwert und ist vermutlich billiger. Dämmstff kostet eben weniger als Ziegel oder Porenbeton.

    Ob das WDVS die Schalldämmung verschlechtert ist nicht immer so ganz eindeutig. Aber es kommt vor!! Aber die Schalldämmung ändert sich nicht bei jeder Frequenz gleich. Und je nach Lage hat man mit hohen oder niedrigeren Frequenzan zu kämpfen.

    Aber die Schalldämmwerte sind gegenüber der Ziegelwand schlechter. Die Wand ist eben leichter.

    Die Lösung mit Ziegel hat dagegen eine bessere Schalldämmung, ist aber teuerer.

    Darüber hinaus gibt es Ziegelliebhaber, weil es ein "natürlicher" Baustoff sei. Sand und Kalk halte ich auch für natürliche Bautoffe, andere eben nicht.

    Die Schalldämmung kann mit KS plus WDVS statt Porenbeton verbessert werden. KS ist bei gleicher Wandstärke teuerer als PB. KS wiegt ja auch mehr, da darf es mehr kosten. Ohne eigenen Kran zum Mauern ist allerdings KS nicht so angenehm zu verarbeiten. Also es kommt auch auf die sonstigen Umstände an.

    Jetzt hast Du die Wahl.

    Gruß

    pauline
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  9. #8

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    Zitat Zitat von pauline10 Beitrag anzeigen
    Hallo,

    bei gleicher Wandstärke von 36,5 bzw 37,5 hat die Lösung mit Porenbeton plus WDVS den besseren Dämmwert und ist vermutlich billiger. Dämmstff kostet eben weniger als Ziegel oder Porenbeton.

    Ob das WDVS die Schalldämmung verschlechtert ist nicht immer so ganz eindeutig. Aber es kommt vor!! Aber die Schalldämmung ändert sich nicht bei jeder Frequenz gleich. Und je nach Lage hat man mit hohen oder niedrigeren Frequenzan zu kämpfen.
    Es war die Rede von "Styropor"!
    Und da gilt, dass das bewertete Schalldämm-Maß in jedem Fall drastisch schlechter wird, und zwar in so gut wie allen Frquenzbändern. Anders sieht es aus bei Alternativen Dämmmaterialien z.B. MiWo, Zellulose, etc.

    Ich glaube auch nicht, dass man pauschal bei der og. Gegenüberstellung von vornherein einer Seite einen finanziellen Vorteil unterstellen kann. In den Gesamtkosten wird es sich vermutlich die Waage halten, der Arbeitskostenanteil des WDVS ist eben einzurechnen.

    Die Schalldämmwerte eines HLZ-Ziegels mit Lambda 0,09 sind in etwa um 3 dB besser als ein gleichwertiger PB-Planstein.
    Bei einer hochwertigen Mauerwerksausführung in Bezug auf hohe Schalldämmung hätte ich aber bei PB ein besseres "Gefühl", weil sich halt der Stein leichter verarbeiten läßt - auch eine mittelmäßige Truppe kriegt den Mauerverbund lückenlos hin. Bei vielen Ziegelbaustellen, die ich mir angeschaut habe, macht es der Putzer erst dicht.
    Mir ist aber auch klar, dass man mit PB gut pfuschen kann, das ist nur meine subjektive Laieneinschätzung...
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  10. #9

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    Vielen Dank für die Antworten.

    Ein paar Infos noch.

    Baustelle ist 20m neben einer Bahnstrecke.
    Es soll kein KS verbaut werden. Entweder Ytong Gasbeton oder Eder Planziegel. Aufs Dach kommt eine Massivdach von Hebel.

    Ist es sinnvoll das Haus mit den roten zu bauen und oben das Massivdach draufzulegen oder alles mit den Gasbetonsteinen und so hat man überall den gleichen Baustoff.

    Entschudligt bitte rote und Gasbeton aber die hören sich sonst immer gleich an
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  11. #10

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    Aber das muß eine Hausfrau ja nicht wissen!!
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    Zitat Zitat von knopy Beitrag anzeigen
    Vielen Dank für die Antworten.

    Ein paar Infos noch.

    Baustelle ist 20m neben einer Bahnstrecke.
    Es soll kein KS verbaut werden. Entweder Ytong Gasbeton oder Eder Planziegel. Aufs Dach kommt eine Massivdach von Hebel.

    Ist es sinnvoll das Haus mit den roten zu bauen und oben das Massivdach draufzulegen oder alles mit den Gasbetonsteinen und so hat man überall den gleichen Baustoff.

    Entschudligt bitte rote und Gasbeton aber die hören sich sonst immer gleich an
    Neben der Bahnstrecke sollte die Schalldämmung oberste Proiorität haben. Wer dann auf KS verzichten will, sollte noch einmal auf START gehen und neu planen.

    Alles anddere ist groß Fahrlässing!!

    Gruß

    pauline
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  12. #11
    Avatar von VolkerKugel (†)
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    Und wer ...

    Zitat Zitat von Bughandle Beitrag anzeigen
    Es war die Rede von "Styropor"!
    Und da gilt, dass das bewertete Schalldämm-Maß in jedem Fall drastisch schlechter wird, und zwar in so gut wie allen Frquenzbändern.
    ... behauptet so was? Die Styropor-Produkte Neowall und Neopor bewirken eine Verbesserung um ca. 2 dB .
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  13. #12

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    Auch von mir:

    Da Bahnstrecke = Lärm, kommen die Wände ernsthaft NUR aus KS in Frage!!!
    Oder aus (schweren, deswegen schlecht wärmedämmenden) Ziegelsteinen bzw. gleich betoniert (dann jeweils + WDVS).

    Daher die Frage: Wieso kein KS???

    Und: Wer hat das geplant?
    Das hört sich nach nem Haus von der Stange an, aber es paßt offenkundig nicht zum Standort...
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  14. #13

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    Zitat Zitat von Bauflaute Beitrag anzeigen
    servus,


    Kann mir jemand sagen welcher Wandaufbau besser ist ? Aktuell liegen uns 2 varianten vor.

    a.17,5 Außenmauerwerk Ytong, Dann "Styropor" Platten + Putz

    b.36,5 Außenmauerwerk + 1cm Putz ?



    Danke

    Wenn die Bahnstrecke recht nah dran ist, würde ich dir 24 cm, recht schweren KS empfehlen- sollen die Bauarbeiter mal schwer heben - dann haste aber anschließend deine Ruhe. Dazu Wärmedämmung, mindestens 120 mm oder mehr.
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
    Avatar von jman
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    Am Bahndamm würde ich nur zweischalig bauen mit KS und auch entsprechend guten Schallschutzfenstern. Alles andere würde mir glaube ich den Schlaf rauben und wenn das Hauss steht kann nicht mehr viel verändert werden. Wärmedämmung kann man immer Nachrüsten aber mit Schallschutz ist es etwas schwerer!
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  17. #15

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    Vielen Dank für die Tips,

    Das Haus wurde von einem Architektn geplant und von einem Satiker wird es anschließend berechnet. Der Bauanrag ist bereits eingereicht, Statik wurde noch nicht berechent also können wir noch den Wandaufbau ändern.

    Danke für die Tips
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