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Fein-Einstellung Heizkreis-Verteiler Strömungsmesser

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  1. #1

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    Fein-Einstellung Heizkreis-Verteiler Strömungsmesser

    Hallo,
    habe mich gestern mal mit der Feinabstimmung der FBH beschäftigt. Heizung is ne Gastherme bbs 20 pro von Brötje.
    Wir haben eine FBH im EG und OG und radiatoren im DG Wfl ~200qm.
    Hydraulischer Abgleich vom Heizi ist (angeblich) gemacht, aber mein Vertrauen in ihn ist nicht das allergrößte: siehe http://www.bauexpertenforum.de/showthread.php?t=24756, die Gasheizung hatte er z.B auch mit den Default werten installiert (steilheit 1,5 die habe ich jetzt nach lesen im haustechnikforum auf 0,5 runtergesetzt damit mir im Winter nicht der Holzfussboden abkokelt, verlege abstand ist 10cm berechneter Vorlauf 38°C)
    Da es in den Kinderzimmern im OG immer etwa 1-2 Grad kälter is als im EG (Raum-Thermostate sind alle auf) dachte ich das läge sicher daran, das im OG alles Parkett ist (8mm Eiche verklebt) während im EG keramische Beläge sind (ausser WZ).
    Habe mich mit dem hydraulischen Ableich und den Tips in Foren beschäftigt und dachte kein Problem, einfach den Kinderzimmern im OG etwas mehr durchfluss gönnen.
    unsere Durchflussregler sehen so aus wie diese: http://www.die-kerstens.de/Estrich_2.JPG

    Erstaunt war ich jetzt das die Durchflussregler keinen höhren Fluss als 1l/min anzeigen auch wenn ich wie getan die Ventile zu den Kinderzimmern um einer Umdrehung öffne. Anscheinend waren die also schon ganz offen. Mich erstaunt nur das der Durchluss so gering ist ??? Ist das normal, warum sind denn da druchflussregler die bis 6L/min anzeigen, da is ja ne feinjustierung kaum möglich.
    Falls 1/L min zu gering sind, könnte das dass es evtl. an den Radiatoren im DG liegen?
    Ich befürchte die sind direkt (kann jedenfalls keine Durchflussregler erkennen durchflussregler) an den Heizkessel angeschlossen und vermute das er die nicht in den hydraulischen Abgleich einbezogen hat . Wenn die Radiatoren also auf sind müßte ja so wie ichs verstehe bei Parallelschaltung (ich vermute mal das sich die Strömungswiderstände ähnlich wie elektrische Widerstände verhalten) ein großteil des Flusses durch den geringsten widerstand, also durch die Radiatoren gehen:
    Werde heute abend mal die Radiatoren im DG zumachen (die sind fast immer offen damit bei dem geringen Vorlauf etwas Wärme ganz oben ankommt) , dann müßten ja die Flüsse für die FBH hochgehen oder?
    Sind meine Überlegungen richtig???

    danke

    R.
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  2. Fein-Einstellung Heizkreis-Verteiler Strömungsmesser

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  3. #2
    Avatar von OldBo
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    Naja, bei einem Abgleich ist es nicht damit getan, einen Kreis zu verändern. Hier muss man sich erst einmal in die Anlage reindenken. Besser wäre es natürlich, wenn Berechungsunterlagen vorhanden sind.

    Gruß

    Bruno
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  4. #3
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    Zitat Zitat von OldBo Beitrag anzeigen
    Naja, bei einem Abgleich ist es nicht damit getan, einen Kreis zu verändern. Hier muss man sich erst einmal in die Anlage reindenken. Besser wäre es natürlich, wenn Berechungsunterlagen vorhanden sind.

    Gruß

    Bruno
    eigentlich bin ich ja mal davon ausgegangen das der Abgleich stattgefunden hat. und dass ich jetzt zum temperaturanheben in 2 Zimmern wirklich nur noch den entsprechenden 4 kreisen (2 pro zimer) etwas mehr gönnen muss, bis es von der Temperatur her passt.

    Der Heizi hat jedenfalls damals bei der Abnahme Stein und Bein geschworen daß er den hydraulischen Abgleich gemacht hat. Stutzig wurde ich bei der Abnahme nur weil ~ jeder dritte Strömungsmesser nicht funktionierte, weil Luftblasen drinwaren. Daraufangesprochen wie er den Abgleich denn gemacht hat ohne funktionierende Strömungsmesser bekam er einen hochroten Kopf und quetschte was von "Berechnet und mit anzahl der Ventil - Umdrehungen" raus. Als ich darauf bestand bitte funktionierende blasenfreie Strömungsmesser zu übernehmen wurde sein Kopf noch roter und dicker und ich habe ihn ne halbe Stunde allein gelassen damit er das macht und sich abkühlen kann. Nach nochmaligem, freundlichen Meckern beim 2. Abnahmeversuch weil immer noch 2 Durchflussregler ohne Funktion waren, dachte ich schon er bringt mich um, aber da kam dann gerade mein Planer und Bauleiter hinzu und er hat es dann zähneknirschend gemacht.
    Auch nach dieser Geschcihte ist mein Vertrauen in ihn (ein Handwerksmeister) limitiert und ich glaube ihn an zurufen bringt nicht so viel...
    Umso erfreuter war ich das es in der Heizperiode eigentlich alles ganz gut funktioiert, außer das eben die Kinderzimmer im vergleich zur Küche/Essbereich ~1-2 C zu kalt sind.

    Also doch einfach an den Raum Thermostaten im EG runterregeln? Ich hatte hier verstanden das wäre nicht so doll....

    ist denn ein max. Fluß von 1L/min pro HK OK?

    Die Berechnungsunterlagen habe ich zu Haus (habe damals drauf bestanden die ausgehändigt zu bekommen) ich schaue mal rein und hoffe daß ich es als nicht fachmann verstehe
    R.
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  5. #4

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    ist denn ein max. Fluß von 1L/min pro HK OK?
    Kann OK sein, muss aber nicht. Das hängt davon ab, was berechnet wurde. Bei Dir sind 1l/Min. anscheinend nicht ausreichend, sonst würde es im Raum ja warm.

    Denkbar wäre auch, daß die Pumpe einfach nicht genug Durchfluß liefert. Hast Du auch Räume mit Leistungsüberschuß? Vielleicht könntest Du diese dann drosseln.

    Was für eine Heizkreispumpe? Auf welche Stufe eingestellt?

    Da hat sich schon so mancher mit Pi*Daumen ganz gewaltig verschätzt. Aber Rechnen ist ja so kompliziert.

    Gruß
    Ralf
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  6. #5
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von R.B. Beitrag anzeigen
    Denkbar wäre auch, daß die Pumpe einfach nicht genug Durchfluß liefert. Hast Du auch Räume mit Leistungsüberschuß? Vielleicht könntest Du diese dann drosseln.
    Ralf
    jetzt habe ich damit es im Kizi wärmer ist und die blagen nicht frieren die Raumsolltemperatur an der Heizung hochgedreht und jetzt ist es oben gut und unten zu warm... klar unten drosseln wäre die naheliegende möglichkeit, das mache ich jetzt über die raumthermostate.
    Ich wollte nicht alles "verstellen" wenn irgendetwas grundlegendes faul ist, die max 1L/min kamen mir wenig vor...

    Zitat Zitat von R.B. Beitrag anzeigen
    Was für eine Heizkreispumpe? Auf welche Stufe eingestellt?
    Die Pumpe ist in der kompakten Heizungsanlage (sieht aus wien Kühlschrank) mitdrin "EcoCondens BBS Pro EVO
    Das Gas-Brennwertwärmezentrum mit Hocheffizienzpumpe und selbstkalibrierende Verbrennungsregelung für Heizleistungen von 3,5 bis 20 kW.
    Durch den Einsatz einer modernen Permanentmagnetpumpe kann die elektrische Leistungsaufnahme um bis zu 50% reduziert werden."

    Einstellen und auslesen von parametern die der normale Endnutzer nicht wissen soll ist bei der Software für den laien fast unmöglich, ich vermute da ist es einfacher ein Raumschiff zu steuern.
    Und wie gesagt die Heizung ist nicht von ebay und schwatt von einem von my-hammer hingefrickelt worden, sondern von nem Handwerks-Meister, aber leider kam ich wohl an den falschen.
    Naja, ich hab ja noch die gewährleistiungsbürgschaft, das könnte ja ne motivation für ihn sein sich doch nach mal dazu herabzulassen nach der heizung zu schauen.
    hatte eben gehofft, das ich das selbst "zusammen mit Tips vom Forum) hinkriege...
    Aber ich ahne schon genau was der am telefon sagt: "wenns oben zukalt is drehen sie temperatur an der Therme hoch und unten in der Küche den Thermostaten runter, dazu ist die ERR ja da, dafür muss ich nicht extra rauskommen..."
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  7. #6

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    Zitat Zitat von redleb Beitrag anzeigen
    Die Pumpe ist in der kompakten Heizungsanlage (sieht aus wien Kühlschrank) mitdrin "EcoCondens BBS Pro EVO
    Ich kenne die Kiste nicht so gut, aber ich würde mal nachschauen, ob und wie man die Pumpe beeinflussen kann (3 Stufen oder evtl. in der Regelung). Meist finden sich in den Unterlagen auch Infos zur Restförderhöhe usw.
    Evtl. passt das mit Deiner Hydraulik nicht richtig zusammen.

    Aber ich frage mich, was Dein Heizer da "abgeglichen" hat. Zuerst geht man zwar auf die berechneten Werte, aber dann heisst es optimieren.
    Schau mal ob in der Berechnung der besagte HK wirklich nur mit 1l/Min. angegeben ist. Vermutlich müsste er mehr kriegen, aber der Pumpe geht die Puste aus.

    Gruß
    Ralf
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  8. #7
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    @r.b.
    danke für die Unterstüttzung. Ich habe gerade die berechneten Daten gefunden: (Durchflüsse zwischen 0.9-2,5 L/min).
    Ein Vergleich mit den eingestellten Werten ist ernüchternd,
    wenn überhaupt ist eine Übereinstimmung nur Zufällig.... der Großteil der Werte und vor allem die Relation untereinander ist einfach falsch selbst wenn man berücksichtigt das eine exakte einstellung wegen der sehr ungenauen Anzeige und der z.T. klemmenden schwimmkörper sicher max. auf +- 0,1-0,2 möglich ist. Also hat der Typ mich wie vermutet vera... und den Abgleich nicht gemacht (wie auch wenn die Strömungsmesser zunächst nicht funktioenierten).
    Um durchflüsse über 2 zu erreichen (max ist jetzt 1,5) muss er vermutlich die Pumpe einstellen, aber das ist zu hoch für mich und auch nicht mein Job.
    Ich hab mich mühsam ins Experten Menü der Heizung vorgehangelt (natürlich ohne anleitung nur mit infor aus nem Forum) da findet man dann werte die vermutlich zur Pumpensteureng sind wie: drehzahlstufe auslegpunkt: 26 und Pumpe -PWM-minimum: 63%.
    Aber das ist wohl was für den Fachmann, der wurde ja auch dafür bezahlt und ich habe ja ein Vertraglich zugesichert Jahr wartung und Service inklusive.
    Dann werde ich wohl mal einen freundlichen Brief schreiben und ihn bitten den Abgleich durchzuführen/ nachzuholen.

    danke

    R.
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  9. #8
    Avatar von OldBo
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    Naja, es kommt immer wieder vor, dass eine Anlage bei höheren Außentemperaturen gebaut wird und dann erst einmal die berechneten Werte eingestellt werden. Eine Nachregulierung muss dann im Herbst bei AT unter 5° C durchgeführt oder wenigstens überprüft werden. Auch kommt es vor, dass der Bodenbelag geändert wurde und nicht mehr der Berechnung entspricht. Dazu kommt, dass ein Neubau evtl. in den ersten Jahren einen höheren Heizbedarf hat.

    Wenn die Heizungstechnik so einfach wäre, dann bräuchte man nicht eine 3,5 jährige Ausbildung und jahrelange Erfahrung, um die immer wieder verschiedenen Sachen in den Griff zu bekommen. Eigentlich gibt es keine gleichen Anlagen

    Gruß

    Bruno
    Geändert von OldBo (08.11.2008 um 09:03 Uhr) Grund: Tippfehler
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  10. #9
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von OldBo Beitrag anzeigen
    Naja, es kommt immer wieder vor, dass eine Anlage bei höheren Außentemperaturen gebaut wird und dann erst einmal die berechneten Werte eingestellt werden.
    ja war bei uns im Hochsommer, aber die berechneten Werten wurden leider nicht eingestellt, sondern anscheinend irgendwas Pi-mal Daumen.

    Zitat Zitat von OldBo Beitrag anzeigen
    Eine Nachregulierung muss dann im Herbst bei AT unter 5° C durchgeführt oder wenigstens überprüft werden.
    gibst zu diesem muss irgedeine Regel der Technik auf die man sich beziehen könnte?

    Zitat Zitat von OldBo Beitrag anzeigen
    Wenn die Heizungstechnik so einfach wäre, dann bräuchte man nicht eine 3,5 jährige Ausbildung und jahrelange Erfahrung,
    na dann bin ich ja in guten Händen bei hat uns hat "den Abgleich" der Meister selbst gemacht....

    danke für die Unterstützung,

    R.
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  11. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  12. #10
    Avatar von OldBo
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    Naja, dass man eine Regelung nur bei niedrigen Temperaturen einstellen bzw. überprüfen kann, sagt wohl auch der gesunde Menschenverstand. Aber auch in der VOB Teil C DIN 18380 steht etwas darüber.

    3.5.2 Die Einstellung ist zur Abnahme vorzunehmen. Die endgültige Einstellung ist .......... zum Ende der ersten Heizperiode nach Fertigstellung vorzunehmen.

    Gruß

    Bruno
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  13. #11
    Themenstarter

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    danke für die Info,

    habe meinem Heizungsbauer heute eine (wirklich) sehr freundliche email geschrieben und um eine Terminabsprache für den ausstehenden Abgleich für die Heizperiode gebeten.

    Falls er sich wie gewohnt streubt haben ich ein paar argumente mehr...


    R.


    zu not nehme ich mir einen anderen Heizungsbauer der seinem Namen auch ehre macht (ich hab ja noch den Sicherungseinbehalt)
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