Ergebnis 1 bis 8 von 8
  1. #1

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    Kellerwände im Reihenhaus aus Ytong?

    Hallo

    ich habe kürzlich ja ein REH gekauft, BJ 2001. Lt. Baubeschreibung hat es eine gemeinsame Bodenplatte mit den übrigen RH. Der Keller ist gegen drückendes Wasser abgedichtet und soll eigentlich aus WU-Beton sein. Nun habe ich gestern ein Loch in die Wand zum Nachbarn bohren müsen und der Bohrer ging da rein wie Butter. Das 2. Loch habe ich dann mit dem Akkuschrauber ebenfalls problemlos gebohrt. Bei den anderen Wänden komme ich nur mit Schlagwerk und sehr mühsam hinein.

    Mir kommt es vor, als sei dann wohl die Ausführung des Kellers so, dass alle 6 Häuser eine geimeinsame Wanne haben und die Kellerwände zum Nachbarn hin jedoch aus Ytong sind.
    Das Bohrmehl sah jedenfalls absolut identisch aus wie das aus den anderen Wänden, die sicher aus Ytong sind.

    Ist das so üblich?

    Viele Grüße
    Micha
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  2. Kellerwände im Reihenhaus aus Ytong?

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  3. #2
    Avatar von VolkerKugel (†)
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    Üblich ist es schon ...

    ... nur die Außenwände in Beton (was für einen auch immer) herzustellen.

    Die inneren Trennwände zu den Nachbarn in Porenbeton (Ytong) herzustellen ist nicht üblich.
    Ist es denn auch wirklich Porenbeton oder nicht vielleicht doch Kalksandstein?
    Hörst Du was von Deinen Nachbarn?
    Und wieso bohrst Du diese Wand an?
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  4. #3
    Themenstarter

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    Hallo

    na, ich wollte einen Schrank dort aufhängen über einer Werkbank. Deswegen habe ich dort ein 6er Loch ca. 6 cm tief gebohrt. Wenn das Kalksandstein wäre, würde das mit dem Akkuschrauber funktionieren? Deswegen hatte ich Ytong in Verdacht. Von den Nachbarn höre ich absolut nichts und die nichts von uns obwohl wir 3 Kinder haben, die nicht immer leise sind.

    Gruß
    Micha
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  5. #4
    Avatar von Shai Hulud
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    Bei Porenbeton könntest du Spax-Schrauben ohne Vorbohren direkt mit dem Akkuschrauber reindrehen.

    Aber wenn Ihr und eure Nachbarn nix hören, wo ist dann das Problem?
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  6. #5

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    ...die Trennwände können durchaus aus Porenbeton sein...
    Porenbeton gibts in unterschiedlicher Dichte und zB 2x24cm mit hoher Rohdichte und Mifa dazwischen ergibt einen ordentlichen Schalldämmwert...
    gruss
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  7. #6
    Themenstarter

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    Hallo

    ich frage ja als "Baulaie", der etwas nicht versteht. Dachte bisher immer, dass ein Keller komplett aus Beton ist, auch die Wand zum Nachbarn. Damit wären die Außenwände ja durchgehend, wie auch die Bodenplatte.
    Obwohl ich ja vielfach hier gelesen hatte, dass Ytong schlechte Schalldämmwerte hätte, bin ich verwundert, dass man nichts vom Nachbarn oder kaum etwas von Draußen hört. Die Außenwände sind lediglich aus 30er Ytong und die Trennwände zum Nachbarn aus 20er Ytong + 4cm Schallschutzschicht, was auch immer das sein mag.
    In unserem letzten Haus BJ 1978, sind die Kellerwände auch zum Nachbarn aus Beton, wobei aber das Haus einen Versatz zum Nachbarn hat.

    Gruß
    Micha
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  9. #7
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    - Die Außenwände im Keller sind nicht notwendigerweise durchgehend. Es kann auch eine abgedichtete Fuge zwischen den Häudern sein.

    - eine 2-schalige Wand (Stein - Luft/Dämmung / Stein) hat bei Reihenhäusern einen viel besseren Schallschutz als eine 1-schalige Wand. Es funktioniort dann auch Porenbeton.

    - Der Schutz gegen Außenlärm hat sehr viel mit den Fenstern und Türen zu tun: Dichtungen, Einbau, Fenster/Türen selbst.

    - Nichts ist wie es scheint.
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  10. #8
    Themenstarter

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    Hallo

    stimmt, vorne und hinten sieht man eine Fuge. Kann aber nicht erkennen, ob die auch bis in den Keller reicht (habe nur ein Foto hier).
    Der Schallschutz hat mich überrascht, da ich schon erwartet habe, dass man etwas mitkriegt. Das Einzige im Keller, was ich bisher gehört habe war, wenn ich im Waschkeller bin und die Waschmaschiene beim Nachbarn den Schleudergang einlegt. Das bekommt man ganz leise mit. Und der Dunstabzug nach Draußen leitet Schall wegen der Trichterförmigen Öffnung schon lauter hinein, wie beim Grammophon ;-)

    Gruß
    Micha
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