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Ist das Tragbar?

Diskutiere Ist das Tragbar? im Forum Baufinanzierung auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

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    Ist das Tragbar?

    Hallo,

    sind 160.000 € Dahrlehenssumme für eine 3 köpfige Familie tragbar?

    unsere Eckdaten:

    -das zu erwerbende Haus (Bj. 61) 180.000€
    -EK 40.000€
    -Renovierungskosten ca.
    -ich 29, angestellt ca. 2100€ netto
    -meine frau 32 momentan Erziehungurlaub bis ca. 2011
    -meine Frau von 10/08 bis 09/09 Elterngeld 1000€
    -150€ Kindergel
    -meine Frau ab 10/10/2011 wieder Berufstätig und ca. 1800€ netto

    sollen wir jetzt schon kaufen, ist das tragbar, was meint ihr?
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  2. Ist das Tragbar?

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Da die Renovierungskosten anscheinend nicht absehbar sind, wäre mir das aktuell zu riskant.

    Allein schon die 180T€ sorgen für eine monatliche Belastung von min. 900,- €, dann hättest Du noch 40T€ für Renovierungskosten. Nicht vergessen die Kosten für Erwerb des Gebäudes, Grundbucheintragung usw. usw.
    Da bleiben noch 1.200,- €/Monat für die Lebenshaltung. Das kann ausreichen, ist aber nicht viel.

    Da frühestens Ende 2011 mit einem weiteren Einkommen zu rechnen ist, müsste man für die nächsten Jahre bis 2011 eine Lösung finden wie Euch ausreichend Geld jeden Monat übrig bleibt. Gerade mit Kleinkind geht das Geld schneller weg als gedacht.....und die Kinder werden älter, und teurer.

    Also gilt: Einnahmen und Ausgaben zusammenstellen, am besten über ein Jahr damit auch die jährlichen Beträge (Bsp: Versicherung o.ä.) erfasst werden.
    Mit diesen Zahlen kann man jonglieren. Dabei nicht vergessen, daß man als Hausbesitzer noch weitere Kosten finanzieren muß.
    Dann sieht man weiter.

    Gruß
    Ralf
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  4. #3

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    Guten Abend.
    Bitte in dem Ordner den Beitrag lesen: Haben wir uns finanziell übernommen ?
    Von neifa.
    Ähliche Situation.
    Hauskauf ist nach dem Lesen des gesammten Traed gestorben, wartet noch !!!!!!!!!!!!!!
    gruß
    willi
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  5. #4
    Avatar von bruchpilot
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    Denke, Eure Einkommenssituation ist etwas besser als die von neifa seinerzeit (wg.Elterngeld), allerdings steht bei Euch auch das große Fragezeichen beim Umfang der notwendigen Modernisierungsmaßnahmen und bei möglicherweise versteckten, erheblichen Mängeln von Haus und/oder Grundstück.

    Falls Ihr die Kosten der Modernisierung im Vorhinein hinreichend exakt beziffern könnt, die monatlichen Unterhaltskosten trotzdem noch ohne Weiteres (Reserven für Unvorhergesehenes!) tragbar sind und es sich jetzt um Eurer "Gebraucht-Traumhaus" handelt, würde ich es ggfls. versuchen. So es Euch dann finanziell möglich wäre, lasst das Gebrauchthaus auf jeden Fall vorher fachgutachterlich checken, nicht dass hinterher das böse Erwachen kommt.

    Bedenkt aber auf jeden Fall, dass ein Haus IMMER teurer kommt als eine vergleichbare Wohnung (Nebenkosten: Schornsteinfeger, Heizungswartung, Gebäude-Vs., Straßenreinigung, Müllabfuhr, Strom, Gas, Grundsteuer, Instandhaltungsrücklage, Kosten des Haus-/Grdst.-Kaufs [Notar, Grunderwerbssteuer, Provision?, Eintragungs-/Umschreibungsgebühren in Ämtern/Kataster,Grundbuch]....).

    Good luck!
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  6. #5

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    Kann man die Renovierungen/Modernisierungen vielleicht bis 2011 aufschieben?

    Ihr habt dann 4.900 € netto. Herrje, davon kann man sich doch ganz was anderes leisten!
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  7. #6

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    Ihr habt dann 4.900 € netto
    Weia. 2100+1800 gibt be mir nur 3900. Ich hoffe im tatsächlichen Leben als
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    rechnest Du besser
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  8. #7

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    Hui, eiskalt erwischt

    Naja Montag morgen, ich bitte um Verzeihung

    sollte dennoch ausreichend sein, das finanzielle Polster.
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  9. #8

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    Die kritische Phase wäre die ersten ca. 3 Jahre bis ein zweites Einkommen verfügbar ist.
    Da besteht, gerade angesichts der nicht kalkulierbaren Modernisierungsmaßnahmen, ein hohes Risiko, daß der Fragesteller in einen Liquiditätsengpaß läuft.
    Das Ganze gepaart mit einer ängstlichen Bank, und schon ist der Traum ausgeträumt.

    Deswegen müssen in einem ersten Schritt ALLE zu erwartenden Kosten ermittelt und aufgelistet werden. Lässt sich dann eine Planung aufbauen die auch ausreichend Liqudität sichert, dann kann man an einen Kauf denken.
    Dabei sollte auch überlegt werden, ob und welche Fördermittel in Frage kommen. Evtl. lässt sich die Situation durch eine teilweise Tilgungsaussetzung während der ersten 3 Jahre etwas entschärfen. Dann sollte aber in 3 Jahren bei Verfügbarkeit des 2. Einkommens mit Sondertilgungen gearbeitet werden damit sich die Finanzierung nicht zu lange hinzieht.

    Wie gesagt, ich sehe das Vorhaben nicht als unmöglich an, aber nach den bisher vorliegenden Details besteht ein nicht zu unterschätzendes Risiko. Dieses Risiko sollte man bestmöglich minimieren.

    Gruß
    Ralf
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  10. #9

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    Die kritische Phase ist m. E. 2 Jahre, nämlich in der Zeit von Okt.2009 (Wegfall Elterngeld 1.000 € mtl.) und Oktober 2011 (Wiedereinstieg in den Beruf der Frau - Kind ca. 3 Jahre alt).

    2.100 + 1.800 sind zwar 3.900. Wenn jedoch die 2.100 derzeit bei Steuerklasse III (Alleinverdiener) erzielt werden und die 1.800 von Frau bei Steuerklasse IV erzielt wurden und der Bauherr diesen Betrag wieder berechnet, ist das ne Milchmädchenrechnung. Das Nettoeinkommen vom Mann sinkt nämlich dann durch den fälligen Wechsel in Steuerklasse IV (oder das Einkommen von Frau ist bei Steuerklasse V niedriger).

    Gruß Gina
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  11. #10

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    Zitat Zitat von Gina Beitrag anzeigen
    Die kritische Phase ist m. E. 2 Jahre, nämlich in der Zeit von Okt.2009 (Wegfall Elterngeld 1.000 € mtl.) und Oktober 2011 (Wiedereinstieg in den Beruf der Frau - Kind ca. 3 Jahre alt).
    Genau betrachtet hast Du Recht.

    Zitat Zitat von Gina Beitrag anzeigen
    ....ist das ne Milchmädchenrechnung.
    Ob III+V oder IV+IV, ist doch spätestens am Jahresende egal....wenn aufgerechnet wird.
    Wer weiß wie das bisherige Nettogehalt ermittelt wurde, ob das Kind bereits berücksichtigt ist, usw.
    Deswegen schreibe ich ja, Zahlen sammeln und mit spitzer Feder rechnen. Sobald beide Einkommen verfügbar sind, ist das Risiko überschaubar und der Fragesteller hat ausreichend Reserve.

    Meine Sorge wäre, daß das verfügbare Einkommen während der ersten Jahre zwar ausreicht damit niemand verhungern muß, aber die kleinste Kleinigkeit bringt dieses Kartenhaus zum Einstürzen....und unverhofft kommt oft.

    Gruß
    Ralf
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  12. #11

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    Hi,
    ich würde sagen es geht, nur die Renovierungskosten sind schwer zu kalkulieren bzw. wenn folgendes nicht zu berücksichtigen ist.
    (Haus ist von 61)
    - was ist mit neuen Fenstern, Dach, Heizung und Dämmung + ggf. Garten sowie ggf. neuen Wasser- und Stromleitungen (hier sind schnell 40tsd€ und mehr weg)
    - Möbeln wie Küche
    - was ist mit Ausstattung (Rasenmäher und CO da sind schnell 2000€ weg)

    Wenn Ihr bei diesen Punkte keine Kosten habt, ok. Ansonsten warten.
    Bitte bedenke bei 180tsd€ KP kommen ~2000€ Notar + 6300€ Steuer dazu.
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  13. #12

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    @RB Du hast natürlich recht, dass III+V oder IV+IV grundsätzlich egal ist, da durch die gemeinsame Steuererklärung aufgerechnet wird.
    Ich wollte damit nur sagen, dass wenn die 2.100 bei Steuerklasse III erzielt werden und die 1.800 bei Steuerklasse IV erzielt wurden und für die Zukunft wieder einkalkuliert werden, d. h. zu den 2.100 hinzuaddiert werden, es nicht passt, da III + IV Kombination nicht geht.
    Da die Bruttoeinkommen wohl in etwa gleich hoch sind, sollte man IV + IV wählen und durch Steuererklärung wieder was reinholen, da durch III + V es (vor allem bei höheren Gehaltsdifferenzen) es zu Nachzahlungen kommen kann.
    Daher wie Du schon schreibst: mit spitzer Feder rechnen (und zwar nicht nur was das Gehalt angeht).
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  14. #13
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    Vielen Dank für eure Antworten.

    Ich werde mal prüfen in wie fern das Haus modernisiert werden muss und werde meine Entscheidung zum größten Teil davon abhängig machen.

    Man ist irgendwie hin- und hergerissen und man schaut glaub auch etwas durch ne rosa Brille wenn man sich anfangs mit dem Hauskauf befasst.
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Hast Du Dich schon einmal von einer ordentlichen Bank beraten lassen?

    Vielleicht habt Ihr auch die Möglichkeit an LABO-Darlehen zu beanspruchen. Dabei werden i. d. R. fast keine Zinsen fällig, sondern nur Tilgung. Dann noch mit einem KFW-Darlehen gekoppelt mit tilgungsfreien Jahren usw. Aber sowas muss in einem ordentlichen Beratungsgespräch durchgekaut werden. Ihr seid ja auch noch relativ jung, da find ich es nicht so schlimm wenn man später mit tilgen beginnt. Außerdem zahlt man i. d. Regel aufgrund der Inflation erfahrungsgemäß eh schneller zurück. Überleg mal was vor zehn Jahren noch 2000 DM wert waren...
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  17. #15

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    Zitat Zitat von bengele79 Beitrag anzeigen
    -meine Frau ab 10/10/2011 wieder Berufstätig und ca. 1800€ netto
    Wir reden hier von 100%, nicht halbtags! Wie geht das (auf Dauer)?
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