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  1. #1

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    Estrich auf Fließen möglich?

    Werte Fachleute,

    ich möchte (vielmehr muß) den gefließten Fußboden eines Betonschwimmbeckens topfeben bekommen. Zur Zeit ist dort ein Gefälle zum Gully eingearbeitet (Dieser ist nicht mittig sondern an der schmahlen Seite), Boden-Fläche 2,5m x 6m, Gefälle auf den 6m sind 7,5 cm.
    Da ich das Projekt selber machen möchte, frage ich ob hier etwas zu berücksichtigen sei oder ob ich einfach Betonestrich aufbringen darf. Ein weiterer Aufbau ist nicht vorgesehen, es dient lediglich als Stellfläche für ein neues Whirlpool.

    Besten Dank
    Markus.
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  2. Estrich auf Fließen möglich?

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  3. #2

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    Fließestrich?

    Sorry, aber ich kann es nicht mehr sehen:

    es sind FLIESEN, hier fließt nix mehr...

    Gruß
    Erdferkel
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  4. #3

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    Danke!
    Und dann bitte gleich noch die schmale Seite (also ohne "h")...

    Zur Sache:
    Geeigneter Haftgrund dringend erforderlich!
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  5. #4

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    Ähm, so gaaaanz einfach ist das nicht, ausser das Vorhaben Estrich, welches wirklich eher einfach scheint.
    Für den Estrich: ganz normaler schwimmender Aufbau, für die Entkopplung vom Untergrund würde ich Styropoor entsprechender Güte nehmen, darauf eine ölgetränkte Pappe/Papier, und min 4 cm Estrich einbringen.

    Allerdings hat die Stilllegung eines Schwimmbades möglicherweise einen Hacken.
    Sollte das Schwimmbad im Haus sein, ist da eher kein Problem zu sehen, sollte es, wie bei mir, unter dem Garten etwa, als seperate Halle, unter oder oberirdisch gebaut sein, kann es sein, dass das ganze Becken ohne Last durch Grundwasser aufschwimmt. Ach ja, die Schwimmhaller meinereiner ist 120m² gross, das eigentliche Becken 12,5x4,2 m.
    Das ist bei mir passiert, was nicht wirklich schlimm war, aber ich musste zumindest die Abrissfugen zum Haus neu abdichten (Wassereinbruch) und im Garten den dann entstandenen Hügel (+~20 cm) rundum neu ankippen, was auch nicht schlimm war, weil er eh neuen Boden brauchte, ich den Platz für zusätzliche Höhe hatte, und komplett neu gestalten wollte( öhm, ich nicht, sondern die Regierung)

    So, und wenn Du das alles auch nicht so schlimm empfinden würdest, dann mach Estrich und Blubberwasser rein. Sollte dein Pool im Haus sein, sollte deine Hütte als Last gegen das Aufschwimmen genügen, und ich hab nix gesagt.

    Sollte es eine ähnlich beschriebene Situation wie meine sein, mach nicht nur Estrich rein, sondern gleich ne dicke Betonplatte, D= ursprüngliche Wasserhöhe/0,6
    Das können durchaus auch 0,6m werden, um die Last fürs fehlende Wasser auszugleichen. Am besten erkundigst Dich mal beim Poolbauer/Statiker.
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  6. #5
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    Vielen Dank für die konstruktive Kritik der Rechtschreibung (Asche aufs Haupt, das ist selbst mit der Rechtschreibreform nicht zu entschuldigen) und natürlich Danke für die Tips zum Bau.
    Das Pool liegt im Haus, stand die letzten 30 Jahre leer, da schwimmt ,so hoffe ich nix auf.

    Beste Grüße
    Markus.
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  7. #6

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    ja dann, mach doch einfach Estrich rein!
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  8. #7

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    Schon, aber warum sollte er einen schwimmenden nehmen???
    Hier dürfte ein Verbundestrich wesentlich sinnvoller sein, oder?
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  9. #8
    Themenstarter

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    Also wenn ich das richtig verstehe: Haftgrund auf die Fliesen auftragen und dann Estrich drauf (ggf. mit verzinkten Matten verstärken) und anschließend ggf. 4 cm Styrodur als Wärmedämmung?

    Kann ich es so ausführen?

    Beste Grüße
    Markus.
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  10. #9

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    Ich weiss nicht, Verbund bei deutlich unterschiedlicher Schichtstärke? Das wird sicher zu Spontanrissen neigen und fast nie belegreif werden (deutlich unterschiedliche Trocknungszeiten). Ich ging vom Estrich einbringen von machen lassen aus und hatte den Absatz mit dem Selbermachen überlesen =>>deutlich mehr Asche auf mein Haupt als sonst!!. Der Estrichleger wird zwingend versuchen, den schiefen Boden vor!! dem Estrich auszugleichen, um selbigen in gleicher Schichtstärke einzubringen.
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  11. #10
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    Nachdem ich nun mal den groben Bedarf an Material errechnet habe (immerhin 2,25 m3), werde ich nun doch nicht selber mischen (hab gar nicht gedacht, dass das so viel wird). Eine Frage trotzdem noch:
    Empfehlt Ihr den Weg zum Estrichleger, der dann möglicherweise vorher ausgleicht (mit Schüttgut wie Schotter oder wie kann man sich das vorstellen?) oder soll ich beim Betonwerk anfragen und Transportbeton einfüllen lassen?
    Vielleicht muß ich ja auch noch einen Architekten oder Statiker hinzuziehen, schließlich muß der Boden dann ca. 8000 kg auf der Fläche halten.

    Vielen Dank Markus.
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  13. #11

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    War da vorher nur leichtes Wasser drin oder wie hat man sich das vorzustellen...?
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  14. #12
    Themenstarter

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    Also das jetzige Becken hat eine Größe von 8 x 4 m, der Beckenkopf war 0,5 m über dem Bodenniveau, die Wände 0,25m bewehrter Beton (wurde letzte Woche ebenerdig abgesägt, eine 5 m lange Längswand blieb stehen - dort wird das neue Becken mit dem Rand aufliegend abschließen) Das neue Becken ist selbsttragend, kann also frei stehend befüllt werden (5m x 2,40m).

    Das "alte Becken" hat ja nun dieses Gefälle im Boden, welches ich ausgleichen lassen muß, damit das "neue" Becken plan steht. Ist das denn so schwierig? Ich dachte, wenn der Beckenboden bisher auf den Wasserdruck ausgelegt war, dann sollte er doch auch das neue Becken samt Wasser aushalten -oder?

    Nur soll der Bodenausgleich nicht nachgeben.

    Bitte nocheinmal um Eure Meinung, Danke
    Markus.
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