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  1. #1

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    Pufferspeicher für WW/FBH

    Hallo zusammen,

    hab ne Frage bezüglich Pufferspeicher für Warmwasser und Heizungswasser wie ihr das macht.

    benötigt wird
    - Warmwasser (4 Personenhaushalt)
    - Heizwasser für Fußbodenheizung (niedrige Vorlauftemperatur)

    Wärmegewinnung: Solar, Pellet

    Mittlerweile wird immer wieder empfohlen ca. 1000L Pufferspeicher mit Frischwasserstation
    mit dem Durchlauferhitzerprinzip.

    Vorteil:
    - immer frisches WW
    - keine Legionellen
    - erhitztes Wasser im Pufferspeicher wird zugleich als Heizungswasser benutzt.

    Nachteile (die ich denke):
    - da ich aber nur geringe VL für FBH benötige muß ich ja das erhitze Wasser wieder mit Kaltwasser
    mischen um auf niedrigere VL zu kommen.
    - im Sommer wird ja nur WW und kein Heizungswasser benötigt (ist da der Speicher dann ned viel zu groß?)

    Ist es in dem Fall evtl. ned besser und günstiger 2 getrennte Speicher zu verwenden?
    1x 300l WW und einen (keine Ahnung wie groß) Pufferspeicher für FBH den ich im Winter nur auf 35°C aufheizen muß.

    Danke für infos

    Grüßle
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  2. Pufferspeicher für WW/FBH

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  3. #2

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    Ich bevorzuge 2 getrennte Speicher.
    Frischwasserstation ist eine tolle Sache, aber meist nicht zwingend erforderlich.

    Eine Temperaturbegrenzung bzw. im Falle der FBH eine Temp.regelung ist immer erforderlich so lange Solar eingespeist werden soll.

    Gruß
    Ralf
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  4. #3
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    Ich frag mich was an den Frischwasserstationen ach so toll sein soll, ausser dem erhöhten Wartungsaufwand und dem Strombedarf für die Pumpen ... ich hab Wasserhärten zwischen 16 und 35 dH .... da darf man dann jedes Jahr die FWS entkalken ... Klasse Konjunkturporgramm... gefällt meinen Kunden aber nicht wirklich.

    Gruß
    Achim Kaiser
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  5. #4

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    Zitat Zitat von kukuk Beitrag anzeigen
    - im Sommer wird ja nur WW und kein Heizungswasser benötigt (ist da der Speicher dann ned viel zu groß?)
    Nicht, wenn mal 3 Tage keine Sonne scheint, und Du trotzdem noch warmes Wasser aus dem Puffer holen kannst.

    Zitat Zitat von Achim Kaiser Beitrag anzeigen
    Ich frag mich was an den Frischwasserstationen ach so toll sein soll, ausser dem erhöhten Wartungsaufwand und dem Strombedarf für die Pumpen
    Wieso ist der Wartungaufwand bei einem Speicher mit Wellrohr-Wärmetauscher höher als bei einem Direktspeicher. Pumpe? Wo?

    Oder gehst Du von einem externen Wärmetauscher aus? Mit extra Pumpe, Wärmeverlusten, Reinigung, teuerer Anschaffung?
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  6. #5

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    Das ideale System wäre dann wohl:

    2 Speicher, einer als Puffer, einer für Warmwasser.

    Sommer: Solar heizt Warmwasser, bis voll. Dann heizt Solar Puffer. Wenn keine Sonne, heizt Puffer WW. Wenn WW und Puffer leer und keine Sonne, heizt Pellets WW, aber nicht Puffer.

    Winter: Pellets heizt Warmwasser und FBH nach Bedarf. Solar heizt Puffer, wenn mal Sonne scheint, für WW reichts nicht. Puffer heizt FBH (niedriger Vorlauf), wenn was da ist.

    Übergangszeit: Mischbetrieb, je nach Außentemp und Solareintrag.

    Und wer soll das jetzt regeln? Übliche Steuerung dürften damit überfordert sein. Aber cool wäre das...
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  7. #6

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    Zitat Zitat von Achim Kaiser Beitrag anzeigen
    Ich frag mich was an den Frischwasserstationen ach so toll sein soll,....
    Ist die einfachste Lösung wie man das Legionellen-Thema bei den Ewig-Ängstlichen vom Tisch kriegt, ohne daß die jeden Tag ihren Speicher zum Kochen bringen.

    Wenn ich schreibe, daß 50°C WW Temp. ausreichend sind, kriege ich sowieso nur Prügel.

    Gruß
    Ralf
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  8. #7

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    Unsere WP hat einen WW Speicher von 170l. Den heize ich morgens einmal auf und das reicht bis Abends (Ausnahme: Putzanfall mit viel WW in Eimern). Wenn gebadet werden soll, wird u.U. nochmal nachgeheizt.

    Der WP "vorgeschaltet" ist ein 300l Solarthermie-Speicher. Das hat Nachteile: die Sonne kann den WP Speicher nicht direkt aufwärmen. Und das hat Vorteile: wenn die Sonne nicht scheint, muss die WP nicht den ganzen Speicher auf 50°C machen, wenn ich baden will.

    Weil ich so ein neugieriger Mensch bin, lasse ich mein WW ab und zu auf Legionellen testen. Bis jetzt war da nix, also bin ich mit Ralf einer Meinung. Wenn der Speicher nicht zu groß ist, braucht man sich wegen Legionellen keine Sorgen machen, auch wenn es nicht regelmäßig 65°C bekommt. http://hendrik42.twoday.net/stories/2658489/

    Gruß, Hendrik
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  9. #8
    Avatar von OldBo
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    Moin Ralf,

    das stimmt nicht, ich meine, dass Du Prügel bekommst. Guckst Du hier und hier ein wenig ausführlicher. Meine Hauptseite kennst Du ja

    Gruß

    Bruno
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  10. #9
    Avatar von OldBo
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    Moin Hendrik,

    wenn das Wasser auf 50° C gehalten wird, dann können sich Leginellen nicht vermehren. Probleme können dann aber evtl. die Rohrleitungen machen.

    Gruß

    Bruno
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  11. #10

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    Bei uns wird das Wasser ja nicht auf 50°C gehalten. Morgens den Speicher einmal auf 55°C und gut ist.

    In unserem Haus sind die Leitungen sehr kurz. Das ist natürlich von Vorteil. Das Wasser für den Legionellen-Test habe ich natürlich von der "längsten Leitung" abgenommen.
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  12. #11
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    Zitat Zitat von Stromfresser Beitrag anzeigen
    Das ideale System wäre dann wohl:

    2 Speicher, einer als Puffer, einer für Warmwasser.

    Sommer: Solar heizt Warmwasser, bis voll. Dann heizt Solar Puffer. Wenn keine Sonne, heizt Puffer WW. Wenn WW und Puffer leer und keine Sonne, heizt Pellets WW, aber nicht Puffer.

    Winter: Pellets heizt Warmwasser und FBH nach Bedarf. Solar heizt Puffer, wenn mal Sonne scheint, für WW reichts nicht. Puffer heizt FBH (niedriger Vorlauf), wenn was da ist.

    Übergangszeit: Mischbetrieb, je nach Außentemp und Solareintrag.

    genau so in der Art hätte ich mir das vorgestellt

    - 2 Puffer, 1x 300L WW, 1x 300L FBH
    - Pelletheizung mit zwei Heizkreisen (versteh das so das ich die Puffer getrennt regeln kann)
    - Solar nur WW (Winter hab ich nicht viel bis gar keine Sonne)

    Das ganze ist auch von der Regelung her doch machbar,
    und preislich müßte es auch interessanter sein als diese
    Frischwasserstationenkombinationen (laaanges Wort).


    Legionellen, kann ich nicht einschätzen, man hört es halt überall.
    Man kann aber beobachten wo sich der Markt hinentwickelt,
    jeder Hersteller bringt solche Frischwasserstationen auf den Markt,
    ich bin mir fast sicher das es in einigen Jahren nix mehr anderes in dem Bereich gibt.

    hmmm, ein heikles Thema
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  13. #12

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    @OldBo

    Warum machen bei 50°C die Rohrleitungen Probleme?
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  14. #13

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    Zitat Zitat von Stromfresser Beitrag anzeigen
    Wieso ist der Wartungaufwand bei einem Speicher mit Wellrohr-Wärmetauscher höher als bei einem Direktspeicher. Pumpe? Wo?
    ...Weil bei besonders hartem Wasser und hoher Speichertemperatur sich die Wellrohre gerne zusetzten und die Wärmeübertragung erschwert wird... Beim eingehängten Speicher spielt der Faktor Zeit weniger eine Rolle da immer eine Menge bereitgehalten wird (bei uns 200l)
    gruss
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
    Avatar von OldBo
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    Zitat Zitat von Bib007 Beitrag anzeigen
    @OldBo

    Warum machen bei 50°C die Rohrleitungen Probleme?
    Weil in dem Wasser noch Legionellen sind und im Rohr die richtige Vermehrungstemperatur vorhanden ist. Was ich aber bei richtiger Leitungsführung eher als nebensächlich betrachte. Denn wer atmet schon die Aerosole des ersten Wasserschubs ein?

    Gruß

    Bruno
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  17. #15
    Avatar von OldBo
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    Achso, ich gehe natürlich in einem EFH davon aus, dass keine ZL vorhanden ist und es kurzzeitig zur Stagnation kommt
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