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  1. #1

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    Abwasserrohr aus 'normalem' PVC-U einsetzen als Kabelschutzrohr

    Hallo.
    Eine Frage an die 'wirklichen' Tiefbauexperten

    Also, ist es erlaubt/ zugelassen/ sinnvoll/ möglich ein normales PVC-KG Rohr als Kabelschutzrohr zu verwenden?

    Die einfachen KG-Rohre sind aus PVC-U und es gibt auch Kabelschutzrohre aus PVC-U.
    Ist das Entwässerungsrohr gleichwertig gegenüber dem Kabelschutzrohr oder besser oder schlechter?

    Seid mir nicht böse, aber ich möchte hier keine Diskussionen wie "Ach, gib ein paar Pfennig mehr aus und kauf das Kabelschutzrohr...." oder "....wahrscheinlich ist das Kabelschutzrohr besser...".
    Ich benötige eine klare Antwort mit Hinweis auf Norm oder sonstigen Quellenangaben aus denen die Antwort eindeutig hervorgeht. In der Zulassung für die Entwässerungsrohr (Z 42.1-110) ist als Verwendungszweck nur die Entwässerung angegeben. Was jedoch nicht direkt heißt, dass das andere verboten bzw. unzulässig ist...

    Dankeschön im Voraus für eine kompetente Antwort...
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  2. Abwasserrohr aus 'normalem' PVC-U einsetzen als Kabelschutzrohr

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Welchen Schutz braucht denn das Kabel in Deinem Fall überhaupt?
    Dürfte es nicht vielleicht auch ohne Rohr verlegt werden?
    Dann z.B. könnte man jedes beliebige Rohr verwenden.
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  4. #3
    Themenstarter

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    Danke für die schnelle Reaktion Julius.

    Durch die Kabelschutzrohre werden später alle Arten von Leitungen verlegt (Hoch-, Mittel-, und Niederspannung). Weiter befinden sich die Kabel (bzw. die Schutzrohre) bis ca. 2m unter höchstem Grundwasserstand. Geländeüberdeckung ist > 0,80m.
    Ist denn ein Kabelschutzrohr aus PVC-U höher belastbar als beschriebenes 'normales' Entwässerungsrohr?
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  5. #4
    wasweissich
    Gast
    Zitat Zitat von RMartin Beitrag anzeigen
    Danke Ist denn ein Kabelschutzrohr aus PVC-U höher belastbar als beschriebenes 'normales' Entwässerungsrohr?
    nein
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  6. #5
    Avatar von meisterLars
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    Kleine Anmerkung.
    Wenn bei Tiefbauarbeiten ein Kabelschutzrohr gefunden wird, dann wird vorsichtig drumherum gearbeitet.
    Wird aber ein KG-Rohr gefunden, das im Weg ist, dann ist die Wahrscheinichkeit recht groß, dass kurzer Prozess gemacht wird und mit der Motorflex das störende Stück Rohr herausgeschnitten wird.
    Und dann lass da mal ne 10kV-Leitung drin sein. Aua...

    Von daher sollten Kabel in Kabelschutzrohren verlegt werden und Shice durch KG-Rohre fließen...
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  7. #6
    wasweissich
    Gast
    es gibt soetwas wie leitungspläne , streckenband , handschachtung und leute , die nicht einfach kurzen prozess machen .............

    j.p.
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  8. #7
    Avatar von VolkerKugel (†)
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    Ob´s ausdrücklich erlaubt ist ...

    ... normales KG/KA-Rohr als Leitungsschutzrohr einzubauen? Keine Ahnung!

    Ich mach´s aber .
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  9. #8
    Avatar von alex2008
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    Meister Lars hat den alles entscheidenden Hinweis schon gegeben: Die Leute sind wenn sie so ein Rohr finden meist etwas vorsichtiger.
    Kabelschutzrohre gibt es in verschiedensten Ausführungen und Preisklassen. Such mal die Webseiten der Hersteller auf
    http://www.fraenkische.de
    http://www.rehau.de
    http://www.wavin.de
    Zudem haben Stromversorger und Telekom ihre eigenen Ansichten Was sie für Rohre wünschen. Abklären!
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  10. #9

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    Die Trassenführung der Hoch- und Mittelspannungskabel solltest du verher auf jedenfall mit dem jeweiligen VNB (beides RWE?) abstimmen.
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  11. #10
    Avatar von meisterLars
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    es gibt soetwas wie leitungspläne , streckenband , handschachtung und leute , die nicht einfach kurzen prozess machen .............
    Handarbeit ist in 70% der Fälle zu teuer und dauert zu lange... Also wird so weit wie möglich mit dem Bagger gearbeitet.

    Apropos Hochspannung, alles was über 1kV geht, wird hier nicht in Schutzrohren verlegt, weil sonst die Kabel zu wenig gekühlt werden. Und das bei jedem Versorger, egal obs RWE oder irgendwelche Stadt- oder Gemeindewerke sind.
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  12. #11
    wasweissich
    Gast
    es handelt sich hier nicht um 17km über stock und stein . und einfach losbaggern ohne gültige kabelpläne ist auch nicht erlaubt . auch für tiefbauer nicht.

    das kabelschutzrohr von der rolle (~50m) hat den vorteil etwas flexibler zu sein (weiche radien) und keine muffen wo ein zugdraht beim durchsieben haken kann .ausserdem ist ein zugseil auch schon drin.

    j.p.
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  13. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  14. #12
    Avatar von meisterLars
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    und einfach losbaggern ohne gültige kabelpläne ist auch nicht erlaubt . auch für tiefbauer nicht.
    hehe... schon klar. Telekom-Pläne drucken wir uns mittlerweile selber aus. So können wir uns wenigstens alle für uns relevanten Maße auf den Karten aussuchen und auch den Maßstab frei wählen.
    Aber oft genug werden Pläne nach Straßenumbauten oder Gebäudeveränderungen nicht aktualisiert. Dann gräbt man sich nen Wolf. Wäre nicht das erste Mal, dass Leitungen mal eben 3 Meter neben dem Planmaß liegen. Liegt aber auch daran, dass, früher oft, heute weniger, die Maße aus dem Bulli heraus (Scheißwetter, wir steigen besser nicht aus) aufgemessen worden sind...

    Und dann kommt hier noch die Problematik der "Dienstleister" ins Spiel. Frei nach dem Motto "Kellerfreilegen für die Hälfte!" Und diese Spezies hat in höchstens 10% der Fälle Pläne der Versorger. Also gibts im günstigsten Fall nen Kabelriss vom Team Telekom.

    Ein weiterer Punkt ist, dass die Versorger in den meisten mir bekannten Fällen vorschreiben, welches Schutzrohr zu nehmen ist. Wir arbeiten für einige Versorger, aber Schutzrohr auf Rolle hat hier keiner. Es gibt nur Stangenware starr oder flexibel in 6m-Längen, teilweise muß das Schutzrhr auch direkt beim Versorger bezogen werden. Für Pressungen werden dann Vortriebsrohre mit 1m Länge verwendet.
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  15. #13
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    @RMartin. Ob es zu sowas Vorschriften / Normen gibt, keine Ahnung.
    Technisch gibt es Unterschiede, z.B. bzgl. Biegeradien; der eine bevorzugt innen glatt, der andere innen gewellt wg. geringerer Reibung etc.

    Relevant wie aus Vorbeiträgen erahnbar, für wen gebaut wird und ob dieser bestimmte Vorlieben/Vorgaben hat.
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