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  1. #1
    pumpe
    Gast

    Frage zu Schornsteinfegerzutritt

    Hallo zusammen,

    ich sag`mal SORRY! , falls dies Thema hier nicht hinpasst o. nicht hingehört. Bin ziemlich neu im Forum.

    Nächstes Jahr wollen wir unser Dach neu eindecken lassen (Fertighaus Bj. `72). Der Schornsteinfeger ist bis nun immer über eine Einschubtreppe über den Speicher (Höhe ca. 120cm) , durch die Dachluke aufs Dach gelangt zum fegen.

    Diese Luke fällt beim Neudecken weg, da auf den neuen Pfannen keiner rumlaufen soll.
    Die Revisionsklappen für den Doppelschornstein sind zwar vom Speicher aus zu erreichen, jedoch nicht gerade bequem für den Kehrer, da er annähernd kriechen muss.

    2. Möglichkeit : Er könnte über einen Anbau (Trapezblechdach) über eine Leiter aufs Dach gelangen. Jedoch dann über die Pfannen (Lauftritte) was ich ja möglichst vermeiden will.

    Die Kosten für die Lauftritte auf dem Dach möchte ich mir so weit es geht ersparen.
    Bin ich verpflichtet, dem Kehrer solche Lauftritte zur Verfügung zu stellen?

    Wie würde eine elegante Lösung ausschauen? Ich wäre mir auch nicht zu schade selber zu fegen.....

    mfg Andreas
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  2. Frage zu Schornsteinfegerzutritt

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  3. #2

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    Jo, musst dem Schorni einen Austritt und eine Standmöglichkeit schaffen. Frag mich nicht nach der Grundlage. Am besten man klärt es vorher mit ihm ab- Wenn er zur Revisionsöffnung kriechen muss, wird er dort wohl auch nur schlecht kehren können. Aber eventuell reicht ja auch ein Standrost und eine Dachleiter aus Alu, die auf die Pfannen aufgelegt wird,
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  4. #3

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    gugst du mal nach "standflächen für schornsteigfeger".
    kriechen wird deiner nicht wollen...

    ich bin auch nicht der schorni- freund
    aber, du bist verpflichtet lauftritte (wenn standfläche von innen zugänglich, nicht vorhanden),
    zur verfügung du stellen.
    (auch mal über arbeitsschutz nachdenken).
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  5. #4
    pumpe
    Gast
    Für alle die es evtl. interessiert.....

    Habe mal mit dem Bezirksschorniechef einen Termin gehabt.

    Er gab mir grünes Licht dafür , keinen über die Eindeckung laufen zu lassen. Der Kehrer kniet auf dem Speicher vor den Revisionklappen. Mit der Auflage, ihm Platz zu schaffen, und eine vernünftige Beleuchtung zu installieren.

    Er meinte, jeder Feger wäre froh NICHT aufs Dach zu müssen.......

    Kann man doch mal sehen, was passiert wenn man Schmidt fragt und nicht Schmidtchen......


    Grss Andreas
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  6. #5

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    Noch besser...

    ...hatte vor 2 1/2 Jahren ein Projekt, bei dem der Schorni auch von innen kehren sollte. Vor dem Kamin ca. 1,50 m Standhöhe. Nichts mit Kriechen oder Krabbeln. Hat er aber nicht akzeptiert, da für ihn hier die Arbeitsstättenrichtlinien gelten und die sagen wohl 1,80 m Mindesthöhe (oder so ähnlich), damit er sich beim Aufstehen nicht das arme Köpfchen stoßen kann.

    So mußten Dachtritte und Standrost eingebaut werden.

    Nun kann der gute Mann nur noch vom Dach stürzen. weiß nicht was da gefährlicher ist...eine Dachschräge in 1,50 m Höhe (die ja nach hinten noch ansteigt, also kaum eine "Gefahrenquelle" darstellt) oder eine Turnübung aufs Dach.

    Aber: Rein nach "Vorschrift" hatte er wohl recht.....

    Thomas
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  7. #6

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    ...Habt ihr Probleme...!?!
    -
    Bei mir kehrt er vom Keller aus....

    gruss
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  8. #7

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    Bernix, das Reinigen und Prüfen des Schornsteinsockels durch die Revisionsklappe im Keller ersetzt nicht das Kehren von oben. Aber wirklich gekehrt wird ja nur, wo Dreck entstanden ist. Bei uns, Bj. 1989 mit Gas-Niedertemperaturheizung, wurde noch kein einziges Mal gekehrt, nur nachgeguckt und kassiert. Ebenso beim Heizkessel selbst.
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  9. #8
    Avatar von Westfalenland
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    Zitat Zitat von Torsten Stodenb Beitrag anzeigen
    noch kein einziges Mal gekehrt, nur nachgeguckt und kassiert.
    mein Wunsch: einmal nach Gebührenordnung abrechnen...
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  10. #9

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    Mein Schorni macht nur Kehrung übers Dach, Revisionsöffnung unterm Dach akzeptiert er nicht.
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  11. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  12. #10

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    Bei uns genau umgekehrt (im doppelten Wortsinne):

    Er kommt mit einem Schnurgewichtsbesen für nach unten und einem Besen mit biegsamem, steifen Stiel für nach oben und kehrt sehr gerne NUR von Dachboden aus. Der (vorhandene) Steigtritt auf dem Dach wurde von ihm noch nie benutzt...
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  13. #11
    pumpe
    Gast
    Hallo,

    mmhh.....wäre natürlich möglich, wenn ein Kaminkehrer kommt, und den Speicher NICHT akzeptiert, obwohl ich vom Bezirkschef die ZUSAGE habe.....

    Ich schätze DAS lasse ich mir besser von dem Bezirkschef schriftlich geben, das vom Speicher aus gefegt werden darf/soll.

    Was denkt ihr?

    Gruss Andreas
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