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  1. #1

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    Hausfinanzierung durchführbar?

    Hallo Häuslebauer,

    das ist mein erster beitrag , da ich neu bin hier und güße euch erst mal alle.
    wir haben vor zu bauen und ich möchte nur wissen ob wir uns das auch finanziell leisten können.
    geplant ist ein EFH (140qm2) kfw 60.
    -gesamtkosten 265.000 euro, davon 100000 euro eigenkapital,
    -ZVP 33500 euro (Zinsverbilligungsprogramm)
    -Staatl. 25000 euro
    -kiz 1500 euro (Kinderzuschlag)
    - zur zeit bin ich alleinverdiener 2000 euro netto, dazu kommen 154 euro kindergeld, also
    2154 euro stehen monatlich zur verfügung. (elterngeld bis märz 2009 in höhe von 750 euro wird nicht mit eingerechnet.) frau arbeitet bis 2011 nicht.
    - geplant ist noch ein weiteres kind, also werde ich , wenn alles klappt 6 jahre alleinverdiener sein. danach zusätzlich (frau) job auf 400 euro basis).
    nun meine frage , ist das überhaupt durchführbar oder von vornherein schon nicht zu machen?
    weitere fragen:
    -will die kfw und alles was ich über den staat mache (bzw.kann) handwerkerrechnungen sehen, muß
    ein meister für einzelne gewerke unterschreiben? da ich viel eigenleistung erbringe,würde mich das sehr interessieren. ich hoffe das waren nicht so viele fragen auf einmal und jemand kann mir doch ein paar tipps geben. ich bedanke mich auf jedenfall schon mal im voraus.

    gruß Formond
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  2. Hausfinanzierung durchführbar?

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  3. #2
    Themenstarter

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    sorry hab noch was vergessen. 50000euro kfw und 50000 euro bank(diba)

    Gruß Formond
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  4. #3

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    Das wird knapp, verdammt knapp, und wenn das Elterngeld wegfällt wohl zu knapp.

    Versuche die Belastung durch Darlehen unter 800,- € zu halten, auf keinen Fall über 900,- € sonst geht Euch zum Monatsende regelmäßig die Luft aus.

    Dann würde ich im Vorfeld die Ausgaben zusammenstellen, vorzugsweise über ein komplettes Jahr. Dann prüfen was davon absolut notwendig ist und unnötigen Kram eliminieren.

    Immer daran denken, es wird meist teurer als man denkt.

    Gruß
    Ralf
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  5. #4
    Themenstarter

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    hallo, danke für ihre mail,

    mit diesen zahlen hat ein finanzberater eine monatliche belastung von ca. 675 euro errechnet und hier wurde sehr gut kalkuliert, d.h. baunebenkosten etc. wurden bewußt zu hoch angesetzt
    um einen finanziellen spielraum , fals doch etwa mehr geld gebraucht wird zur verfügung steht.
    und eigenleistung ist noch nicht einmal mit eingerechnet(und es wird einiges selbst gemacht)
    also wird es auf jedenfall unter den 265000 gesamtkapital liegen.
    müßte doch auf die beine zustellen sein.

    Gruß Formond
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  6. #5

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    Zitat Zitat von Formond Beitrag anzeigen
    mit diesen zahlen hat ein finanzberater eine monatliche belastung von ca. 675 euro errechnet .......
    Entschuldige wenn ich beim Wort "Finanzberater" hellhörig werden, aber gerade in dieser Branche gibt es genügend "Berater" die rechnen alles schön, Hauptsache die Provision stimmt. Also auf jeden Fall Vergleichsangebote einholen.

    Vorsicht auch vor Konstruktionen mit Bausparverträgen oder Lebensversicherungen. Nicht nur die monatliche Rate betrachten, sondern immer die komplette Finanzierung im Auge behalten.

    Gruß
    Ralf
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  7. #6
    Baufuchs
    Gast

    Da

    Fördermittel aus der Wohnbauförderung eingeplant wurden,ist es empfehlenswert, den Kosten-/Finanzierungsplan mit der zuständigen Bewilligungsstelle durchzusprechen. Wenn es nach deren Richtlinen nicht passt, ist es ohnehin zu eng.
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  8. #7
    yourek
    Gast
    @R.B.

    unser Finanzberater (BHW) will mir die Gesamtfinanzierung auch mit einen Bausparvertrag koppeln. Leider verstehe ich nicht die Vorteile und Nachteile solcher Finanzierung. Kannst Du mir vielleicht ein paar Tipps geben auf was ich besonders achten soll?

    Danke, yourek
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  9. #8

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    Gib mal hier in die Suche "Bausparvertrag" oder "BSV" ein. Über das Thema haben wir uns schon die Finger wund getippt.

    Warum Dein "Berater" einen BSV empfiehlt liegt wohl auf der Hand. Wenn ich beim Audi-Händler nach einem Neuwagen frage, wird er mir wohl kaum einen BMW verkaufen.

    Ein Beispiel:
    Bei der Kopplung BSV mit einem TA Darlehen (Darlehen mit Tilgungsaussetzung) zahlst Du auf der einen Seite (TA Darlehen) Zinsen, und auf der anderen Seite sparst Du einen BSV an wo sich Dein Guthaben nicht oder nur wenig verzinst. Hinzu kommt, daß es die attraktiven Zinssätze nur bei geringen Laufzeiten gibt. Unter´m Strich hast Du Dein Kapital also nicht gerade effizient eingesetzt.

    Man muß bei Finanzierungen immer die Gesamtkosten betrachten, also über die gesamte Laufzeit und inkl. aller Kosten (wie Abschlußgebühren usw.).

    Lass Dir von Deinem Berater einen Kosten-/Tilgunsplan ausdrucken in dem alle Gebühren etc. aufgeführt sind. Dann vergleiche die Kosten zum Laufzeitende mit einem normalen Darlehen mit vergleichbarer Laufzeit. Und niemals nur die monatliche Rate betrachten.

    Gruß
    Ralf
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  10. #9
    Avatar von bruchpilot
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    Ich würde das geplante BV mit Euren Voraussetzungen - ehrlich gesagt - nicht wagen.

    Lies mal den 1.Thread von Neifa hier, Tenor war ganz ähnlich Eurem. Mit nur einem durchschnittlichen Gehalt einen Hausbau in den Dimensionen anzugehen, grenzt an wirtschaftlichen Suizid, weil - es wird immer teurer als vorher geplant, das ist das Einzige, worauf man sich beim Bauen verlassen kann.

    Weiß auch aus eigener Erfahrung, dass es am Markt mehr als genug "Berater" gibt, die einem das Blaue vom Himmel herunter versprechen und die Zahlen des Bauherren schön schreiben, nur der eigenen Provision wegen. So ein BSV-Finanzierungsmodell mit all seinen "Vorteilen" (letztlich hat sich herausgestellt, dass es bei uns definitiv NICHT funktioniert hätte!) hat man uns zuerst auch aufgeschwatzt, glücklicherweise haben wir durch wirklich unabhängige Berater im letzten Moment noch die Notbremse ziehen können. Zahlen unser Haus jetzt mit einem ganz normalen Annuitätendarlehen ab (mit unterm Strich sehr viel weniger Zinsen).

    Wenn Ihr es tatsächlich durchziehen wollt, zieht einen WIRKLICH (von jeder Bank oder Bausparkasse) UNABHÄNGIGEN Berater zu Rate, dem nicht die Dollarzeichen auf der Stirn stehen, auch wenn es ggfls. Euer Geld (Beratungshonorar) kosten sollte. Diese paar Hundert (??) Euro sind allemal weniger als ein falsches oder gar insuffizientes Finanzierungsmodell, denn da kommen bei der Gesamtkreditsumme schnell mal Tausende von Euros Mehrausgaben an Zinsen zusammen.

    Whatever - good luck! Und cool bleiben, auch wenn man eher gestern als heute bauen WILL.
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  11. #10
    Themenstarter

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    hallo, danke für eure beiträge.
    lebensversicherungen und bausparverträge werden nicht eingesetzt, auch keine kapitallebensversicherungen. nach durchrechnen des ganzen vorhabens mit eigenleistung
    benötigen wir rein theoretisch nur 230000 euro ,also doch einiges weniger. damit müßte es normalerweise zu schaffen sein, oder?

    Hallo bruchpilot, wie komme ich den zum threat von Neifa?

    Gruß Formond
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  12. #11

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    ein Hausbau wird nie günstiger, als am Anfang gerechnet
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  13. #12
    Avatar von bruchpilot
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    Zitat Zitat von Formond Beitrag anzeigen
    hallo, danke für eure beiträge.

    Hallo bruchpilot, wie komme ich den zum threat von Neifa?

    Gruß Formond
    ______________

    Auch hier unter "Baufinanzierung", heißt "Haben wir uns finanziell übernommen?"
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  14. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  15. #13

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    Zitat Zitat von bruchpilot Beitrag anzeigen
    ______________

    Auch hier unter "Baufinanzierung", heißt "Haben wir uns finanziell übernommen?"
    Man sollte aber auch erwähnen, daß Neifa nach diesem thread seine Planung geändert hat und nun mit einer solideren Planung in´s Rennen geht.

    Zitat Zitat von Formond
    mit eigenleistung
    benötigen wir rein theoretisch nur 230000 euro
    Theorie interessiert relativ wenig, für Dein Konto zählt nur die Praxis. Bei Eigenleistung immer darauf achten, daß auch Material gekauft werden muss. Man darf auch nicht vergessen, daß für Eigenleistung sehr viel Zeit notwendig ist. Während dieser Zeit hat man nicht nur eine finanzielle Doppelbelastung (Miete + teilw. Hausfinanzierung) sondern man muss auch die doppelte Zeit arbeiten um die Eigenleistung zu verwirklichen. Was ein Team Profis in ein paar Tagen erledigt kostet den Selbstbauer Wochen wenn nicht gar Monate....und jeden Monat tickt der Zinszähler. Da hat sich so mancher Selberbauer schon gehörig ver- bzw. überschätzt.

    Ich glaube schon, daß man mit Deinen Zahlen eine Finanzierung rechnen kann, die Euch noch genügend Luft zum Leben lässt. Das muss aber mit spitzer Feder gerechnet werden, da ist kein Platz für "Rechenfehler".

    Das bis März 2009 verfügbare Elterngeld kann man nicht mit einrechnen, bis dahin sind es nur noch 4 Monate. Geld beiseite legen, Ihr werdet es noch brauchen.

    Falls das EK tatsächlich als "cash" verfügbar ist, dann reden wir von einem zu finanzierenden Bedarf zwischen 130T€ und 165T€, vorausgesetzt Deine Kostenplanung passt. Bei einem Annuitätendarlehen wäre das eine monatliche Rate zwischen 650,- € und 750,- €, je nach Konditionen der Fördermittel auch weniger.
    d.h. Euch bleiben monatlich zwischen 1.250,- € und 1.350,- € für den Lebensunterhalt.

    Damit wird man zwar nicht zum Millionär, aber verhungern muss man auch nicht. Große Sprünge sind damit nicht drin, darüber solltet Ihr Euch im Klaren sein. Da muß jede Ausgabe gut überlegt sein.

    Gruß
    Ralf
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  16. #14

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    und vor allem gibt es nach gewisser zeit auch noch etwas anderes als den haustraum. es tritt einfach gewöhnung ein.
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