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Verschalung bei Punktfundament

Diskutiere Verschalung bei Punktfundament im Forum Beton- und Stahlbetonarbeiten auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

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    Verschalung bei Punktfundament

    Hallo,

    habe mich schon durchs Forum gewühlt und auch schon einiges über Punktfundamente gelesen.

    Es geht um Folgendes:

    Ein Gartenhaus 3x4m Grundfläche soll demontiert und neu aufgebaut werden.

    Momentan ist es auf Punktfundamenten der Grösse 50x50 cm aufgebaut (gesamt 5 Stück; jede Ecke und 1 in der Mitte). Das ganze frostsicher 80 cm tief.

    Auf diesen Punktfundamenten liegen Balken a 10 cm Höhe (zwischen Balken und Fundament liegt eine Folie)...und darauf dann das eigentliche Gartenhaus mit Fussboden usw....also alles "unterlüftet".

    Ich würde den jetzigen Aufbau gerne übernehmen und stelle mir jetzt die Frage, wie ich die Verschalung für ein 50x50cm Punktfundament am besten (preisgünstigsten) hinbekomme.

    Falls der momentane Aufbau nicht so gut geeignet ist, nehme ich auch gerne Verbesserungsvorschläge an.

    Ein Streifenfundament oder eine Bodenplatte (falls das eine Verbesserung wäre) möchte ich jedoch ungerne betonieren.

    Danke vorab für Antworten,

    Grüsse Axel
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  2. Verschalung bei Punktfundament

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  3. #2

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    Wenn der Boden fest genug ist, mußt Du vielleicht überhaupt nicht groß einschalen (nur den Überstand - und für den bieten sich Bretter an...)!
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  4. #3
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    Zitat Zitat von Julius Beitrag anzeigen
    Wenn der Boden fest genug ist, mußt Du vielleicht überhaupt nicht groß einschalen (nur den Überstand - und für den bieten sich Bretter an...)!
    Hmm...das kann ich nicht beurteilen. Es ist ca 40 cm Mutterboden und dann kommt stinknormaler Sand. Ich denke mal mit Verschalung bin ich auf der sicheren Seite und hab keinen Stress, falls der Boden nicht fest genug ist.
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  5. #4
    Avatar von alex2008
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    50x50 als Fundament für Gartenhäuschen erscheint mir schon reichlich dimensioniert.

    da es optisch nicht der Hit zu sein braucht ist die Schalung aus allem möglichen zusammenzimmerbar.
    Alternativ dazu mal beim Baustoffhändler schauen was es so alles gibt was sich mit Beton füllen läßt und preiswert ist und evtl. auch im Boden verbleiben kann.

    Beispielsweise Betonschalungssteine, Pflanzringe, Betonrohre usw. usw.

    Auch schon gesehen: "runde" Schalung aus Hühnerdraht und Folie mit Paketband verklebt.
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  6. #5
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    Kauf dir Kaminformsteine, die sind stapelbar, gibt es günstig in diversen Größen und haben schon mal so ein Eigengewicht, dass Sie nicht bei jedem "bischen" abgehen.

    Pflanzringe usw. haben dagegen etwas unkonventionelle Maße und Formen.
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  7. #6
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    Danke für die bisherigen Vorschläge.

    So wie es aussieht brauch man da ja nichts gross zu beachten, sondern einfach nur "irgendwas" mehr oder weniger stabiles als Trennung zwischen Erdreich und Beton verwenden.

    Ich schau dann mal im Baumarkt meines Vertrauens nach, was sich so verwenden lässt.
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  8. #7
    Avatar von Ryker
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    Sichtbar oder nicht: Sonotube.
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  9. #8
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    Zitat Zitat von Ryker Beitrag anzeigen
    Sichtbar oder nicht:
    Das ganze Fundament liegt völlig unsichtbar im Boden. Darauf kommen dann bis auf Erdhöhe Bohlen 10x10cm und dann das eigentliche Gartenhaus. Soll heissen, die Fundamente sind 10 cm unter Erdniveau.

    P.S.: Steinstarke Säulen in dem Video.

    P.S. 2: @alex2008: Schalung aus Hühnerdraht mit Folie? ..aber nicht so mein Ding, muss man ja soviel Paketband kleben..
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  10. #9

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    Und wie werden die in bzw. direkt auf der Erde liegenden Holzteile vor deren Feuchtigkeit geschützt???
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  11. #10
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    Unter die Holzteile kommt Baufolie
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  12. #11

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    Aber das muß eine Hausfrau ja nicht wissen!!
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    Hallo,

    ich würde aus Brettern von alten Schränken vom Sperrmüll die Betonsäulen einschalen. Das Holz kostet nichts und verbleibt teilweise im Boden. Nach dem Betonieren ist es recht mürbe durch die Feuchtigkeit und bricht in der Regel in mittlerer Tiefe durch.

    Aber der wesentliche Grund ist, die glatte Oberfläche der Betonsäulen. Gräbt man später in der Nähe der Säulen, bleibt man nicht ständig mit dem Spaten an dem ungleichen, gegen das Erdreich betonierten Beton, hängen.

    pauline
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  13. #12
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    Zitat Zitat von pauline10 Beitrag anzeigen
    Hallo,

    ich würde aus Brettern von alten Schränken vom Sperrmüll die Betonsäulen einschalen. Das Holz kostet nichts und verbleibt teilweise im Boden. Nach dem Betonieren ist es recht mürbe durch die Feuchtigkeit und bricht in der Regel in mittlerer Tiefe durch.
    Hallo Pauline,

    das wäre eine Idee, aber ein Sperrmüll ist hier nicht in der Nähe und ich wüsste jetzt auch nicht wo ich einen alten Schrank herbekomme.

    Ich habe mich heute mal ein bisschen in Baumärkten rumgetrieben.

    Kanalrohre als Schalung scheiden schonnmal aus, da es diese dort nur bis max 15 cm Durchmesser gibt. Im Internet habe ich auch welche bis 50 cm gefunden, jedoch sind diese unbezahlbar.

    Ich habe dann Verlegeplatten V100 E1 entdeckt, welche 200 x 80 cm gross sind, also genau das richtige um aus einer Platte ne 50x50 cm Schalung zu bauen mit Tiefe 80 cm.

    Kostenpunkt 5,- bei einer Plattendicke von 13 mm.

    Nun meine Fragen:

    Das Material der Platte sieht ziemlich saugfähig aus. Kann man sowas überhaupt verwenden um dann Beton reinzuschütten? Oder trocknet der Beton dann viel zu schnell?
    Normalerweise werden diese Platten als Bodenplatten benutzt, z.b. auf Dielenboden raufgeschraubt um dann darauf Laminat o.ä. zu verlegen.

    Da ich die Platte ja zersägen muss (Stichsäge) in 4 Teile a 50 cm Breite werde ich das natürlich nicht 100% rechtwinklig hinbekommen und dann an den Ecken einen mehr oder weniger grossen Spalt haben. Wie bekomme ich diesen Spalt zu? Gibt es da Besondere Klebebänder o. ä.?

    Grüsse,

    Axel
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  14. #13

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    Aber das muß eine Hausfrau ja nicht wissen!!
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    Hallo ,

    daß es in Berlin keine Haushaltsauflösung, Scheidung oder Umzug (bei Umzug: Vorsicht, es wird nach gebraucht) mit entsprechenden Haushaltsgegeständen auf der Straße geben soll, kann ich mir eigentlich nicht vorstellen. Gebracht wird es natürlich nicht.

    13 mm Brettchen erscheint mir etwas dünn. Wenn man es wegen des späteren Betondrucks mit Erde beifüllt, bekommt man später nichts mehr aus dem Boden. Also 4 oder 5 socher Platten sägen.... In den Ecken bringt der Fachmann Dreikantleisten an, die eine scharfe Betonkante vermeiden und auch etwas abdichten.

    Mit einer Handkreissäge geht so etwas eben besser. Es gibt ja die Firma mit dem billigen Elektrowerkzeug, die mich immer an Schwarz&Sonntag erinnert, deren Sägen genau diese 5 Bretter schneiden können. Man kann natürlich auch etwas mehr ausgeben. Mit Gartenhäuschen braucht man so etwas immer wieder.

    Ansonsten läuft aus einem solchen Spalt der feine Anteil des Betons und später hat man an dieser Stelle häßliche "Kiesnester".

    Wegen der Saugwirkung würde ich mir bei dem selbst gemischten bEton keine Sorge machen. Der hat immer viel zu viel Wasser. Also gleicht sich das etwas aus.


    Noch ein Trick für spätere Zeiten: Ein einbetonierter Bügel auf der Oberseite, gestattet es später einmal das ganze Werk leicht aus dem Boden zu ziehen.

    So ein Reststück 10-er Betonstahl, gibt es an fast jeder Baustelle, einmal umbiegen und einstecken. Es darf nur der übrigen Konstruktion nicht im Weg sein. Sonst braucht man gleich wieder einen Winkelschleifer.

    Gruß

    pauline
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  16. #14
    Avatar von Meister_Hans
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    Ich würde die 3-Kant-Leisten höchstens an der Oberkante der Schalung als "Höhenleiste" auf ein entsprechendes Nivellement (damit alle Fundamente gleich Waagerecht zueinander sind) setzen, damit die Oberkanten der Fundamente etwas gebrochen sind. Du betonierst dann nur bis Oberkante 3-Kant-Leiste und hast so zu 98% schon die richtige Höhe. Normalerweise reichen als Höhenleiste auch Leisten mit 1 x 1 cm oder ähnlich, bis zu deren Unter- oder Oberkante der Beton gefüllt wird (ich würde die Unterkante machen, dann hast Du keinen Absatz in der Betonkante). Im Erdreich und die 10 - 20 cm darüber - noch dazu unter dem Gartenhaus - würde ich die 3-Kant-Leisten vernachlässigen.

    Geringe Spalten dichten wir immer mit normalem Bauschaum ab, z. B. wo die Wandschalung auf der Decke nicht zu 100 % aufsitzt oder mal ein Loch bleibt in das man auch kein Brettchen mehr reinnageln will oder kann weil das einfach zu aufwendig wird, also bei einfachen Kabeldurchführungen o. ä. ...

    Die Platten vorher mit Schalöl besprühen, dann lassen sich die Platten leichter lösen... beim Baustoffhandel oder im Betonwerk nachfragen.
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  17. #15

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    Hallo,

    für so eine Gartenhütte sind auch 4 Säulen 40 x 40 weit mehr als ausreichend und man spart ein Drittel des Betons.

    50 x 50 waren eher für eine Flakstellung ausreichend. Und die braucht man ja in Berlin nicht mehr.

    Gruß
    pauline
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