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Entwässerung Reihenhaus

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  1. #1

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    Entwässerung Reihenhaus

    Hallo und Moin, Moin.
    Ich habe da folgendes Problem. Ich wohne mit meiner Frau in einem REH. Zusammen mit unserem Nachbarn teilen wir uns zur Dachentwässerung zur einen Seite ein Fallrohr. Dieses befindet sich zwischen den Häusern. Dummerweise hat es unter der Erdoberfläche irgendwo ein Leck und das Wasser steht bei Regen unter meinem Kellerlichtschacht direkt an der Hauswand. Von dort ist es bereits in die Kellertrennwand „gewandert“. Vom Lichtschacht aus, haben mein Nachbar und ich etwas Erde weggekratzt und zumindest teilweise Zugriff auf das Rohr. Die Leckage haben wir trotzdem nicht orten können. Soweit so gut.
    Zum weiteren Ablauf gehen die Meinungen meines Nachbarn und meine deutlich auseinander. Er möchte gerne alles aufgraben (er hat seine gepflasterte Terrasse und ich meinen Wintergarten über dieser Stelle), das Leck suchen und das mittlerweile 35 Jahre alte Rohr flicken.
    Mein Vorschlag ist, das Fallrohr stillzulegen, meine Rinnenneigung zu ändern (die Rinne wollten wir sowieso neu machen) und ein neues Fallrohr an meinem Giebel anzubringen. Die Wasserableitung erfolgt über Schächte und Leitungen, welche ich vor kurzem hab Spülen und Kamera befahren lassen und die in die öffentliche Regenwasserkanalisation einmünden. Sein Dachflächenwasser könnte mein Nachbar gern über die neue Rinne mit abführen, will er aber nicht. Er möchte unbedingt das alte Fallrohr behalten, wohl auch weil seine Terrassenüberdachung dort mit angeschlossen ist.
    Diese Geeiere geht jetzt schon ein knappes Jahr und mittlerweile habe ich den Dachdecker bestellt.
    Meine Frage ist jetzt: Kann er mich in Zukunft an den Kosten oder den Arbeiten am Fallrohr mit heranziehen, obwohl ich dann kein Wasser mehr darüber ableite? Wie kriege ich ihn dazu auch endlich zu handeln? (seine Kellerwand ist ja auch nass und er hat die Möglichkeit die neue Rinne und das Fallrohr zu nutzen)
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  2. Entwässerung Reihenhaus

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  3. #2
    Avatar von ISYBAU
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    Zitat Zitat von Halbtroll Beitrag anzeigen
    Meine Frage ist jetzt: Kann er mich in Zukunft an den Kosten oder den Arbeiten am Fallrohr mit heranziehen, obwohl ich dann kein Wasser mehr darüber ableite?
    Vielleicht.

    Gibt es denn eine vertragliche Vereinbarung?

    Eine separate Ableitung ist sicherlich eine gute Lösung.

    Das zukünftig schädigende Dachflächenwasser stammt dann ja nur noch vom Nachbarn.
    Für die ordnungsgemäße Ableitung ist er nach meinem Erachten dann alleine verantwortlich - auch für zukünftige Folgeschäden wie Gebäudedurchnässungen.
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  4. #3
    Themenstarter

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    Also ich habe diesbezüglich vom Vorbesitzer des Hauses nichts mit bekommen und ich gehe davon aus mein Nachbar (ist auch Zweitbesitzer) auch nicht.
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