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  1. #1

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    Frage Querschnitt - Absicherung

    Hallo!

    Ich möchte meinen Keller Heizraum selbst verkabeln und dann vom Fachmann an den Hauptverteiler anschließen lassen. Geplant sind 2 Stromkreise für Licht, Steckdosen und die Pelletsheizung. Die Leistungsaufnahme der Heizung ist nach Angaben des Herstellers minimal - sie braucht auch keinen eigenen Stromkreis. Auch sonst sind keine großen verbraucher geplant. Nun zur Frage: Ich habe vor einen 1,5er Querschnitt zu nehmen, da der 2,5er doppelt so teuer ist. Kann ich den 1,5er mit 16A absichern, oder muss ich da 13A nehmen, und wie viel Watt kann ich dann pro Stromkreis anschließen?
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  2. Querschnitt - Absicherung

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  3. #2

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    Hallo

    natürlich kannst Du z.B. NYM-I 3x1,5mm² mit 16A absichern. Dies ist auf jeden Fall zulässig und normal. 13A-Automaten kenn ich nicht, wo gibt es die denn?


    Schöne Feiertage
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  4. #3
    Themenstarter

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    13A Automaten

    Hallo Florian!

    Ich hab mich auch gewundert - in meiner Wohnung hab ich nämlich 14A Automaten, aber im baumarkt bei mir (Österreich) hab ich nur 13A Automaten gefunden.

    Wie viele Watt kann ich bei 16A und 1,5 anschließen?
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  5. #4

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    Holla,

    in Österreich mag das vielleicht wieder anders sein (mit den 13A und 14A). Da hab ich keine Ahnung.

    Wie viel Leistung (Watt) Du mit 16A betreiben kannst, kann man nicht so einfach pauschal sagen.

    P = U x I (Leistung (Watt) = Spannung (Volt) x Stromstärke (Ampere))

    Bei Wechselspannung (wovon ich jetzt mal ausgehe).

    Wenn ihr in Österreich ebenfalls 230V Spannung habt, dann kannst Du mit Deiner 16A-Sicherung auf jeden Fall 3680 Watt betreiben. Aber wie geschrieben, das kann man nicht pauschalisieren. Es kommt auch darauf an, WAS und WIEVIEL Du anschließt. Was hat der Motor (z.B.) für einen Anlaufstrom! usw.

    Ebenso wirst Du wohl kaum ALLE Verbraucher an einem Stromkreis gleichzeitig betreiben. Man muss aber davon ausgehen. Die Sicherung wird auch nicht bei 3690 Watt auslösen.
    Sie kann eine Zeit lang ein vielfaches des Nennstromes ab.
    Es hängt auch von der Auslösecharakteristik ab wann und ob sie auslöst.

    Wenn man in der VDE nachliest, dann bekommt man auf diese Frage auch keine direkte Antwort, weil es zu viele Faktoren gibt, die man beachten muss.
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  6. #5
    Themenstarter

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    Letzte Frage

    Hallo!

    Danke, du hast mir sehr geholfen. Noch eine letzte Frage: Wie ist das mit der Leitungslänge. Ich hab nämlich eine sehr lange Zuleitung (ca. 60m). Hat das was mit dem Querschnitt zu tun? Geht das mit dem 1,5er?

    LG Stefan
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  7. #6
    Avatar von Jürgen V.
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    Hier im Forum genauso wie in vielen anderen ähnlich gelagerten Foren, meinetwegen auch hier werden immer wieder viele Tipps und Ratschläge an Endkunden gegeben. Was ev. dazu führen kann, dass mancher Laie viele Dinge selber repariert, prüft einstellt .. .. ... Dinge tut, die er eventuell ohne die Tipps aus dem Forum nicht selber getan hätte, und dafür lieber einen Fachhandwerker geholt hätte; oder etwa nicht? Ich weiß nicht in wie weit ich mit meinem Denkansatz richtig liege?

    Man kann auch nicht immer dabei schreiben „das dürfen sie nur wenn Sie dieses oder jenes können“ und „das andere nur wenn sie solches oder welches gelernt haben“

    Ich bemühe mich immer alle Tipps so zu geben, dass ich keinen Laien dazu verführen gefährliche Dinge zu probieren, aber weiß man´s immer was nacher dabei rauskommt, wenn der Kunde erst mal am basteln ist.
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  8. #7

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    Re: Dieses und ähnliche Postings bringen stimmen mich etwas nachdenklich.

    Original geschrieben von Heizer
    Dieses und ähnliche Postings bringen stimmen mich etwas nachdenklich.

    Hier im Forum genauso wie in vielen anderen ähnlich gelagerten Foren, meinetwegen auch hier werden immer wieder viele Tipps und Ratschläge an Endkunden gegeben. Was ev. dazu führen kann, dass mancher Laie viele Dinge selber repariert, prüft einstellt .. .. ... Dinge tut, die er eventuell ohne die Tipps aus dem Forum nicht selber getan hätte, und dafür lieber einen Fachhandwerker geholt hätte; oder etwa nicht? Ich weiß nicht in wie weit ich mit meinem Denkansatz richtig liege?

    Man kann auch nicht immer dabei schreiben „das dürfen sie nur wenn Sie dieses oder jenes können“ und „das andere nur wenn sie solches oder welches gelernt haben“

    Ich bemühe mich immer alle Tipps so zu geben, dass ich keinen Laien dazu verführen gefährliche Dinge zu probieren, aber weiß man´s immer was nacher dabei rauskommt, wenn der Kunde erst mal am basteln ist.
    Zumal, wenn wie in diesem Thema auch noch ein anderes Land ins Spiel kommt dass bez. der E-Installation andere Richtlinien hat wie DE. In AT ist AFAIK 1,5 mm2 mit 16A Leitungsschutzschalter schlicht verboten (das mag sich aber in den letzten zwei oder drei Jahren auch geändert haben, bislang waren die Österreicher aber in vielen Dingen rigider als die Deutschen was die E-Installation angeht und ein Kollege in Vorarlberg baut aktuell immer noch die kleinen Automaten ein, das wird schon einen Grund haben).

    Wenn dann wie bei einem Heizraum möglicherweise Feuchtigkeit ins Spiel kommt hätte ich auch noch einen Hinweis auf einen FI erwartet - und vielleicht auch noch auf einen Heizungsnotschalter der den Stromkreis allpolig trennt (ist zwar auch in DE nicht unter allen Umständen vorgeschrieben aber eigentlich immer eine sinnvolle - weil der Sicherheit dienende - Investition).

    Wenn da wirklich der "Fachmann" für den Anschluss an den HVT zuständig sein soll wäre doch der "Fachmann" auch der Richtige Ansprechpartner was die techn. Abklärung angeht. Der Fachmann kennt die Anlage und die Vorschriften und kann auch den Spannungsfall berechnen, wir sollen hier den Blindflug durch den Nebel machen und raten. Und wenn der Fachmann tatsächlich den Anschluss an den HVT macht wird er auch den passenden Automaten setzen.

    Aber tröste Dich, in anderen Foren gibts so schlaue Vorschläge wie CEE-Dosen mit 1,5 mm2 zu verkabeln oder Hinweise für die Baumarktgasheizung im Eigenbau (Bauanleitung liegt bei).

    Gruss
    Markus
    Geändert von MarkusS (24.12.2003 um 13:18 Uhr)
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  9. #8

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    @stg
    Die Länge der Zuleitung hat auf jeden Fall auch etwas mit der Berechnung des Querschnitts zu tun. Wie schon geschrieben, es sind viele Faktoren mit einzurechnen.

    @Heizer
    Ich gebe Dir auf jeden Fall recht. In meiner Kundendiensttätigkeit als Elektroinstallateur erlebe ich sehr viele gräusliche Eigenbasteleien wo man sich fragt, wie kann sowas denn 10 oder 20 Jahre gut gehen. Dem Kunden muss man dies dann erklären, da dieser natürlich immer der Meinung ist, was lange gut geht, kann doch nicht schlecht sein.
    "20 Jahre geht's gut, dann brennt das Haus ab"........

    Gerade was die Elektrik und auch Heizung/Wasser betrifft, MUSS man einen Fachmann machen lassen.
    "stg" wollte seinen Heizraum selber verkabeln und dann dem Fachmann den Anschluß überlassen. Der Fachmann MUSS dann allerdings genau prüfen, ob die "Eigeninstallation" in Ordnung ist und darf DANN erst die Zuleitung aufklemmen. Eine Messung ist dann ebenfalls wichtig und nötig. Man kann schon froh sein, dass "stg" wenigstens einen Fachmann für den Anschluß holt.

    @MarkusS
    Dass der Fragensteller aus Österreich kommt, habe ich erst im 2. Posting erfahren. Dann habe ich aber wenigstens darauf hingewiesen, dass es in Österreich anders sein kann.
    In einem Heizraum ist hierzulande (D) kein FI (heißt jetzt RCD) Vorschrift. Warum sollte ich dann dazu hinweisen? Dies war auch nicht die Fragestellung, auch was den Heizungsnotschalter betrifft.
    Deinem vorletzten Absatz stimme ich vollkommen zu, da gibt es nichts weiter zuzufügen.
    Warum sollte man eine CEE-Dose nicht mit 1,5mm² verkabeln dürfen? Es kommt drauf an, was für eine CEE-Dose das ist. 16A, 32A, eine Phase, drei Phasen usw. Da kann man auch nicht pauschal sagen, dass man das nicht darf.


    Aber ist ja egal. Ich wollte dem Fragesteller nur ein paar Antworten geben, dafür ist dieses Forum doch auch da, oder?
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  10. #9
    Avatar von Jürgen V.
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    Ich wollte mit diesem Betrag nur erreichen, dass man sich zwischendurch beim Beantworten von technischen Fragen, auch immer mal wieder Gedanken darüber macht, dass das Gegenüber, am anderen Ende der Leitung, eben kein Fachmann ist, und daher nicht alle Sicherheitsregeln kennen und berücksichtigen kann.


    Ich gehe mal davon aus, das die hier sogenannten "Laien" oder "obi-Handwerker"
    sowieso die Arbeiten selbst durchführen wollen. Ob sie nun Ahnung haben, oder nicht. Der Hinweis auf den Fachmann ist zwar mit Sicherheit berechtigt, wird aber, selten befolgt.


    Aber Laien könnten hier ermutigt werden gefährliche Reparaturen oder Arbeiten selbst durch zu führen.
    Das ist eine große Gefahr die nicht zu unterschätzen ist.
    Sicher geb ich auch Ratschläge, zu Reparaturen die auch ein Laie ausführen DARF, oder Hinweise wo ein Fehlerteufel stecken könnte, den seine Fachfirma dann beheben sollte.

    Ich setze voraus, das ein großer teil der Baumarktheimwerker durchaus in der lage ist, seine grenzen zu erkennen.

    Die Leute, die dazu nicht in der lage sind, sind auch nicht mit gutgemeinten Warnungen vor Fehleinschätzungen zu bewahren.
    Das ist zwar schade, liegt aber in der Natur des Menschen.
    Man nennt es in der Fachsprache auch "natürliche Auslese"
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  11. #10
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    Danke an alle!

    Hallo zusammen!

    Wie ich schon im ersten Posting angeführt habemöchte ich nur die Verkabelung selbsteinziehen, angeschlossen wird dann vom Fachmann. Es werden nur 2 neue Kreise in einem bestehenden System erweitert-FI ist also vorhanden. Auch ein NOT-AUS ist selbstverständlich eingeplant. Mir ging es nur darum, welchen Querschnitt ich nehmen kann, und ob ich 16A überhaupt benötige. Ich werde also wahrscheinlich den 1,5er mit 13A nehmen, weil ich ja keine großartigen Verbraucher eingeplant habe.

    DANKE Stefan!
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  13. #11

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    Grrrr.
    Die Absicherung von Leitungen basiert nicht auf Erfahrung, sondern auf Regeln (und Physik).

    1,5mm² bei 230V ergeben (ohne nachzusehen ob unter bestimmten Bedingungen mehr geht) höchstens 16A.

    Eine Sicherung muss in einer bestimmten Zeit in der Lage sein, die Verbindung zu trennen.

    Hier spielen die max. Berührungsspannung und thermische Zerstörung eine Rolle.
    Je länger eine Leitung ist, desto mehr Widerstand hat es. Ab einer bestimmten Länge wäre es so, dass auch bei einem Kurzschluss die Leistung auf dem Kabel verbrannt wird und die Sicherung nichteinmal warm wird....
    Ganz offensichtlich spielt die Länge des Kabels also eine Rolle.

    Bei mir war mal ein Forscher, der für die Arktis ein Kabel für 230V bei 3kW brauchte, allerdings einige hundert Meter (kein Abgas bei Luftensoren).
    Mit 1,5mm², wie er es plante, wären gerade noch 100V am Ziel angekommen...ein weiterer Aspekt.

    Weiterhin ist es ein Unterschied, ob man Tee in eine Isolierkanne kippt, oder in eine Tasse. Offensichtlich wird wohl auch für Kabel ein Unterschied vorhanden sein, ob es in Dämmung oder im Erdreich/Wasser verlegt ist.

    Eben deshalb sind 16A ungleich 3600Watt...abgesehen von Blindleistung/Scheinleistung induktiver Verbraucher, die man nicht zahlt, die aber die Leitungen ggf. belastet.


    Die Autofutzies kennen da ganz andere Zahlen...aber bei denen blinkt das Bremslicht auch mit:-(.
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  14. #12

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    Re: Danke an alle!

    Original geschrieben von stg
    Es werden nur 2 neue Kreise in einem bestehenden System
    Zwei Kreise -> zwei Rohre (bei Einzeldraht), zwei Verteilerdosen.
    Allerdings weiss ich nicht, wo das geschrieben steht, ich weiss nur, dass es jeder so macht (den ich kenne).

    Nochmal: Man macht es nicht mit dem dicken Daumen! Entweder hat man Kennlinien der Automaten mit den Leitungslängen und Querschnitten als Maximumtabelle im Kopf ( für die verschiedenen Verlegearten) oder man rechnet das mit Tabellen durch.
    Tabellenbuch der Elektrotechnik...

    Wieviel Du dranhängen willst, ist einem Kurzschluss übrigens egal. Zugegeben, mit einem FI wird Murks nicht sofort gefährlich, aber man fährt ja auch nicht schneller, weil das Auto Airbags hat.
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