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  1. #1

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    0815-Doppelhaushälfte mit Architekt?

    Hallo allerseits,

    wir haben vor, eine Doppelhaushälfte zu bauen. Grund ist bereits erworben, Nachbarn stehen fest, deren Hälfte steht auch noch nicht, deren Bauantrag ist aber bereits genehmigt und wir müssen uns anpassen.
    Wir haben uns schon Gedanken über den Grundriss gemacht (kommt 0815-dhh-Grundrissen sehr nahe).
    Es existiert ein Bebauungsplan, der ein recht eingeschränktes Baufenster (maximal 6,8 m x 11,5 m) vorgibt.

    Folgende Punkte stehen fest:
    - maximale Ausnutzung des Baufensters wird angestrebt
    - schlichte Bauweise (bezogen auf äußeres Erscheinungsbild und Innenausbau)
    - Keller, Erdgeschoss, Kniestock

    Haben im Forum bereits viel gelesen zum Thema Bauen mit/ohne Architekten etc., sind uns daher über viele Argumente pro Architekt bewusst. Wir fragen uns aber jetzt, welche davon auch für unser Bauvorhaben gelten oder reicht am Ende doch die Planung durch eine Baufirma?
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  2. 0815-Doppelhaushälfte mit Architekt?

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  3. #2
    MoRüBe
    Gast

    Das kommt drauf an, was Sie wollen....

    ... vermutlich Bauen mit GU/GÜ. Das schnellste und einfachste wäre es ja, den Bauantrag der Nachbarn spiegelbildlich zu übernehmen. Sollte auch Kosten sparen, müssen sich halt mit deren Architekt auseinandersetzen.
    Oder wollen Sie alles in Eigenleistung machen?
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  4. #3
    Themenstarter

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    Was wir wollen

    Wir wollen zunächst mal so wenig Ärger wie möglich, also kein "Billig-Schnäppchen", haben aber natürlich auch nur ein begrenztes Budget.
    Wir suchen Entscheidungshilfen pro Architekt bzw. pro GÜ/GU um Aufwand/Kosten gegen den Nutzen abwägen zu können!
    Wir haben schon einiges im Forum gelesen, es ging jedoch immer um mehr oder weniger individuelle Planung, nicht wie bei uns um "auszuführende Fakten" (oder haben wir nur die falschen Fäden gelesen?)
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  5. #4

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    Warum stellen Ihre "auszuführende Fakten" (was soll das überhaupt sein) keine individuelle Planung dar...?
    Genau das sind sie doch!
    Sie wollen aus einer gegebenen (noch dazu engen) Situation offenbar das Optimum herausholen. Also ein klassischer Fall für eigenen Archi.
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  6. #5
    Themenstarter

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    enge Situation

    Hallo Julius,

    unsere Gedanken: 0815-Grundriss = Räume, Aufteilung, (Detail-)Planung stehen fest
    -> was bleibt für den Archi übrig???

    Wo liegt unser Denkfehler, dass gerade das "(k)ein klassischer Fall für den Archi" ist?
    Ich denke, das ist dann auch unsere grundlegende Frage!
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  7. #6
    gast3
    Gast
    Zitat Zitat von Warumnicht Beitrag anzeigen
    unsere Gedanken: 0815-Grundriss = Räume, Aufteilung, (Detail-)Planung stehen fest
    -> was bleibt für den Archi übrig???

    Wenn alles fest steht, bis hin zur Detailplanung, verstehe ich - zumindest - deine Eingangsfrage nicht. Dann habt ihr ja schon alles optimal ausgenutzt etc.
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  8. #7
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    Zitat Zitat von Warumnicht Beitrag anzeigen
    .. -> was bleibt für den Archi übrig???
    nicht den tollen grundriss (den hast du ja schon), sondern den mangelarmen bau
    zu planen und in der herstellung zu überwachen?

    frag doch mal mark, robby oder dühli, was die schon gutachterlich an schäden an dhh
    erlebt haben
    zu meinen klassikern gehören schallschutz (wand, dach und treppe), schwimmbecken (ungewollt),
    brandschutzdesaster ..

    der architekt, der das alles allein stemmt, muss hochgradig detailsicher sein .. aber
    das trau ich einem erfahrenen GP oder GÜ auch zu.
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  9. #8

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    Frage

    Also was denn nun?

    Entweder habt Ihr Euch nur "Gedanken über den Grundriss gemacht" oder "es stehen
    Grundriss/Räume, Aufteilung und (Detail-)Planung fest"!!!

    Nur das Zweite glaub ich Euch einfach mal nicht....
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  10. #9
    Themenstarter

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    Hallo MLS,

    "der architekt, der das alles allein stemmt, muss hochgradig detailsicher sein .. aber
    das trau ich einem erfahrenen GP oder GÜ auch zu"

    Genau das ist vermutlich der Knackpunkt!
    Man muss "einen Guten" erwischen, ob dann auf seiner Visitenkarte Architekt, Bauingenieur oder Bauunternehmung steht ist zweitrangig - oder doch nciht???
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  11. #10

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    Man muss "einen Guten" erwischen, ob dann auf seiner Visitenkarte Architekt, Bauingenieur oder Bauunternehmung steht ist zweitrangig - oder doch nciht???
    Naja....fast!

    Das Thema ist natürlich schon zur Genüge ausgelutscht (worden).

    Grundsätzlich unterscheiden sich die verschiedenen Konstellationen BH - GU und BH - Archi. Bitte hier mal die Suchfunktion bemühen. Das ist eigentlich schon oft genug bis ins Kleinste auseinandergenommen worden.

    Aber natürlich stimmt: Ein Guter sollte es sein. Und das erfährt man eigentlich nur durch Referenzobjekte. Das aber ist natürlich auch keine 100-%-ig belastbare Info, denn wenn man den zukünftigen Partner nach eben solchen refernzen fragt, wird er natürlich nur solche bennen, die nachweilich zufrieden waren. Gab es mit einem BH Ärger, wird er diesen sicher nicht als Referenz benennen.

    Vieles ist aber auch "Vertrauenssache" und das kann natürlich auch enttäuscht werden. Aus meiner Sicht rate ich natürlich zum Bauen mit Architekt, da man m.E. hier die bessere Qualität erhält, aber das mag auch an meiner Profession liegen....

    Grüßla

    Thomas
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  12. #11

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    gerade in eurer Situation

    ist ein Archi bestimmt hilfreich. Um das mal von der BH Seite zu betrachten...:
    Wir kennen das von unserem BVH: Da war auch das Baufenster klein, ein 08/15 Plan für ein Bauträger-Haus lag vor etc...was dann der Architekt (und der war bestimmt nicht der superstar-Architekt) draus gemacht hat ist macht echt einen gewaltigen Unterschied, um nicht zu sagen DEN Unterschied. Wenn Ihr von den Rahmenbedingungen her eingeschränkt seid, dann könnt ihr mit Archi VIEL rausholen...
    Ausführungsplanung und BQÜ etc sind natürlich allgemeine Argumente, da gibt es sicher auch vorbildliche BT/GU.
    Gruß
    Nicholas (der es sicher wieder so machen würde...)
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  13. #12

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    Das ist genau, was auch ich ausdrücken wollte.

    Aber es gilt wie immer:
    Wohltätigkeiten werden nicht aufgezwängt!

    Und viele sind ja mit Durchschnittsware von der Stange einigermaßen zufrieden.
    Ärgerlich nur, wenn man hinterher erfährt, daß fürs praktisch selbe Geld auch ein Maßanzug möglich gewesen wäre...
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  14. #13
    Themenstarter

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    Qualität und Preis

    Das Leben wäre viel einfacher wenn Qualität und Preis immer in direktem Zusammenhang stünden

    Ich denke wir werden zunächst nicht auf den Titel schaun und uns nach Empfehlungen umhören bzw. die gelben Seiten und das Internet um Rat fragen.

    Die zwischenmenschliche "Chemie" spielt immerhin auch eine gewisse Rolle bei einem solch umfangreichen Projekt...

    PS: Warum gibt es so wenige Architekten mit einer aussagekräftigen Homepage?
    Werbeverbot???
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Bauen mit Architekten

    Hallo Warum nicht,
    ich rate Ihnen zum Bauträger zu gehen und dann nachher zum Architekten, wenn man den Nachbarn pupsen hört, der Keller wieder undicht ist, die Fenster nicht schliessen, die mitgebrachten Klamotten nicht in die Essecke passen, und die Klotür ( Immer gegenüber des Kücheneingangs) klemmt. Taschentücher haben wir ebenfalls, falls der Bauträger mal wieder Pleite geht, weil dann alles im Sack ist.
    Schliesslich geht man auch nicht zum Arzt bei Schmerzen oder zum Anwalt bei Rechtsproblemen oder zum Steuerberater.
    Jetzt aber Spaß beiseite, der Bauträger kommt.
    Ich schliesse mich der Meinung meines Kollegen an, der einen Architekten mit Einfamilienhauserfahrung vorschlägt. Es gibt auch viele Varianten für eine Doppelhaushälfte, je nach Ausrichtung und Höhenlage des Grundstückes.
    Es gibt ausserdem bei einem Architektenhaus keinen Preisunterschied, da der Bauträger auch nur externe Handwerker beauftragt und Wagnis und Gewinnzuschlag irgendwo in den Kosten unterbringen muß.
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  17. #15
    Baufuchs
    Gast

    Langsam

    kann ich dieses Architektengetöse nicht mehr hören.

    Polemik kann ich auch:

    Architekten sind grundsätzlich zu blöd Baukosten korrekt einzuschätzen. Wird was vergessen sind die dadurch entstehenden Mehrkosten eben "Sowieso-Kosten" die auch bei korrekter Planung angefallen wären.

    Für ein paar unter Einfluss größerer Mengen Rotwein erstellter Stricheleien, die dann als Baukunst angepriesen werden, verlangen Sie immense Honorare und behaupten dann noch, dass diese Honorare später durch bessere Bauqualität hereingeholt werden.

    Wahr machen können sie das nicht, denn auf der Baustelle lassen sie sich nicht blicken. Wozu auch? Von Bauausführung haben sie als Künstler eh keine Ahnung.

    Wenn sie denn auch Ausschreibungen durchführen, gehen die an ihre Spezies die schon wissen wie gerechnet werden muss. Man kennt sich ja schliesslich......

    Die Klugscheisser sollten sich mal wieder einkriegen und sachlich bleiben.
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