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Spannungsrisse während der Austrockungsphase

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  1. #1

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    Spannungsrisse während der Austrockungsphase

    Bei einer Baufirma, die ich für mein Hausprojekt in Betracht ziehe, steht in der BLB, dass die Spannungsrisse während der Austrocknungsphase keinen Mangel darstellen.

    Auf Nachfrage, erklärte die Baufirma, dass aufgrund des Trocknungsprozesses es zu Längenveränderungen der Materialien kommt, die Haarrrisse verursachen. Diese dürfen natürlich ein bestimmtes Maß nicht überschreiten.

    Als Beispiel wurde Ergeschossdecke genannt: Die Decke biegt sich nach der Austrocknungsphase und Entfernen der Stützen noch nach unten durch. Das sei durch den Statiker auch so berechnet worden. Durch die Durchbiegung können Haarrisse von 0,1 bis 0,2mm entstehen, die in dieser Form keinen Mangel darstellen.

    Anderes Beispiel Dachgeschoss: Im Dachgeschoss kann es an den Übergängen zwischen Trockenbau, Dachstuhl und den massiven Wänden wie beschrieben zu Spannungsrissen kommen. Die Übergänge werden als Silikonfuge ausgeführt und sind als "Wartungsfuge" zu verstehen.

    Ist das so üblich oder sind solche Spannungsrisse vermeidbar?

    Gruß Alex
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  2. Spannungsrisse während der Austrockungsphase

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  3. #2
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    ZU reduzieren aber nicht vollkommen wegzurechnen.
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  4. #3
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    Aber dass es nicht einen Mangel darstellt? Kommt mir schon seltsam vor. Später kann man dann jeden Riss damit begründen, es wäre wegen Austrocknung.
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  5. #4
    Themenstarter

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    Laut DIN 1045-1 sollen Haarrisse bis zu 0,2mm zulässig sein. Kennst sich da jemand näher aus? Wo genau und unter welchen Umständen dürfen solche Risse auftreten? Ist das optisch schlimm, z.B. reißt dann die Tapete oder merke ich das überhaupt?
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  6. #5
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    wieso 0,2? Wo steht das denn in der 1045 - 1 ? also ich hab die und auch ziemlich verinnerlicht denke ich und da finde ich die bei o.g. Beispiel nicht
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  8. #6
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    Ob das wirklich in der DIN steht, weiß ich auch nicht. Die Begründung dafür war etwa so. Die Decken werden bei einer Spannweite von 6,00m ca. 3cm nach oben vorgespannt. Nach dem Ausschalen biegt sich die Decke dann um diese 3cm wieder zurück, wodurch dann die Haarrisse entstehen. Und die Haarrisse sollten laut DIN 1045-1 bis 0,2 mm erlaubt sein. Ich als Laie kann da überhaupt nicht sagen, ob sowas stimmt, aber die Risse kommen mir generell verdächtig vor.
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  9. #7
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    Sind se aber nicht und dürften sogar nach o.g. DIN an der Decke breiter sein Deshalb empfiehlt es sich eigenen Sachverstand einzukaufen, der sowas beurteilen kann! also Boxhandschuhe einpacken ODER anderes vertraglich Vereinbaren! Das "Vorspannen" ist bei normalen Ortbetondecken oder Teilfertigdecken unüblich und schließt eher auf vorgespannter Hohlkörper oder Masivdeckenelemente...

    Ansonsten wäre es eine "Überhöhung" die aber auch geplant werden müsse
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