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Wiedereinmal: getrennte Bodenplatte - ja oder nein?

Diskutiere Wiedereinmal: getrennte Bodenplatte - ja oder nein? im Forum Abdichtungen im Kellerbereich auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

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    Wiedereinmal: getrennte Bodenplatte - ja oder nein?

    Hallo liebe Forumsteilnehmer,

    wir planen ein Doppelhaus, in Splitlevelbauweise, Bodenplatten im EG sollen getrennt werden und mit Fugenband Tricosal DA 320 (modifiziert für Fuge=5cm) abgedichtet werden. Die Bodenplatte im KG soll durchlaufen. Allerdings hat uns ein Schallschutzexperte dringend davon abgeraten die Bodenplatten durchlaufen zu lassen, sondern er meinte wir sollen auch diese trennen. Abdichtung hier wäre wieder mit Tricosal möglich. (Grundwasserstand ca. 3m unter Sohle Bodenplatte, sandiger Boden). Jeder rät etwas anderes...!!! Was meint Ihr???

    Lg Janmoritz
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  2. Wiedereinmal: getrennte Bodenplatte - ja oder nein?

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  3. #2
    Bauexpertenforum
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    ist das der HGW? Versickerungsbeiwert laut Baugrund GA?
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  4. #3
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    Versickerungsbeiwert noch nicht bekannt. Wie gesagt sandiger Boden. Mehr infos haben wir noch nicht.
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  5. #4
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    1. sicherheit
    2. gestalt
    3. kosten
    vv.
    8. ..
    9. features (ein paar db +/- beim schall im eg ..)

    weil das aus der frage nicht hervorgeht:
    ich unterstelle keller=nichtwohnraum=keinschallschutz
    im eg sind die neg. schall-wirkungen e. durchgeh. bopl kompensierbar
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  6. #5
    Themenstarter

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    Trennung statisch (mit Mehraufwand möglich), Kosten wohl dadurch etwas größer, KG=kein Wohnraum, aber mit Heizraum in einem Gebäude (Schallwerte Heizung ???). Mindestschallschutz nach DIN 4109 (Berechnet = 63db (von geforderten 57db)) wäre erfüllt bei durchgehender Bodenplatte, der erhöhte Schallschutz (=67db) allerdings nur durch getrennte Bodenplatten erreichbar.
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  7. #6
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    wenns bei der bopl-fuge nur um statik geht - ok.
    wenns um abgedichtete fuge geht, siehts anders aus.

    schall: worum geht´s?
    a) zwischen fremden nutzern, dhh-a ./. dhh-b (horizontal)?
    b) oder schall innerhalb einer dhh (vertikal)?

    zu a) schwerere wände ..
    zu b) ist unabhängig von bopl-fuge
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  8. #7

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    Wie sieht denn das GESAMTE Fugenkonzept aus???
    Tricosal (und typähnliche) kenne ich fast nur als fugenlos geschweisste Bänder.
    Anschluß Wand - Sohle auch mit Tricosal?

    Das dann als Split-Level wird sicher nicht ohne für den Maurer beim Handling.

    MfG
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  9. #8
    Themenstarter

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    Die Doppelhäuser sollen von fremden Parteien genutzt werden. Schwere Wände sind schon eingeplant und eingerechnet, wie gesagt = 63db.

    Tricosal wird als Außenliegendes Fugenband in der unteren Ebene (mit Bewehrung verbunden) der Bodenplatten "eingelegt". Fugenabdichtungen Boden-Wand mit Pentaflex KB, Wand-Wand,
    ebenfalls mit Pentaflex "Schalltrennkorb STK". Kompatibilität Tricosal/Pentaflex scheint möglich.
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  10. #9

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    Zitat Zitat von janmoritz Beitrag anzeigen
    Die Doppelhäuser sollen von fremden Parteien genutzt werden. Schwere Wände sind schon eingeplant und eingerechnet, wie gesagt = 63db.
    Dann hört man wenigstens, wenn der Nachbar bohrt.
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  11. #10
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    Was bringt der Kommentar Rinke?

    Soll eine Abstimmung erfolgen?

    Ich schließe mich mls an.
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  12. #11

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    Zitat Zitat von PeMu Beitrag anzeigen
    Was bringt der Kommentar Rinke?
    Was ist daran so schwer zu verstehen?

    Hast du mal in einem Mehrfamilienhaus gewohnt? Da hörst du, wenn der Nachbar 20 m entfernt in die Wand bohrt (-> Körperschall).

    Genauso wird es sein, wenn die Bodenplatte durchläuft.

    Also ist des Rätsels Lösung ganz einfach:

    Eine getrennte Bodenplatte ist statisch ungünstiger, kostet meinetwegen 3000 € mehr. Vorteil, man hört nicht, wenn der Nachbar bohrt.

    Eine durchlaufende Bodenplatte ist billiger, mit schlechterem Schallschutz.

    Der Bauherr hat die Wahl.
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  13. #12
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    deine vereinfachung ist sinnentstellend falsch.
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  14. #13

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    Du schreibst Quatsch.
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Zitat Zitat von Rinke Beitrag anzeigen
    Genauso wird es sein, wenn die Bodenplatte durchläuft.

    Also ist des Rätsels Lösung ganz einfach:

    Eine getrennte Bodenplatte ist statisch ungünstiger, kostet meinetwegen 3000 € mehr.
    Wenn ich jetzt genaus so pauschal wie Du schreibe, dann sage ich - was stören den Schall 25 cm getrennter Beton, wenn er darunter 2,5 km (oder mehr) durchgehenden Boden zum ausbreiten hat.
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  17. #15
    Avatar von VolkerKugel (†)
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    Und Du ...

    Zitat Zitat von Rinke Beitrag anzeigen
    Du schreibst Quatsch.
    ... hast keine Ahnung .

    Maßgebend für die Schallübertragung bei durchgehenden Bodenplatten (anders hab ich´s noch nie gemacht!) ist nicht die Bodenplatte sondern die fachgerechte Ausführung der zweischaligen Haustrennwände.
    - Schweres Mauerwerk
    - Min. 4cm Fuge, gefüllt mit 2lagiger, mit versetzten Stößen verlegter Mineralwolle
    - Bei höherwertig genutzten Kellerräumen sorgfältige Ausführung der Estrichrandfuge.

    Ergebnis: Ohne Stethoskop hörste nix
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