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  1. #1

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    Probleme mit Eltako Universal-Dimmschalter

    Hallo zusammen,
    ich weiß nicht, ob ich mit dem folgenden Problem im richtigen Forum bin, aber bislang hat hier immer einer einen guten Ratschlag gehabt.
    Wir haben in unserem NB auf Empfehlung unseres Elis in mehreren Räumen Eltako Universal-Dimmschalter EUD61NP als Alternative zu herkömmlichen Stromstoßschaltungen bzw. Wechselschaltungen eingesetzt. Soweit sind die Dinger ja auch OK, nur haben sich jetzt auch Macken gezeigt. Zuerst ist mir das im Flur aufgefallen, als nach "stotterndem" Betätigen der Stichsäge beim Laminatlegen das Licht ausging. Dann standen wir auch in der Küche nach Einsatz des Pürierstabs im Dunkeln. Immer also, wenn ein Gerät (nur motorgetriebene?) kurz hintereinander betätigt wird, schaltet der Eltako aus. Der Eli meint, das sei ihm noch nie untergekommen, das müsse an unseren Geräten liegen (klar, ist für ihn ja am einfachsten, schließlich haben wir ja so die Beweislast )
    Kenn jemand das Problem? Liegt es denn tatsächlich eher an Störimpulsen der angeschlossenen Geräte, sind die betroffenen Eltakos defekt oder liegt gar ein Fehler in der Installation vor? Und vor allem: was gibt es für Abhilfen? Schließlich ist der Zustand so nicht tragbar.
    Grüße,
    Oliver
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  2. Probleme mit Eltako Universal-Dimmschalter

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  3. #2

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    Störungen von motorbetriebenen Verbrauchern wären schon denkbar, aber diese dürfen nicht dazu führen daß der Dimm-Schalter umschaltet bzw. seinen Schaltzustand verändert. Der Dimm-Schalter muss eine ausreichende Störfestigkeit aufweisen.

    Nachdem bereits 2 unterschiedliche Verbraucher dazu geführt haben, daß der Fehler auftritt, würde ich einfach noch ein paar andere Verbraucher "testen" (Staubsauger, Fön o.ä.).

    Wie man das Problem dann beseitigt? Das hängt davon ab, wie die Installation aufgebaut ist (Bsp.: Trennung der einzelnen Kreise).
    Testweise sollte man auch ein Modell mit N-Anschluß verwenden. Die im EUD61NP verwendete FET-Schaltung reagiert vermutlich sehr empfindlich, immmerhin reichen bereits 8V am Steuereingang.

    Was für Leuchten bzw. Leuchtmittel hängen an den Dimmern?
    Evtl. mal einen EUD61NPN ausprobieren.

    Gruß
    Ralf
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  4. #3
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    Der Staubsauger hat bislang keine Probleme verursacht, allerdings schaltet man den ja auch nicht ein-aus-ein-aus. Fön werde ich mal ausprobieren. Ist bislang auch nicht auffällig, da im Bad kein Eltako verbaut ist. An den bislang betroffenen Lichtkreisen hängen jeweils NV-Halogeneinbaustrahler mit elektronischem Trafo, zwischen 120 W und 250 Watt (die Trafos sind dafür natürlich ausgelegt).
    Ich werde auch mal den umgekehrten Fall prüfen, ob der Eltako auch HOCHdimmt. Bislang ist es immer nur dunkel geworden. Erwähnt sei in dem Zusammenhang auch, dass grundsätzlich nur das Licht in dem Raum betroffen ist, in dem das "störende" Gerät angeschlossen ist, obwohl zum Teil mehrere Eltako-gedimmte Lichtkreise an einem Sicherungskreis hängen.
    Den EUD61NPN auszuprobieren würde bedeuten, dass ich erstmal einen, später u.U. sechs davon kaufen müßte. Würde ich als "letzten Ausweg" machen, wenn nichts anders hilft.

    Gruß
    Oliver
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  5. #4

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    Zitat Zitat von olli295 Beitrag anzeigen
    ... dass grundsätzlich nur das Licht in dem Raum betroffen ist, in dem das "störende" Gerät angeschlossen ist, obwohl zum Teil mehrere Eltako-gedimmte Lichtkreise an einem Sicherungskreis hängen.
    Liegt die Leitung der Steckdose, an der das auslösende Gerät hing, parallel zur Leitung des Tasters für den Eltako? Dann eventuell Übersprechen von Spannungsspitzen beim Abschalten der induktiven Last (Motor) auf den Schalteingang des Eltakos.
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  6. #5
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    Dass die beiden Leitungen irgendwo nach der Verteilung mal nebeneinander laufen, kann ich nicht ausschließen, aber sicher nicht über lange Strecken und auch nicht auf den letzten Metern. Es ist auch egal, in welche Steckdose im Raum ich das Gerät stecke. Einen Einfluß der NV-Halogenlampen kann ich auch ausschließen, denn mit den Bauglühbirnen war das Problem auch schon da.
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  7. #6

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    Wer hat die Dinger denn eingebaut?
    Wohl Euer Eli selber?

    Und warum überhaupt diesen Typ?
    Denn nimmt man eigentlich nur für knifflige Nachrüstfälle. Eben weil er gewisse Probleme machen kann...
    In einer Neuinstallation hat er eigentlich nichts verloren.
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  8. #7

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    Ich weiss schon, warum mir die guten alten klack-klack irgendwie sympatischer sind...
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  9. #8
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    @Julius:
    Ist ja erstaunlich: unser Eli (der die Dinger selbst eingebaut hat) hat uns das als beste Lösung der gewünschten Installation angeboten, als letzten Schrei sozusagen. Unsere Vorgabe war lediglich eine Stromstoßschaltung, weil wir die unregelmäßigen Wippenstellungen einer Wechselschaltung nicht haben wollten. Er meinte, man würde so nicht nur Leitungslänge sparen, da man ja nicht von jedem Taster bis in die Verteilung gehen muß, sondern auch Komfort gewinnen, weil eben die Dimmfunktionen enthalten sind. Da wir die Dinger nicht kannten, haben wir uns auf seine Meinung verlassen. Deshalb ja auch hier die Frage, ob solche Probleme bekannt sind. Weil der Eli das jetzt so darstellt, als wären wir ein Einzelfall. Wenn die Dinger störanfällig sind, hätte er das als Fachmann eigentlich wissen müssen.

    Ist denn nur der NP problematisch oder auch der NPN? Würde uns somit ein Austausch helfen, sofern der N-Leiter in den Schalterdosen liegt (wovon ich ausgehe)? Oder welchen Typ würdet ihr empfehlen (der jetzt noch in die bestehende Installation nachrüstbar ist)?
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  10. #9

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    Der NPN hat diese Probleme an sich nicht.
    Austausch müßte also helfen.

    Aber Euer Eli scheint sowieso ne Pfeife zu sein:
    Die einfachste, billigste und völlig problemlose Lösung für Euren Wunsch wäre nämlich schlicht der Einbau von Tastschaltern gewesen (funktional sind das ganz normale Wechsel-, Serien- oder Kreuzschalter - nur kehrt die Wippe nach jeder Betätigung in die Grundstellung zurück)!

    Das mit der Leitungsersparnis ist auch Unfug, weil es selbstverständlich auch normale Stromstoßschalter zum Doseneinbau gibt (elektromechanische und elektronische).
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  11. #10

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    Fallen die auch aus, wenn Lampen und Geräte an verschiedenen Phasen hängen? Ist eine Umrüstung auf Eltakos mit N-Anschluss noch möglich (ich hoffe doch...)?
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  12. #11
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    Zitat Zitat von Julius Beitrag anzeigen
    Aber Euer Eli scheint sowieso ne Pfeife zu sein:
    Das möchte ich mal unwidersprochen stehenlassen


    Zitat Zitat von Julius Beitrag anzeigen
    Die einfachste, billigste und völlig problemlose Lösung für Euren Wunsch wäre nämlich schlicht der Einbau von Tastschaltern gewesen (funktional sind das ganz normale Wechsel-, Serien- oder Kreuzschalter - nur kehrt die Wippe nach jeder Betätigung in die Grundstellung zurück)
    Und genau das hat ER uns als Behelfslösung dargestellt, wenn nix anderes geht. Kommentar: s.o.


    Ob der Austausch gegen NPN möglich ist, muss ich klären. Was wäre denn notwendig? Doch nur, dass der N-Leiter auch durch die Schalterdose geführt wird, oder?

    @Stromfresser: Was meinst du mit "an verschiedenen Phasen hängen"?
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  13. #12

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    Er meinte wohl, daß Schalt- und Lastkreis auf unterschiedliche Außenleiter gelegt werden sollten.
    Das wird bei Euch vermutlich so einfach nicht möglich sein. Dazu müssten in der Zuleitung zu den Räumen beide Außenleiter vorhanden sein, oder man müsste zusätzliche Leitungen ziehen.

    Gruß
    Ralf
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  14. #13

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    Nee, sorry, das mein ich nicht.

    Liegen die Lampen und die Steckdosen für die Geräte, die den Ausfall verursachen, auf einer Phase (Aussenleiter) => dann könnte beim Schalten der Geräte auch das Netz kurz wegbrechen und der Eltako quasi einen Reset machen.

    Liegen sie auf verschiedenen Phasen, kann ich mir nur Überkoppeln von Schaltspitzen über parallel verlaufende Leitungen vorstellen.

    Ist aber eigentlich egal, versucht die Sache mit dem N-Leiter-Anschluss. Wechselschalter nachträglich wird wahrscheinlich nicht gehen wegen zusätzlich benötigter Leitungen.
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  16. #14

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    Zitat Zitat von Stromfresser Beitrag anzeigen
    Nee, sorry, das mein ich nicht.
    Liegen die Lampen und die Steckdosen für die Geräte, die den Ausfall verursachen, auf einer Phase (Aussenleiter) =>
    Ist doch genau was ich geschrieben habe.

    Zumal der Schalteingang des relativ empfindlich ist (s.o.).

    Schwebende FETs sind fast immer Wackelkandidaten.

    Gruß
    Ralf
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  17. #15

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    Ja, nur andersherum.
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