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  1. #1

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    Leistung Heizung

    Hallo,

    in unserem Neubau EFH über GU. 204qm Wohnfläche wird eine Pelletheizung zwecks heizen und Warmwasser verbaut. Nun habe ich erfahren, dass die Heizung mit der Leistung Vitolig 300 7,5-29,5 kW verbaut werden soll.
    Laut Wärmeschutznachweis liegt der vorhandene Jahres-Primärenergiebedarf bei 34,74 kWh/m²a.

    Ist die Leistung eurer Meinung/Schätzung nach überdimensioniert? Die Leistung 7,5-29,5kW ist auch schon die höchste Leistung.

    Ich habe leider keinerlei Erfahrung auf dem Gebiet.

    Gruß
    Thomas
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  2. Leistung Heizung

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  3. #2
    Bauexpertenforum
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    Ich würd mir mal ne Nummer kleiner ansehen.
    Ansonsten Dimensionierung nach Heizlastberechnung (nicht EnEV-Nachweis).

    Gruß
    Achim Kaiser
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  4. #3

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    Hallo Thomas,

    Du benötigst eine Heizlastberechnung. Diese hat mit dem ENEV-Nachweis nix zu tun. Aus dieser Heizlastberechnung kann man ersehen, was für eine Heizungsleistung man benötigt. Du must ja noch mehr wissen:
    -Welche Vorlaufttemperatur soll die Heizung fahren?
    -Heizkörper oder FBH und welcher Verlegeabstand?

    Aber ich denke, das bei einem KFW40-Haus selbst bei Pellets die Leistung Deiner Heizung etwas sehr üppig ist. Ich habe auch KFW40, allerdings mit Gas, bei knapp unter 30KWH/m2/a und 335m2 Wohn-/Nutzfläche. Bei mir ist eine 1,1 - 9,5KW-Therme verbaut. Bisher hat noch niemand gefroren und es ist auch die komplette Fläche beheizt.

    Wenn Du zuviel Leistung hast, dann taktet die Heizung. Soweit ich weiß, ist das bei Pellets noch ungünstiger als bei Gas oder so.

    Vielleicht mögen die Experten noch etwas dazu sagen, gerade auch wie die ENEV-Werte mit Pellets zu bewerten sind. Da geht es ja immer um den Primärenergieverbrauch, oder?

    Gruß,
    Andy
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  5. #4

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    200qm KfW40. Auch wenn die KfW40 mit einem Pelleter gerechnet wurden, dürfte die Heizlast nach EN12831 wohl irgendwo zwischen 5kW und 10kW liegen. Die meiste Zeit des Jahres reichen 50% der Heizlast bei Auslegungestemperatur, so daß der Pelleter fast immer am unteren Anschlag hängt.

    Die auftretenden Probleme (takten) kann man durch geschickte Anlagenplanung in den Griff kriegen, aber wozu einen Handstand machen wenn man durch passende Dimensionierung solche Problemchen von vornherein vermeiden kann?

    Gruß
    Ralf
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