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  1. #1

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    Mauern bei Frost

    Bei uns wurde gestern bei Tagestemperaturen von ca. -2°C im Außenbereich gemauert. Lt. Baufirma wurden für den Frostschutz keine besonderen Massnahmen getroffen. Die erzeugte Eigenwärme des abbindenden Mörtels würde sozusagen den Frost ausgleichen. Wie kann ich als Laie feststellen, ob der Mörtel eine ausreichende Haftung u. Festigkeit erreicht.
    In einer techn. Information von KS steht, dass Mauerarbeiten unter 5°C schon kritisch werden könnten.

    Gruß
    Hausplaner
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  2. Mauern bei Frost

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2
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    Da haben die Informationen recht


    Als Laie? Schwierig...
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  4. #3

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    @Hausplaner
    Ist Lt. Englisch ?

    MfG
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  5. #4

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    nein, das ist eine Abkürzung.
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  6. #5

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    ..genau das war eben auch (eine meiner) Fragen an Robby per PN ;-)

    Bei und wurde gestern "geklebt" nicht "gemauert"... Ist das Ok für Minusgrade? Ist kleben eingentlich besser/schlechter als mauern? Warum gibt es da überhaupt Unterschiede?

    Danke & Gruß, Jassy
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  7. #6

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    Die "Kleber" sind in aller Regel in der Hauptsache Mörtel auf zementärer Basis (MG III) mit zusätzlichen Stoffen z.B. zur Feuchtigkeitsrückhaltung. Insofern gilt das gesagte. Frost ist NO-GO.
    Zumal so ein Mörtel auch kleine nennnenswerte Wärme entwickeln kann. Das Verhältnis Volumen/Oberfläche ist dort ja noch viel ungünstiger als bei Dickbett.

    Bei manchen Dünnbettmörteln wird 0 Grad als Grenze angegeben, bei anderen +5 Grad.

    Wobei das auch je nach Stein unterschiedlich scher wiegt. Ein wärmedämmender Vollstein wie Porenbeton wird die minimale Eigenwärme eher im Mörtel halten wie ein HLZ.

    Zudem besteht bei Frost auch noch die Gefahr, dass die Steine an der Oberfläche dünn mit Eis bedeckt sind. Darauf hält dann schon mal gar nix. Dan kann man dann auch als Laie am nächsten Tag den Stein von Hand wieder wegtragen ohne nennenswerten Widerstand.
    Geändert von Bauwahn (10.12.2008 um 14:07 Uhr) Grund: Probleme mit der Shift-Taste, genauer mit dem Finger, der üblicherweise dazu dient, sie zu bedienen.
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  8. #7

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    Kleben ist eher schlechter als Mauern. Da gibt's dann noch weniger Abbindewärme.
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  9. #8
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    aber lustige andere Sachen

    Beispiel aus meiner Lehrzeit?

    Meister wollte unbedingt weitermauern bei 0 Grad. Es gab aber Tage vorher einiges an Frost, Steine waren entsprechend kalt. Gesetzt und HART. Wegen sofortigem festfrieren auf dem Mörtel.

    Mittags kam die Sonne auf die fertige Wand aber nur auf einer Seite... Der Mörtel wurde auf der Seite "Wie Neu", rausgequetscht, einseitig, Beule, bumm...

    Kann man so nicht sagen denn es gibt für Mörtel sogar zusätze
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  10. #9

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    siehste, robby, das wär mit dünnbettmörtel nicht passiert... ;-)
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  11. #10
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    Auch nicht unter der Kimmschicht
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  12. #11
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    Ein Sachverständiger meinte heute dazu folgendes: Lässt sich in den nächsten Tagen der Mörtel am Fugenrand leicht herauskratzen oder wird er in diesem Bereich krümelig, dann wäre dies ein Frostschaden. Ansonsten sei alles ok.
    Eine andere Meinung ist: Die Ausführung lässt sich erst im Frühjahr beurteilen, die Steine würden sich dann gelockert haben.

    Hausplaner
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  13. #12

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    Meinung 2 ist Quatsch.
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  14. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  15. #13
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    Wer schonmal Werkfrischmörtel der MG II oder IIa ohne Frost nach 2 Tagen rausgekratzt hat weiß Antwort 1 auch zu werten
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  16. #14

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    Zumal der Werkmörtel mit VZ gemischt ist wirste den bei diesen temps in 5 Tagen noch mehr oder weniger leicht rauskratzen können.Ok der Mörtel wird bei den Temps immo nicht komplett durchfrosten, da es ja nicht Tag und Nacht frostig ist. Jeddoch die ersten 2-3cm sind futsch; bei einer 11´5 er Wand kannst du dir es ja ausrechnen! 0 Grad = Schluss mit Mauern!!!
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