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  1. #1

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    Frage Dämmung bei Hohlmauerwerk

    Hallo zusammen,

    ich bin neu hier und konnte unter dem Thema nix finden. Also verzeiht falls ich doch diesen Beitrag zum zweiten mal verfasse :-)

    Ich habe im März ein 1926er Bauernhaus bezogen und diverse Umbaumassnahmen vollzogen. Vorab einige Daten:

    Vollunterkellert, Ölheizung 17kW, keine Fassadendämmung, Hohlmauerwerk stehend, also ohne Lüftungsschlitze (Gesamtwandstärke 24cm), Putz aus 1995. Heizungkörper komplett erneuert (ca. 10 Jahre alt), Jalousien unter putz innenliegend, ca 100m² wfl., Kunststoffenster WERU aus '95

    Beim Ausbau des OG wurden die Dachschrägen mit 160er WLG035 ZKF (Steinwolle) zugemacht, darunter Dampfbremse.

    Mir geht es nun um die eventuelle Außendämmung da ich dahingehend verschiedenste Meinungen eingeholt habe. Die einen sagen "Auf jeden Fall dämmen, min. 8cm WLG032", andere sagen, dass "die 8cm Luftschicht zwischen innen- und außenmauer völlig ausreichen". Dazu kommen aussagen wie: "Wenn die dämmung draußen dran kommt kann feuchte Luft aus dem Hohlraum nicht mehr entweichen und es kann schimmeln"....

    Nachdem ich mir einige Angebote eingeholt habe (liegen zwischen 10- 13TEUR inkl. Putz und allem drum und dran) stelle ich mir natürlich auch die sinnfrage.

    wenn wir abends den kamin anheizen und das wohnzimmer gut 23° warm wird, geht bei derzeitigen Nachttemperaturen von -3 bis +5 grad die zimmertemperatur über nacht auf 15grad zurück. ist das normal?? sollte ich eventuell die lüftungslöcher des kamins schließen?? Kann der unbefeuert die warme luft durch den Schornstein ziehen??

    Soviel zum ersten Thema :-)

    Zweite Frage:

    Wir haben noch alte Betonziegel auf dem Dach, ohne Unterspannbahn und außer in den ausgebauten Räumen (quasi im Treppenhaus/ Flur) keine Dämmung (nur Strohmatten verputzt). Im Treppenhaus (Heizung aus!!) fängt es am Gaubenfenster nach nun 2 Monaten kühlerem Wetter an zu schimmeln... womit kann man da abhilfe schaffen?? Heizen wäre pure geldverschwendung weil die wärme durch die 10m² ungedämmte Dachfläche sofort entweichen kann...


    Ich danke Euch vielmals für die Tipps und wünsche noch eine angenehme Woche!

    Grüße
    der Stephan
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  2. Dämmung bei Hohlmauerwerk

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2
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    mensch, tolles forum wo man soviele antworten bekommt
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  4. #3

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    Zitat Zitat von Skyline2000 Beitrag anzeigen
    ...wenn wir abends den kamin anheizen und das wohnzimmer gut 23° warm wird, geht bei derzeitigen Nachttemperaturen von -3 bis +5 grad die zimmertemperatur über nacht auf 15grad zurück. ist das normal?? sollte ich eventuell die lüftungslöcher des kamins schließen?? Kann der unbefeuert die warme luft durch den Schornstein ziehen??
    ..er kann! Wirklich offener Kamin? ...ist zur ständigen Beheizung -glaub ich - nicht statthaft.
    und der Wirkungsgrad ist lausig.
    -
    Umbauen lassen zum Grundofen oder Kaminofen anschliessen...
    -
    für den Rest brauchst du einen Fachmann vor Ort...das Thema ist für eine Ferndiagnose zu komplex (Hohlräume kann man mit zB Neopor Kügelchen ausblasen lassen ab einer bestimmten Dicke...)
    gruss
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  5. #4

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    Such Dir bei der BAFA einen energieberater und lasse eine VorOrt-Beratung durchführen.
    Dann weist Du, wo es noch klemmt, der rechnet Dir auch Deine Bauteile durch.

    http://www.bafa.de/bafa/de/energie/e...uche/index.jsp

    Ach ja, wenn Du die Lüftungslöcher des Kamins zustopfst, benötigst Du eventuell keine Beratung mehr, dann wird mid Erde gedämmt. Also schön offen lassen !
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  6. #5

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    Zum Thema WDVS und 2-schalig:
    Ich hatte hier eine ähnliche Situation: 11,5cm HLZ innen, 6cm stehende Luftschicht, 11,5cm HLZ aussen.

    Eine Berechnung des WDVS-Herstellers hat beim 80mm EPS WLG 035 ergeben: kein Tauwasserausfall. Die Herrschaften aus Bad Hindelang basteln einem da sehr schöne PDFs mit den Berechnungen, also nicht nur eine pauschale Aussage "passt schon".

    1926 werden es aber wohl noch keine Hochlochziegel gewesen sein, daher passt die Berechnung zu Deinem Fall natürlich nicht.

    gruß
    Stefan
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  7. #6
    Themenstarter

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    hi, mensch geht ja doch hier :-)

    na der kamin ist ein kaminofen - also ganz normal verschlossen mit glasscheibe - kann ich also davon ausgehen, dat der mir nicht die wärme durch den schornstein rauszieht?! mit offen meinte ich die belüftungslöcher. schornsteinfeger meinte, dass die auch unbefeuert offen bleiben sollen....

    bzgl. wdvs hab ich mir schon gedacht dass ich um einen freundlichen vor ort nicht herum kommen werde dat mauerwerk besteht aus normalen ziegelsteinen (ganz toll geeignet für schlagbohrungen

    gut, dann trotzdem besten dank für die antworten
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  8. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  9. #7

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    Ich weiß ja, dass ihr in Waldsassen fast schon tschechisch sprecht, aber so kann das doch kein Mensch lesen...
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  10. #8

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    Zitat Zitat von Skyline2000 Beitrag anzeigen
    na der kamin ist ein kaminofen - also ganz normal verschlossen mit glasscheibe - kann ich also davon ausgehen, dat der mir nicht die wärme durch den schornstein rauszieht?! mit offen meinte ich die belüftungslöcher. schornsteinfeger meinte, dass die auch unbefeuert offen bleiben sollen....
    ...doch, unter Umständen schon...
    -
    Üblicherweise macht man die Drosselklappe im Rauchrohr (vorhanden?) "relativ" früh zu und die Luftklappen wenn "keine" Flammbildung mehr vorhanden ist...Die Klappen sollten dann zubleiben. Die Drosselklappe schliesst nur zu 70% (vorschrift) und die Luftklappen sind mE auch nicht zu 100 % zu. Es kann also durchaus ein Kälteeintrag vorkommen.
    (Thermometer morgens in den Ofen, wenn er deutlich kälter ist als der Raum....)
    -
    Darüberhinaus lohnt es sich auch den Zug des Kamins generell zu überprüfen. (meistens zu hoch). Stichwort: Zugbegrenzer. Der spart (oft) eine Menge Holz weil er verhindert, dass die Wärme durch den Kamin gezogen wird...im Betrieb!
    gruss
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