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Kondenswasser in der Dachisolierung--->schlimm?

Diskutiere Kondenswasser in der Dachisolierung--->schlimm? im Forum Dach auf Bauexpertenforum.de


  1. #1
    Carsten
    Gast

    Frage Kondenswasser in der Dachisolierung--->schlimm?

    Hallo!

    als laie hoffe ich hier vielleicht einen rat zu bekommen.

    unser neubau wurde recht zügig in den letzten drei monaten hochgezogen.
    einbringen des innenputz und estrich ist ebenfalls geschehen.

    der gesamte bau wurde mittels der heizung und lüftern halbwegs getrocknet.
    trotz offensichtlich feuchter dachuntersichten (holzlattung) wurde die dämmung bestehend aus "klemmrock & dampfsperrfolie" im OG durchgeführt (kleiner Spitzboden bleibt ungedämmt).

    wenn ich heute meine hand zwischen dem isoliermaterial und der unterlattung halte ist es dort offensichtlich weiterhin sehr feucht, richtige tropfen hängen an z.B. den stromkabeln.

    muss ich mir sorgen machen das die feuchtigkeit schaden anrichtet?

    bin für jede Info dankbar!
    Gruß
    Carsten
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  2. Kondenswasser in der Dachisolierung--->schlimm?

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2
    Gast360547
    Gast

    ähh???

    Moin,
    haben Sie eine Installationsebene und wenn ja, wie dick ist die Dämmung zwischen den Sparren und welche WLG hat die und die gleiche Frage für die Untersparrendämmung??
    Grüße
    stefan ibold

    http://dachmurks.de
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  4. #3
    Carsten
    Gast

    Infos zum Dach....

    Hallo!
    Danke das sich jemand meldet...
    Wenn ich mir die Fotos auf Ihrer HP anschaue wird mir ...ganz anders.

    Versuche mal Ihre Fragen zu beantworten:

    Installationsebene?
    Gedämmt wurden die Geschossdecken zwischen den Balken im OG. Aufbau: Pfanne/Folie/ Bretter/ Rockwool 180/035 / Dampfsperrfolie Delta Reflex. Geplant ist jetzt noch weitere Dämmung mit Styropor, anschliessend Rigips.

    Hab ich es richtig beantwortet?

    Hoffe es.......Danke für die Mühe....
    Gruß
    C.
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  5. #4
    Lebski
    Gast
    Und wo ist die Feuchtigkeit?

    Hinter der Dampfsperre? Wie kommen Sie da dran?

    Oder vor der Dampfsperre raumseitig? Wie hoch ist die Temperatur und Luftfeuchtigkeit? Wird gelüftet? Wie? Wie oft?
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  6. #5

    Registriert seit
    02.2003
    Ort
    Linz, ö
    Beruf
    Musikpädagoge
    Benutzertitelzusatz
    Bungalowbewohner
    Beiträge
    517
    Zur Frage selbst:
    Ja. (Sorgen sind berechtigt). Wasser ist und bleibt der größte Feind jedes Bauwerks.
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  7. #6
    Carsten
    Gast

    Wasser.....

    Hallo!
    Wasser befindet sich zwischen dem Isoliermaterial und den Dachbrettern.
    Es handelt sich um das Wasser welches beim trocknen des Innenputz und des Estrichs innen kondensiert ist.

    Unser Bauträger meint kein Problem, der Frost zieht es heraus....

    Anfangs wurde mit einem Lüfter ein Lufstrom erzeugt, jetzt nur durch normale Kippfenster. Geheizt wird mittels Heizung.

    Besteht die Gefahr der Schimmelbildung?
    Wie argumentiere ich gegenüber dem Bauträger?

    Gruß
    C.S.
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  8. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  9. #7

    Registriert seit
    08.2005
    Ort
    Usingen
    Beruf
    Techniker
    Beiträge
    2
    Hallo,
    Wasser in dieser Menge ist Megaschlecht. Es gibt eine Menge dazu zu sagen aber eins steht fest. Schimmelbildung ist voprogrammiert und die Balken sind nach ca. 1 Jahr schon stark angegriffen (ich weiß es aus leidiger Erfahrung). Der Bauträger wird übrigens immer sagen das alles toll ist. Lüften durch Fenster reicht nicht. Das sind immer dumme ausreden. So wie Sie es schildern ist das Wasser hinter der Folie (Dampfsperrfolie) und da könnte das erste Problem sein. Die Folie sollte Luftdurchlässig (aber nur in eine Richtung!) sein - nämlich von innen nach aussen. Es kommt oft vor, dass die Folie mit der falsche Seite eingebaut wird (ist schwer zu erkennen). Dann funktioniert sie nicht. Zweites Problem (beides war bei mir). Luftdicht darf das ganze nur nach innen sein. Außen am Dach müßen am Giebel einige spezielle Luftkanäle in den Dachziegeln sein und unten am Dach müßen auch Luftkanäle sein, damit die Luft hinter der Folie auch noch ein wenig zirkulieren kann (natürlich kein Luftzug nach innen). Allerdings streiten sich hier gern die Fachleute.

    Ich würde auch auf keinen Fall jetzt noch eine zusätzlich Isolation draufmachen bevor das Problem nicht gelöst ist, sonst wird es in 1 - 2 Jahren richtig teuer, da man alles abreißen muß und bis dahin ist dem Bauleiter auch nichts mehr nachzuweisen.

    Mein Vorschlag: Ich würde mir einen Gutachter holen und massiv gegen den Bauleiter/Baufirma vorgehen. Sonst wird das nie geändert und der Schimmel wächst wunderbar hinter den Isolationen .... das ist eine Zeitbombe.
    Viel Erfolg
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  10. #8

    Registriert seit
    01.2005
    Ort
    Husum bei Nienburg/Weser
    Beruf
    Sparkassenbetriebswirt
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    Bauherr
    Beiträge
    246
    Moin,

    nix für ungut, aber den letzten Beitrag von Carsten_t muß ich kommentieren, da hier einiges durcheinander geht:
    Die Dampfsperrfolie darf auf gar keinen Fall Luftdurchlässig sein. Im Gegenteil, sie fungiert i.d.R. auch als luftdichte Ebene. Was Carsten meint ist "dampfdiffusionsoffen", daß bedeutet, das Wasser im gasförmigen Zustand, also Wasserdampf mehr oder weniger ungehindert durch die Folie hindurchgeht, wie gut hängt von der Folie ab und die Folie wiederrum muß der gesamten Konstruktion angepaßt sein. Allerdings funktioniert die Dampfdiffusion in beide Richtungen gleich gut, zumindest kenne ich als Baulaie keine Folie, die dem Wasserdampf die Richtung vorschreibt. Das der Wasserdampf trotzdem nicht munter hin und her kann liegt vielmehr an den unterschiedlichen klimatischen Bedingungen im Haus und draußen.

    Und das zweite was Carsten anspricht mit der Luftzirkulation hinter der Folie, naja damit ist eine ganz andere Folie gemeint. Die Unterspannbahn, die außen angebracht wird. Hier unterscheidet man zwischen dem sog. Warmdach und dem Kaltdach (bitte suchen/googeln um genaueres zu erfahren). Wobei bei Neubauten i.d.R. Warmdächer ohne diese Luftzirkulation empfohlen werden, aber da hat Carsten recht, darüber streiten sich die "Experten".

    Was du jetzt machen solltest: dir einen Experten holen und erstmal feststellen woher die Feuchtigkeit kommt und mit einem Fachmann an deiner Seite hast du auch eine bessere Position gegenüber dem denn der hat gemerkt, das du völliger Laie bist und wird dir wahrscheinlich ein Märchen nach dem anderen auftischen.
    Die diffusionsoffenen Folien schaffen es sicherlich Wasserdampf nach außen zu befördern, doch wenn sich bereits Wassertropfen gebildet haben und die Dämmung richtig feucht ist glaube ich nicht mehr an die "Heilwirkung" von diffusionsoffenen Folien.
    Was mich nur wundert, wie kannst du überhaupt hinter die innere Folie greifen um die feuchte Dämmung zu berühren ? Normalerweise ist die innere Folie komplett dich, da luftdicht und da kann man nirgends mehr an die Dämmung kommen ???? Falls doch wird hier wohl auch der Grund für die massive Feuchtigkeit liegen.

    Gruß

    Marc, der hoffentlich keinem auf die Füße getreten ist
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