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Kühlfunktion Sole: wie sieht es mit der Energie aus?

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  1. #1

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    Kühlfunktion Sole: wie sieht es mit der Energie aus?

    Im neuen Passivhauskompendium ist was zu einem Passivhaus, bei dem per Sommerkühlung das Erdreich unter der gedämmten Kellerdecke aufgewärmt wird und dann im Winter wieder entladen wird.

    Für die Kühlung bei Erdbohrung wird ein ähnlicher Effekt propagiert, nur ist das beheizte Volumen hier nicht so kompakt und nach oben gedämmt. Gibt es Abschätzungen, ob von der eingebrachten Wärme später noch was übrig ist?
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  2. Kühlfunktion Sole: wie sieht es mit der Energie aus?

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  3. #2
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    Gibt es Abschätzungen, ob von der eingebrachten Wärme später noch was übrig ist?
    Nix. Wie beim Rest auch.
    *Übrig* bleibt da nix.

    Durch den Wärmeentzug entsteht ein Defizit. Wird Wärme wieder zugeführt so wird max. das Defizit ausgeglichen bzw. verringert. Überschüsse werden nicht gespeichert für schechte Zeiten. Je nach Zeitfenster sind die zu einem späteren Zeitpunkt einfach wech.

    Gruß
    Achim Kaiser
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  4. #3

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    Zitat Zitat von capslock Beitrag anzeigen
    .....das Erdreich unter der gedämmten Kellerdecke aufgewärmt wird .....
    Ich dachte immer unter der KellerDECKE wäre der Keller.

    Was das Speichern von Wärme im umgebenden Erdreich betrifft, so muß man bedenken, daß das Erdreich ja eine Wärmeleitfähigkeit besitzt die dafür sorgt, daß diese Wärme sich schön verteilt und sobald es etwas kühler wird, sogar über die Erdoberfläche verschwindet.
    Bis man dann im Winter diese Wärme benötigt, ist sie überall, nur nicht dort wo man sie brauchen könnte.

    Wird eine WP zur Kühlung eingesetzt, dann kann man die entstehende Wärme für die WW Aufbereitung nutzen. Wird passiv gekühlt, dann wärmt man zwar ein wenig das Erdreich auf, aber die spätere Nutzung ist aus o.g. Gründen nicht möglich.
    Genau betrachtet mag es zwar bei xx Nachkommastellen zu einer Verbesserung kommen, aber das war´s dann schon.

    Gruß
    Ralf
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  5. #4

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    Theoretisch kann das durchaus was bringen, nur wird das bei einem EFH ziemlich sinnlos sein. Die eingebrachte Energiemenge ist so klein das sie sich in der Zeit bis zum Winter wieder verflüchtigt. Anders kann das bei großen Industriebauten aussehen, wenn z.B. große Supermärkte im Sommer ihre Kühlenergie zwischenspeichern. Da kommt dann soviel zusammen, das es sich nicht gleich verflüchtigt und außerdem ist es reichlich ineffektiv eine Kühlung gegen 30°C Lufttemperatur zu betreiben.
    Bei einem EFH würde ich eher auf Möglichkeiten der Verschattung setzen, das dürfte wesentlich effektiver sein und die restliche Energie jag ich dann halt zum Fenster raus. Als Kühlung würde ich das Ansaugrohr der KWL schön lang und tief im Boden verlegen. Das ergibt eine kostenlose Kühlung im Sommer und eine kostenlose Vorwärmung im Winter.
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