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  1. #1

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    Frage Wärmepumpe für einen Altbau

    In dem Forum wird viel über die Nutzung der Umweltwärme berichtet.
    Meine Frage: Gibt es Wärmepumpen, die man als Ersatz für denbestehenden Heizkessel einsetzen kann, ohne die Heizkörper (Flachheizkörper) ersetzen zu müssen?

    Bei dem Haus handelt es sich um ein Fertighaus von 1976, das 2000 eine zusätzliche Außendämmung, inkl. Dach, erhalten hat und wird z. Zt. mit einem Gasbrennwertkessel geheizt.
    Für die Warwasseraufbereitung und zur Heizungsunterstützung ist ein Vakuumröhrenkollektor installiert.
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  2. Wärmepumpe für einen Altbau

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Welche Vorlauftemperatur ist notwendig damit die Heizkörper noch ausreichend Wärme liefern?

    Ist die Anlage optimiert, hydraulisch abgeglichen und die Heizkurve optimal eingestellt?

    Einfach mal schauen welche Vorlauftemperatu aktuell eingestellt ist bzw. welche Vor- und Rücklauftemperatur momentan im Heizkreis herrscht. Man sollte auch überprüfen, ob diese noch reduziert werden kann. Oft werden die Heizkörper mit einer zu hohen Vorlauftemperatur versorgt, so daß die Thermostate abregeln müssen.

    Der Einsatz einer Wärmepumpe steht und fällt jedoch mit den Temperaturverhältnissen, genauer gesagt mit der Differenz zwischen Quellentemperatur (Luft, Wasser, Erdreich) und der Temperatur auf der Heizungsseite.
    Natürlich gibt es Wärmepumpen die auch hohe Heizkreistemperaturen erzeugen können, aber dabei geht die Leistungszahl ganz ordentlich in den Keller.

    Frage(n):
    Wie hoch ist der jährliche Gasverbrauch?
    Wird noch zugeheizt?
    Wie hoch ist der WW Bedarf? (Anzahl der Personen)

    Gruß
    Ralf
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  4. #3
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von R.B. Beitrag anzeigen
    Welche Vorlauftemperatur ist notwendig damit die Heizkörper noch ausreichend Wärme liefern?

    Ist die Anlage optimiert, hydraulisch abgeglichen und die Heizkurve optimal eingestellt?

    Einfach mal schauen welche Vorlauftemperatu aktuell eingestellt ist bzw. welche Vor- und Rücklauftemperatur momentan im Heizkreis herrscht. Man sollte auch überprüfen, ob diese noch reduziert werden kann. Oft werden die Heizkörper mit einer zu hohen Vorlauftemperatur versorgt, so daß die Thermostate abregeln müssen.

    Der Einsatz einer Wärmepumpe steht und fällt jedoch mit den Temperaturverhältnissen, genauer gesagt mit der Differenz zwischen Quellentemperatur (Luft, Wasser, Erdreich) und der Temperatur auf der Heizungsseite.
    Natürlich gibt es Wärmepumpen die auch hohe Heizkreistemperaturen erzeugen können, aber dabei geht die Leistungszahl ganz ordentlich in den Keller.

    Frage(n):
    Wie hoch ist der jährliche Gasverbrauch?
    Wird noch zugeheizt?
    Wie hoch ist der WW Bedarf? (Anzahl der Personen)

    Gruß
    Ralf
    Danke für das Interesse an meiner Frage
    Also:
    1. Die aktuelle Vorlauftemperatur ist 53°, bei 0° Außentemperatur, die Rücklauftemperatur kann ich nicht ablesen.
    2. Anlage optimiert, hydraulisch abgeglichen und die Heizkurve optimal eingestellt
      da bin ich überfragt, wann ist eine Anlage optimiert und abgeglichen?
      Ist mit Heizkurve die Relation Außentemperatur zu Vorlauftemperatur gemeint?
    3. Der Gasverbrauch war 2006: 2477m³ und 2007: 2389m³
    4. Eine weitere Heizmöglichkeit gibt es nicht.
    5. Der WW-Bedarf ist relativ gering, nur noch 2 Personen leben ständig im Haus.


    Ich hoffe, dass der Text so erscheint, wie ich es mir vorgestellt habe. Ich arbeite zum ersten mal mit diesem Editor.
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  5. #4

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    Wenn die aktuelle Vorlauftemperatur nicht nur 53°C ist, sondern auch sein muss, dann ist das für eine WP nicht optimal.

    Was passiert, wenn Du alle Heizkörper aufdrehst? Wird es dann bei 53°C Vorlauf zu warm? Wenn Du dann die Vorlauftemperatur bzw die Heizkurve nach unten drehst, wieviel Vorlauftemperatur braucht es, um das Haus bei 0°C Außentemperatur warm zu halten?
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  6. #5

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    Zitat Zitat von wink Beitrag anzeigen
    1. Die aktuelle Vorlauftemperatur ist 53°, bei 0° Außentemperatur, die Rücklauftemperatur kann ich nicht ablesen.
    Eine VL Temperatur von 53°C bei AT 0°C ist schon etwas hoch. Wie Hendrik schon geschrieben hat, testen ob es auch mit weniger geht. Wenn bei aktueller AT eine Vorlauftemp. < 45°C möglich ist, dann kann man weiter planen.

    Zitat Zitat von wink Beitrag anzeigen
    2. Anlage optimiert, hydraulisch abgeglichen und die Heizkurve optimal eingestellt
    da bin ich überfragt, wann ist eine Anlage optimiert und abgeglichen?
    Ist mit Heizkurve die Relation Außentemperatur zu Vorlauftemperatur gemeint?
    Mit Heizkurve ist die Heizkreistemp. in Abhängigkeit der Außentemperatur gemeint. Hier finden sich Infos dazu.
    http://www.bosy-online.de/hydraulischer_Abgleich.htm

    Zitat Zitat von wink Beitrag anzeigen
    3. Der Gasverbrauch war 2006: 2477m³ und 2007: 2389m³
    Damit lässt sich eine Heizlast < 10kW abschätzen.

    Zitat Zitat von wink Beitrag anzeigen
    4. Eine weitere Heizmöglichkeit gibt es nicht
    Dann müsste man einmal mit einem Bivalenzpunkt in Richtung -5°C bis -7°C AT rechnen.

    Zitat Zitat von wink Beitrag anzeigen
    5. Der WW-Bedarf ist relativ gering, nur noch 2 Personen leben ständig im Haus
    Dann kann man die WW Aufbereitung vernachlässigen. Der Verbrauch wird vorwiegend durch´s Heizen verursacht.

    Also, Hausaufgabe: Temperaturverhältnisse prüfen.

    Gruß
    Ralf
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