Ergebnis 1 bis 9 von 9
  1. #1

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    Unglücklich Wer-weiss-was über Thermografie

    Ich möchte einige Thermografien von meinem Haus machen und habe da noch
    einige Fragen warauf ich im internet keine antworte gefunden habe...

    Wie groß soll die Temp.spanne (Level) max. sein? ... ca.7°C...?

    Warum sind bei der erstellung einer (Bau)Thermografie folgende Daten relevant?

    - Emission (Materialabhängig? = Standard 1)
    - Entfernung zum Objekt
    - Umgebeungstemperatur
    - rel. Luftfeuchtigkeit

    Mit freundliche Grüße
    Wiko
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  2. Wer-weiss-was über Thermografie

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2
    Avatar von VolkerKugel (†)
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    Einen ...

    Thermografie-Lehrgang:
    17. Januar 2009, Kosten: 1.250 Euro inklusive Literatur


    ... wie z.B. die HWK Rheinhessen können wir leider hier nicht anbieten .
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  4. #3
    Avatar von Olaf (†)
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    Wenn...

    ich nach links unter Deinen Namen schaue: Das ist jetzt nicht Dein Ernst, oder?
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  5. #4
    Themenstarter

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    VolkerKugel,

    währe Traurig wenn ich soviel geld in der hand nehmen müste um meine Frage beantwortet zu bekommen... oder?
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  6. #5
    Bauexpertenforum Avatar von Jonny
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    Energieberaterkurs bei der HWK, da gibt's ne kleine Einführung.
    Und dann weiss man auch das man wenn man's richtig machen will, den kurs von Volker braucht.

    Für sich selber kann man ja ein bisschen 'rumspielen'
    Merke: Thermografien sind immer mit vorsicht zu geniessen.

    Grüsse
    Jonny
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  7. #6

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    Zitat Zitat von Olaf Beitrag anzeigen
    ich nach links unter Deinen Namen schaue: Das ist jetzt nicht Dein Ernst, oder?
    Da sollte ich zukünftig mit meinen Empfehlungen "Pro Energieberater" wohl etwas vorsichtiger sein.

    Zitat Zitat von Wiko
    währe Traurig wenn ich soviel geld in der hand nehmen müste um meine Frage beantwortet zu bekommen... oder?
    Ich denke Du solltest Dich zuerst einmal mit den theoretischen Grundlagen vertraut machen. Dazu wäre ein Kurs wie von Volker erwähnt schon nicht schlecht. Deinen Fragen nach zu urteilen hast Du von Thermografien keine Ahnung. Das ist an sich nicht schlimm, aber die Erwartung, daß Du mit ein paar Antworten im Forum zum Thermografie-Profi wirst ist schlichtweg naiv.

    Allein über den Emissionsfaktor könnte man seitenweise Beiträge schreiben. Über Abstand zum Messobjekt, Objektiv der Kamera noch einmal. Bei der Umgebungstemperatur sollte man vielleicht nachdenken, in welchen Temperaturbereichen man messen möchte und wie es möglich sein soll Temperaturdifferenzen zu erkennen. Auch die Reflexion von IR-Strahlung spielt hier eine Rolle. usw. usw. usw.

    Und wie soll man all das in ein paar Beiträgen zufriedenstellend beantworten?

    Gruß
    Ralf
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  8. #7
    Themenstarter

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    Viel neues habe ich bislang leider noch nicht erfahren.

    Das ich hier nicht soviel erfahren würde, wie in einem Lehrgang wahr mir auch schon klar,
    aber ich gebe die Hoffnung noch nicht auf doch noch einen Tipp von Experten zu bekommen.

    Also ich möchte kein Theorieunterricht, oder eine Schulung wie ich ein Thermogram bewerten soll... eigentlich bin ich der Meinung dass dies bunte Bildchen sind mit relativ geringe Aussagekraft... mit ein bisschen verstand kann man die Schwachstellen sowie so feststellen. Beim 2-schalige Mauerwerk und der Dachkonstruktion (hinterlüftete Konstruktion) kann kein zuverlässige Diagnose kaum erfolgen. Also bleibt es eine Untersuchungsmethode womit Unregelmäßigkeiten (Fehlende Dämmung) usw. aufgedeckt werden können.
    Die Bilder seichen Temperaturunterschiede aber sonnst....???

    Meine Fragen sind eher bzgl. der Kameraeinsatz.
    1. Emissionen
    In der Bauthermografie kann wohl Standard ein Wehrt von 0,95 oder 0,96 eingesetzt werden (Mauerwerk/Beton) oder was meint ihr..?

    2.
    Warum benötigt eine Einfach Wärmebildkamera mit Autofokus noch eine Angabe bzgl. Entfernung? Wird der Darstellung / Thermogramm hierdurch beeinflusst?
    Ich denke nicht aber vielleicht könnt ihr mir hier von eine andere Meinung überzeugen.

    3.
    Umgebungstemperatur.
    Die Kamera ermittelt direkt die Oberflächentemperatur der Objekte... diese weicht ab von der Umgebungstemperatur, OK. In einem Gutachten darf der Wert nicht fehlen, aber warum eingeben beim erstellen eines Thermograms? (Dass der Temperaturdifferenz zwischen Innen und Außen min. 15°C sein sollte ist bekannt)

    4. rel. Luftfeuchtigkeit.
    Ja es ist mir klar, das eine Fassade die Feucht ist, ein anderes Temperaturniveau aufweist als in Trockene Zustand. Wenn ich jetzt die Luftfeuchtigkeit in der Kamera eingebe, bekomme ich dann andere Messdaten? Letztendlich sind die Temp. Daten mit sehr viel Vorsicht zu genießen.... es geht bei der Bauthermografie doch hauptsächlich um dem Temperaturunterschiede (Schwachstellen / Wärmebrücken) oder....
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  9. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  10. #8

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    Hallo Wiko

    Zu 1. Ja passt oft. Ansonsten gibt es Tabellen, oder man muss den Emmisionsfaktor selbst ermitteln.

    Zu 2. Die Entfernung ist wichtig für den Instaneos Field of View der die Größe eines
    Messpixels bei einer bestimmten Entfernung angibt. Das ist wichtig wenn man schmale
    Objekte misst. Wenn man z. B. einen schmalen Fensterrahmen misst, und die Entfernung zum Objekt zu groß ist, d.h. ein Messpixel über den Fensterrahmen hinaus reicht, so mittelt die Software der Kamera und das Ergebnis stimmt nicht mehr. Für eine genaue Temperaturmessung reicht das nicht, höchstens für eine Übersicht. Die Entfernung und das verwendete Objektiv sowie die Auflösung der Kamera spielen hier eine Rolle.

    zu 3. Mit der Umgebungstemperatur ist nicht die bei der Messung herrschende Lufttemperatur gemeint, sondern die auf das Objekt strahlende Temperatur. Ein klarer Himmel z.B. strahlt Temperaturen von bis -60 °C aus. Bei der Eingabe des Wertes korrigiert die Kamera die Temperatur hier hingehend. Wenn ich allerdings z.B. einen Dachüberstand habe, und hier die Hintergrundtemperatur abgeschottet wird wird dieser Bereich wärmer erscheinen als er ist. Bei der späteren Auswertung im Büro kann man für diesen Bereich eine andere Hintergrundtemperatur eingeben. Das Ganze geht natürlich auch mit einer Wärmequelle z.B. einem großen Kamin.

    zu 4. Durch die Eingabe der Luftfeuchtigkeit in die Kamera kann bei manchen Modellen eine sofortige Berechnung des Taupunktes erfolgen. Bei starken Nebel oder Feuchten Fassaden ist Thermografie zwecklos.

    Level und Spam werden so eingestellt dass wichtige Details hervorgehoben werden. Man kann das natürlich so übertreiben dass ein Passivhaus wie eine Bruchbude aussieht. Man muss halt auf die Temperaturspanne achten wenn man ein Thermogramm bewertet. Ein Thermogramm ist genauso gut wie derjenige der es aufnimmt und bewertet wie eine Energieberatung auch. Soll heißen es gibt gute und schlechte.

    Mit freundlichen Grüssen

    Andreas Schulte
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  11. #9
    Themenstarter

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    Hallo Andy974,

    vielen Dank für deine Infos!

    MFG
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