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Heizung im ausgebauten Spitzboden

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  1. #1

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    Heizung im ausgebauten Spitzboden

    Hallo,

    unser Haus ist komplett mit FBH ausgestattet (EG und DG). Nun haben wir nachträglich den Spitzboden (ca. 50qm Grundfläche, ca. 30cm Drempel, 45° Dachschrägen = Volumen ca. 62m3) ausgebaut. Der Heizungsbauer hatte bereits in der Bauphase unter jedes der beiden Giebelfenster je einen Vor- und Rücklauf verlegt, die noch unangeschlossen im Keller an der Heizungsanlage enden. Hier im Forum habe ich gelernt, das entweder eine zweiter Heizkreis notwendig wird (Mit welchen Kosten ist hier zu rechnen?) bzw. sog. "Riesenheizkörper" für geringe Vorlauftemperaturen nötig werden. (wie groß wären den diese Heizkörper 2m, 3m, etc. ??? )

    Der Spitzboden ist mit 20er Dämmglaswolle im Dachbereich isoliert, Dampfsperre, und mit Rigipsplatten verkleitet. Fenster haben Isolierglas. Fußboden ist Laminat, darunder ebenfalls mit Dämmglaswolle zum Dachgeschoss hin isoliert - normaler Treppenaufstieg mit Tür, keine Deckenklappe.

    Elektrische Wandheizungen o.ä. möchte ich vermeiden, da der Raum sehr häufig genutzt wird. Würde mich freuen, auf meine Fragen antworten zu bekommen. Vielen Dank!
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  2. Heizung im ausgebauten Spitzboden

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  3. #2
    Avatar von OldBo
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    Warum ein neuer Heizkreis? Eine Fußboden- und Wandflächenheizung wäre auch hier angebracht. Hier ein Beispiel

    Gruß

    Bruno
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  4. #3

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    Tja, nur scheinen der Aufabu von Boden und Wand bereits abgeschlossen zu sein.
    Nun ist endlich Zeit, die unterlassene umfassende Planung nachzuholen...

    Was für ein Wärmeerzeuger ist denn vorhanden?
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  5. #4
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    Böse

    Der Ausbau erfolgte zunächst nur unter der Maßgabe, in vernünftiger Umgebung einen Stauraum zu schaffen. Das dieser jetzt doch deutlich mehr genutzt wird, war so nicht wirklich geplant. Als Heizung ist ein Gas-Brennwertkessel, im Keller angeordnet, im Einsatz! Zugegeben, mein Heizungsbauer hat mich in dieser Hinsicht damals mehr als schlecht beraten!
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  6. #5
    Avatar von OldBo
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    Naja, es kommt immer auch noch auf den Kunden an, der muss natürlich auch seine Wünsche nennen und Fragen stellen

    Gruß

    Bruno
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  7. #6

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    Wie wär´s mit Gebläsekonvektoren? Die kosten aber, je nach Ausführung, richtig Geld. Das Lüftergeräusch, irgendwo zwischen 20 und 30dB(A), wäre in einem Raum der NICHT als Schlafraum genutzt wird auch nebensächlich.

    Wurde die Heizlast bereits gerechnet? Wie ist die Heizkurve eingestellt? Ohne diese Details ist es schwer etwas zu den benötigten Heizkörpern zu sagen.

    Gruß
    Ralf
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  8. #7
    Avatar von OldBo
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    Moin Ralf,

    das ist doch auch eine Idee. Damit könnte man auch kühlen und es kommt kein Stahl in die Anlage

    Gruß

    Bruno
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  9. #8

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    Zitat Zitat von OldBo Beitrag anzeigen
    das ist doch auch eine Idee. Damit könnte man auch kühlen und es kommt kein Stahl in die Anlage
    das meinte ich mit Gebläsekonvektoren. Habe ich vor Weihnachten zum Testen bestellt, sollten langsam hier eintrudeln. Dann kann ich vielleicht ein paar Praxisergebnisse vermelden.

    Gruß
    Ralf
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  10. #9
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    Sicherlich gut gemeinter Vorschlag, der aber zwei Punkte beinhaltet die mich stören:

    1. Pos. 12 der Zeichnung: Vor- und Rücklauf wird mit der Vorlauftemperatur einer FBH auch nicht ausreichend harmonieren.

    2. Das im Text erwähnte optional einsetzbare Heizregister dürfte mit Anschluß an das Spannungsnetz funktionieren, und von einer "elektrischen Heizung" möchte ich schließlich Abstand halten, sonst könnte ich mich wie bisher bereits weiterhin eines Heizlüfters bedienen.

    - Genau das möchte ich zukünftig umgehen -

    Wer kann meine Frage hinsichtlich der möglichen Größe eines Heizkörpers bei FBH-Vorlauftemperatur beantworten (zumindest überschlägig: doppelt-, dreimal-, viermal so groß etc.)
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  11. #10

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    Zitat Zitat von tramrider Beitrag anzeigen
    Wer kann meine Frage hinsichtlich der möglichen Größe eines Heizkörpers bei FBH-Vorlauftemperatur beantworten (zumindest überschlägig: doppelt-, dreimal-, viermal so groß etc.)
    doppelt, dreimal-viermal.....in Bezug zu was?

    Die üblichen Gebläsekonvektoren liefern mit niedrigen Systemtemperaturen eine Leistung die mit deutlich größeren Heizkörpern vergleichbar ist. Nachteil, das Gebläse benötigt einen E-Anschluß (Stromverbrauch) und produziert einen Geräuschpegel den ICH in einem Schlafraum nicht haben möchte. Bei allen anderen Räumen sehe ich kein Problem.

    Es gibt Gebläsekonvektoren mit typ. 80cm Breite und 60cm Höhe, die liefern auch bei 40-45°C VL noch 1kW und mehr.

    Gruß
    Ralf
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  12. #11

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    Lieber Herr Spannungsnetzingenieur,

    man hat Dir schon mehrfach nahezubringen versucht, daß man sowas RECHNEN muß!!!
    Und zumindest seinerzeit zu meiner Zeit war Rechnen noch ein wesentlicher Bestandteil des Inschenör-Studiums...

    Also:
    Zuerst den Heizleistungsbedarf des Raumes berechnen.
    Dann kann man mit gegebenem Temperaturniveau samt -Spreizung ermitteln, wie groß der Heizkörper einer bestimmten Bauart sein muß, um die geforderte Leistung erbringen zu können.

    Aber ich vermute, daß Du ohne Lüfter/"Klimatruhe" (was hat das mit einer elektrischen Heizung zu tun???) kaum auskommen wirst. Oder der Raum wird halt ein "Dauerlager" für viele große Heizkörper...
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  13. #12

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    Ich hab´ mir mal schnell ein Datenblatt zu so einem Gebläsekonvektor angeschaut, Breite 80cm, Höhe 60cm. Hier ein paar Daten.

    Leistung bei 60/55/21

    High 3,2kW
    Medium 2,8kW
    Low 2,4kW

    Luftdurchsatz ca. 400cbm/h (high) bis 230cbm/h (low), Wasserdurchsatz ca. 400 Liter/h, Druckverlust 10kPa.

    El. Leistungsaufnahme 46W (high) bis 25W (low)
    Noise 35dB(A) in High-Stufe bis 24dB(A) bei min. Gebläsedrehzahl.

    Bei FBH verträglichen Temperaturen sollte die Leistung noch etwa 50% betragen, also zwischen 1,2kW und 1,6kW.

    Die Variante mit ca. 95cm Breite hat eine um 30% höhere Leistung, benötigt dafür aber logischerweise auch mehr Wasserdurchsatz. Und wenn das noch nicht reicht, dann eine 2m breite Ausführung die mit 2,2cbm/h auch 18kW liefert, oder bei FBH verträglichen Temperaturen noch die Hälfte. Bei 2,5cbm/h an Luftdurchsatz dürfte im Spitzboden richtig Stimmung aufkommen.

    Gruß
    Ralf
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  14. #13
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    Moin Ralf,

    ich habe vor zig Jahren diese Konvektoren als technischer Angestellter bundesweit verkauft. Die Zielgruppe war damals schon der Endverbraucher, weil die HB's damit nichts anfangen konnten

    Gruß

    Bruno
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
    Avatar von alex2008
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    Wieviel Heizleistung wird benötigt, mit welchen Temperaturen wird die FBH betrieben.

    Haste alles dann kannst Du ja die Heizleistung der Heizkörper umrechnen (lassen).
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  17. #15
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    Auch wenn einige von Ihrer Umgangssprache nicht weg wollen, es heißt offiziell Spannungsnetz, da braucht man keine Witze zu machen, ebenso wie einne umgangssprachliche Lampe in Wirklichkeit eine Leuchte ist und eine umgangssprachliche Glühbirne in Wirklichkeit eine Glühlampe ist. Das aber nur mal so am Rande!

    Gut, mir ist durchaus bewußt das man rechnen sollte, keine Frage - ich bin aber Elektroingenieur der Informationstechnik, nicht der Heizungs- und Sanitärtechnik, sonst würde ich hier nicht fragen.
    Welche Parameter sind den zur Ermittlung erforderlich? Raumgröße? (ca. 42m2 bzw. ca. 60cm3). Zu erzielende Raumteperatur? (20° Zimmertemperatur, übrigens jetzt im ungeheizten Zustand bei ca. -10° Außentemperatur immer noch 15° Innentemperatur vorhanden, d.h. ich müßte um 5K zusätzlich aufheizen, oder?). Isolierung der Dachschrägen? (200mm Glaswolle, Dampfsperre), Heizungsart? (Gas-Brennwert-Therme), Vorlauftemperatur FBH? (35°-40°)

    Was muß ich noch liefern, damit mir hier von den "Experten" mal jemand eine hinreichende Berechung durchführen kann. Was kosten denn solche "Lüftertruhen" (Richtwerte!)
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