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  1. #1

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    Rechtliche Schritte gegen Neubau?

    Hallo, ich hätte ein paar Fragen zu der Problematik, die ein Neubau mit sich bringen kann, der neben das eigene Gebäude gesetzt wird und somit den Garten, bzw. die Zimmer beschattet.
    Es gibt da ja theoretisch mehrere Möglichkeiten, gegenanzugehen. Einmal die baurechtliche Seite (zusammen mit dem Bauamt um z.B. Werte wie den Mindestabstand zu dem eigenen Grundstück/zu anderen Gebäuden zu prüfen) und vielleicht auch die zivilrechtliche Seite (Wertminderung des eigenen Gebäudes durch Schattenwurf). Ist das korrekt?
    Hat jemand noch andere Ansatzpunkte, bzw. schon Erfahrungen gesammelt?
    Was mir z.B. aufgefallen war, war die ziemlich unfaire Richtlinie, dass ein Neubau in der Höhe sich zwar an die Gebäude in der Umgebung integrieren muss (gleiche Höhe) aber nur in der so genannten Geschosshöhe. Staffelgeschosse (also Geschosse mit ein wenig schmaleren Ausmaßen) fallen jedoch nicht darunter. D.h. wenn die Gebäude in der Umgebung 2-geschossig sind, darf ein Neubau 2 Geschosse und dazu 2 Staffelgeschosse aufweisen. Diese nehmen dann möglicherweise den Gebäuden die Sonne und mindern so eigentlich auch den Wert dieser Wohnungen. Kann diese jemand diese Information bestätigen?
    Wo steht so etwas geschrieben?

    Danke und Gruß
    k.
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  2. Rechtliche Schritte gegen Neubau?

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Na dann:
    auf eine gute Nachbarschaft
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  4. #3
    Avatar von VolkerKugel (†)
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    Für die Bebauung von Grundstücken ...

    ... gibt es Regeln, die auch dem Nachbarschutz dienen.

    Wenn diese (örtlich unterschiedlichen) Regeln eingehalten werden gibt es keinen Grund (und keine Möglichkeit) dagegen vorzugehen .
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  5. #4
    Avatar von lordbauer
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    Hallo,

    Gibts einen Bebauungsplan?
    Hast Du Dir den gesichtet?

    Nach welchen Verfahren wurde die Baugenehmigung für den Neubau eingeholt (Kenntnisgabeverfahren, Genehmigungsverfahren)?

    Bebauungsplan rechtskräftig?

    Gruß
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  6. #5
    Themenstarter

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    Wo kann man denn diese örtlich unterschiedlichen Regeln einsehen (vielleicht auch im Netz?)

    Soweit ich weiss, wurde ein Bauantrag beim Bauamt eingereicht, der, wenn sich keiner dagegen ausspricht, auch genehmigt werden würde (von den Mindestabständen wurde alles eingehalten). Es gibt halt noch mehrere Bäume, die dem Neubau weichen müssten (Ansatz?) und halt das Kriterium mit dem Schattenwurf, da das Gebäude dann höher wäre als alle umliegenden.
    Sonstige Vorgaben (von der Stadt) für das Gelände gibt es m. W. nicht, d.h. der Bauherr kann sich dort "austoben"
    Was unterscheidet denn ein Kenntnisgabeverfahren von dem anderen?
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  7. #6
    wasweissich
    Gast
    noch gut , das die bäume , die man jetzt retten will , damit der nachbar in die röhre gugt , keinen schatten werfen..........

    und wenn es keine besonderen bäume sind , ist der nachbar mit einer ausgleichpflanzung auch aus dem schneider..........

    j.p.
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  8. #7
    Avatar von VolkerKugel (†)
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    Hier ...

    ... http://www.sachsen-anhalt.de/LPSA/index.php?id=26022 hast Du die Regeln für Sachsen-Anhalt .
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  9. #8
    Avatar von lordbauer
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    Bin ja kein Jurist, aber ich glaube das wird nix.

    Denk daran, dass Dir dein neuer Nachbar eine Weile erhalten bleibt.
    Weiter baut der Nachbar (wahrscheinlich) so wie es der Bebauungsplan (so weit es einen gibt) ermöglicht und nicht um Dir eins auszuwischen.

    Auf welcher Seite (Himmelsrichtung) baut den Dein neuer Nachbar?

    Freunde Dich lieber mit Deinem Nachbarn an
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  10. #9
    Baufuchs
    Gast

    Hat

    der Nachbar alle baurechtlichen Vorschriften die für sein Grundstück gelten eingehalten wird das nix.

    Schattenwurf ist dann hinzunehmen.

    Wem es nicht passt, dass in seiner Nachbarschaft ein mehrgeschossiges Gebäude errichtet wird, darf kein Grundsrück erwerben, bei dem der Bebauungsplan derartiges gestattet.

    Wurde der Bebauungsplan erst nachträglich entsprechend geändert, kann man im Anhörungsverfahren seine Bedenken geltend machen. Ist der B-Plan rechtskräftig geworden geht da nichts mehr.
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  11. #10

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    Ich hab so den Eindruck, das ist ein Hausbesitzer von der Sorte, die als letzter am Waldrand gebaut haben. Und nun dort auch auf ewig der Letzte bleiben mögen.
    Ich halte derartige Denkungsart hingegegen für das Letzte...
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  12. #11

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    Hallo!

    Vielleicht könnte man bei einer Klage gegen die neuen Nachbarn bezüglich des "Schattenwurfes" noch den Tatbestand des "Luftwegatmens" hinzufügen um seinen Forderungen Nachdruck zu verleihen.

    Vielleicht sollte aber auch in Erwägung gezogen werden die Sonne oder den lieben Gott bezüglich des Schattenwurfes zu belangen. Schliesslich kann der Nachbar nix dafür das die Erde sich dreht.

    @Ketzhun: Geht's noch?! Solange der Nachbar sich an den Bebauungsplan hält (den Du vorher eingesehen und mit deinem Grundstückskauf akzeptiert hast!) hast Du erst mal nix zu mäkeln.
    Wenn es allerdings darum geht das Du mit Dir, deiner aktuellen Situation oder deinen Entscheidungen die Du in Vergangenheit getroffen hast unzufrieden bist solltest Du den Schuldigen dafür nicht in den Nachbarschaft suchen sondern im Badezimmerspiegel.


    Grüßle,
    Rene'
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  13. #12

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    na mal langsam René....
    -
    kaum einem werden wohl alle Möglichkeiten der Bebauung bekannt sein.....und wenn dann ein findiger Architekt alle Möglichkeiten ausreizt, dann kann man da schon sauer sein....
    -
    Wir haben so ein Beispiel im Nachbardorf: Direkt am Ortsrand, üblicherweise max zwei Vollgeschosse (vielleicht noch ein kleiner Kniestock im Dach) und Grundfläche kaum über 10x12m. Vor Jahren kam ein Gebäude mit mehrfacher Grundfläche zwei oder drei Vollgeschossen und drei (oder vier) Wohnebenen im Dach...!
    gruss
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  14. #13

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    wie bei uns, es kommt nur darauf an WER baut......
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
    Avatar von tieto
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    Wir haben auch so eine schöne zickige (Fast)Nachbarin, die uns in der Bauphase ziemlich viel Nerven gekostet hat. Nun sprechen wir nicht mehr miteinander, alles ist gut und jeder ist glücklich!
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  17. #15
    Avatar von BauherrHilflos
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    Naja, das hier mit dem Schatten usw. verstehe ich zwar nicht ....

    doch könnte ich Pickel bekommen, wenn ich an das Grundstück hinter unserem denke:
    max Höhe Zaun/Hecke im Baugebiet: 2m
    das hintere Grundstück liegt ca. 50cm tiefer
    Macht zusammen 2,50m von max Zaun (unser Grundstück) bis Rasenhöhe (hinteres Grundstück)
    ....
    doch für das Grundstück lag eine Baugenehmigung vor, laut der der Keller zu ca. 1/3 auf dem Boden gucken durfte! Somit Terassenoberkante bei ca. 50cm unter max Zaunhöhe..
    ...
    zum Glück ging denen die Kohle vor Baubeginn aus. Ansonsten könnten die nun im Sommer locker auf der Terasse sitzen, und uns im Garten wie im Aquarium studieren. Und wir hätten keine Möglichkeit mehr, einen Sichtschutz anzubringen, weil ja der Zaun/Hecke max 2m sein dürfen..
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