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Fussbodenheizung oder Fussbodenerwärmung?

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  1. #1

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    Fussbodenheizung oder Fussbodenerwärmung?

    Brauche mal eben Hilfe von einem Fachmann. Habe vor 3 Jahren ein Haus gebaut und dabei im Werkvertrag eine FBH für die Küche im EG und Bad im DG vereinbart. Der Wortlaut laut Werkvertrag lautet "Fussbodenheizung komp. mit Dämmung Rohrträgersystem, FBH. Rohr 17X2 mm 2 Verteiler mit UP Schrank. Ausführung in Küche-EG und Bad DG".

    Jetzt bekomme ich vom HB-Monteur gesagt das es sich nicht um eine echte FBH handelt sondern um eine sogenannte Fussbodenerwärmung über den HK-Rücklauf. Hat mich mein Bauträger damit übers Ohr gehauen , ist die Wortwahl im Werkvertrag zweideutig oder nach Eurer Einschätzung eindeutig?
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  2. Fussbodenheizung oder Fussbodenerwärmung?

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  3. #2

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    Über die Definition "Fußbodenheizung" bzw. "Fußbodenerwärmung" kann man wohl lange streiten.

    ICH würde von Fußbodenheizung sprechen, wenn diese die Heizlast komplett oder zumindest zum größten Teil alleine abdeckt.

    Jetzt könnte man natürlich noch weitere Unterscheidungsmerkmale heranziehen, aber in meinen Augen würde es dann ziemlich verwirrend.

    Bsp.: Wenn man die Systemtemperaturen (eigener Heizkreis )als Unterscheidung heranziehen möchte.

    Gruß
    Ralf
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  4. #3
    Avatar von OldBo
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    Tja, eigentlich ist die Formulierung eindeutig. Aber trotzdem wird es hier noch ordentlichen Streit geben, denn wie soll das rückgänging gemacht werden?

    Gruß

    Bruno
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  5. #4

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    Sind in diesen beiden Räumen denn zusätzlich Heizkörper vorhanden?

    Welches Rücklaufwasser durchströmt die beiden "Fußbodenheizungen"?

    Sind die genannten beiden Verteiler in UP-Schränken denn vorhanden?
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  6. #5
    Themenstarter

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    Im Bad ist ein Heizkörper vorhanden, in der Küche nicht. Auch habe ich die "FBH" auf den Flurbereich EG und DG erweitert, auch in diesem Bereich gibt es keine weiteren Heizkörper.

    Die sogenannte Fussbodenheizung hat jeweils einen separaten Thermostat zur Regulierung (1,2,3,4,5) als UP-Ausführung in Bodennähe, mehr nicht. Bezüglich dem durchströmenden Rücklaufwasser kann ich leider nicht viel sagen.
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  7. #6

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    Zitat Zitat von marso Beitrag anzeigen
    ......Auch habe ich die "FBH" auf den Flurbereich EG und DG erweitert, auch in diesem Bereich gibt es keine weiteren Heizkörper.


    Zitat Zitat von marso Beitrag anzeigen
    ......Die sogenannte Fussbodenheizung hat jeweils einen separaten Thermostat zur Regulierung
    Und die Thermostate wirken auf irgendwelche Stellantriebe im Heizkreisverteiler? Habe ich das richtig verstanden?

    Was für ein Verlegeabstand?

    Gruß
    Ralf
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  8. #7

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    Ist denn der Monteur (der mit der jetzigen Aussage) vom selben Betrieb, der damals die Anlage eingebaut hat?
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  9. #8
    Themenstarter

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    Der Verlegeabstand ist soweit ich mich errinenren kann sehr eng zwischen den Rohren gewesen. Die Termostate (Marke DANFOSS) wirken auf irgendwelche Stellantriebe im Heizkreisverteiler, richtig.

    Der Monteur ist vom selben Betrieb, ich habe ihn gerufen weil die Heizleistung im Küchenbereich niedriger ist als in den Räumlichkeiten im DG (die Gas-Heizung ist auf dem Spitzboden angebracht). Daraufhin hat er dies als Begründung genannt.
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  10. #9

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    Zitat Zitat von marso Beitrag anzeigen
    Der Verlegeabstand ist soweit ich mich errinenren kann sehr eng zwischen den Rohren gewesen. ....
    Na das ist mal eine Ansage. Damit kann ich sofort meine software anwerfen und rechnen.

    ich habe ihn gerufen weil die Heizleistung im Küchenbereich niedriger ist als in den Räumlichkeiten im DG (die Gas-Heizung ist auf dem Spitzboden angebracht). Daraufhin hat er dies als Begründung genannt.
    Die reduzierte "Heizleistung" kann mehrere Ursachen haben. Ohne Details kann man nur spekulieren.

    Gruß
    Ralf
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  11. #10
    Themenstarter

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    Tut mir leid Ralf, mehr kann ich Dir hierzu nicht sagen. Die Heizung funktioniert soweit auch wenn es Temperaturunterschiede bei gleicher Thermostat-Einstellung gibt, ich frage mich nur warum ich keine Einzelraum-Temperatureinstellung habe und ob für einen zweiten Heizkreisverteiler nicht eine separate Pumpe/Förderkreis notwendig ist.
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  12. #11

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    Zitat Zitat von marso Beitrag anzeigen
    .....und ob für einen zweiten Heizkreisverteiler nicht eine separate Pumpe/Förderkreis notwendig ist.
    Das ist richtig.

    Schwankungen der Heizleistung sind gut möglich. Einfach gesagt bekommt Deine "FBH" noch das was die Heizkörperkreise "übrig" lassen.
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  13. #12
    Themenstarter

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    OK, vielen Dank, werde den Bauträger damit konfrontieren und die Gründe dafür ausloten. Viel Geld hat er ja damit nicht unbedingt gespart, kann diese Entscheidung nicht nachvollziehen zumal es laut Werkvertrag eine eindeutige Vereinbarung gibt. Siehst Du das auch so, Ralf?
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  14. #13

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    Zitat Zitat von marso Beitrag anzeigen
    Siehst Du das auch so, Ralf?
    Wie ich es sehe spielt keine Rolle.

    In meinen Augen waren Äpfel geplant, und irgendwann sollten daraus Birnen werden. Jetzt hat man Apfel-Birnen-Kompott mit allen Vor- und Nachteilen.

    Ob hier eine eindeutige Schuldzuweisung möglich ist möchte ich bezweifeln. Das wäre eine Frage für einen Juristen.

    Gruß
    Ralf
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  16. #14
    Avatar von Hansal
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    Zitat Zitat von marso Beitrag anzeigen
    Brauche mal eben Hilfe von einem Fachmann. Habe vor 3 Jahren ein Haus gebaut und dabei im Werkvertrag eine FBH für die Küche im EG und Bad im DG vereinbart. Der Wortlaut laut Werkvertrag lautet "Fussbodenheizung komp. mit Dämmung Rohrträgersystem, FBH. Rohr 17X2 mm 2 Verteiler mit UP Schrank. Ausführung in Küche-EG und Bad DG".

    Jetzt bekomme ich vom HB-Monteur gesagt das es sich nicht um eine echte FBH handelt sondern um eine sogenannte Fussbodenerwärmung über den HK-Rücklauf. Hat mich mein Bauträger damit übers Ohr gehauen , ist die Wortwahl im Werkvertrag zweideutig oder nach Eurer Einschätzung eindeutig?
    Bist Du mit der Heizung unzufrieden?
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  17. #15
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    Hallo Hansal,

    ich bin insofern unzufrieden mit der Heizung weil es Temperaturschwankungen innerhalb der Räume gibt, der zweite Punkt ist natürlich das hierfür bezahlte Geld und die Wertbeständigkeit der vorhandenen Lösung. Warum nicht Bodenheizung wenn Bodenheizung vereinbart?
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