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Stand der Heizlastberechnung n. EN 12831 mit dt. Beiblatt

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  1. #1

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    Stand der Heizlastberechnung n. EN 12831 mit dt. Beiblatt

    Hallo zusammen,

    nach intensivem Internetrecherche stosse ich immer öfter auf Beiträge, die (teils etwas älter) die Brauchbarkeit des o.g. Verfahrens speziell für höhergedämmte Wohnhäuser kritisierten, da es zumindest zunächst (Stand nach Erscheinen der Norm, ca. 2003?) zu deutlich höheren Heizlasten als nach der alten DIN 4701 geführt hätte. (Stichwort z.B.: Aufheizfaktoren etc.)

    Da ich von meinem Planer ähnliche kritische Töne gegen die Berechnung höre, frage ich mich, ob die kritisierten Punkte evtl. inzwischen angegangen wurden und ob sie als vollständig behoben gelten können? Daß dies bis ca. 2006 beabsichtigt war, ist auch bei einigen Beiträgen erkennbar.

    Ich wollte schon gerne eine ausführliche Heizlastberechnung für mein KfW40-Haus mit FBH machen lassen, allerdings setze ich voraus, daß dann keine signifikant zu hohen Werte rauskommen dürfen und daß alle Gegebenheiten befriedigend berücksichtigbar sind.

    Wie ist hier der Stand und wie wird diese Problematik von der Experten bewertet?

    Danke und Gruß
    Seev
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  2. Stand der Heizlastberechnung n. EN 12831 mit dt. Beiblatt

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  3. #2
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    Der letzte Stand ist 07-2008 und wenn man sie richtig anwendet dann kommen auch passende und plausible Ergebnisse raus.

    Die Erstausgabe der Norm und einige geänderte Ansätze waren nicht der Brüller und einiges andere gefällt mir persönlich immer noch nicht.

    Die Unterschiede zur alten Norm sind zwischenzeitlich eher auf dem Niveau zu sehen : Angleichung der Berechnungsmethoden in unterschiedlichen Normen.

    Gruß
    Achim Kaiser
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  4. #3

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    Eine Heizlastermittlung wird immer ein theoretischer Wert bleiben. Man kann nur versuchen sich möglichst an den realen Wert anzunähern.

    Ein Gebäude ist jedoch ein ziemlich komplexes Gebilde mit vielen unterschiedlichen Materialien, und nur einer "realen" und nicht idealen Verarbeitung. Dazu kommt dann noch ein Nutzerverhalten, das wohl in den wenigsten Fällen dem Ideal entsprechen dürfte.

    Da sind Abweichungen zwischen errechnetem Wert und Praxis nicht zu vermeiden.

    Trotzdem hat eine Heizlastermittlung ihre Daseinsberechtigung, denn alle anderen Schätzverfahren sind mit deutlich höheren Unsicherheiten behaftet.

    Gruß
    Ralf
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