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Welche WP bei Neubau ohne Zwangslüftung?

Diskutiere Welche WP bei Neubau ohne Zwangslüftung? im Forum Regenerative Energien auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

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    Frage Welche WP bei Neubau ohne Zwangslüftung?

    ...ich hoffe ich nerve jetzt niemand mit meiner Frage, aber ich habe diese Forum durchsucht und inzwischen 4eckige Augen... Ganz schlau bin ich aber immer noch nicht daraus geworden. Eher mehr Fragen als vorher.

    Wir wollen bauen. Es steht noch nicht genau fest wie das Haus aussehen soll. Wahrscheinlich 130m2, alles auf einer Ebene plus Keller für Technik, Lager und ein Arbeitszimmer.
    Bei der Heizung haben wir an eine Wärmepumpe gedacht. Auf dem Grundstück könnte man auch einen Erdkollektor unterbringen.

    Luft-Luft hat uns ein zu schlechten Wirkungsgrad, außerdem wollen wir eigentlich keine aktive Lüftung. Es ist uns suspekt das automatisch alles gelüftet wird und man die Fenster nie aufmachen sollte (u.a. Keime in der Lüftung / Essensgeruch nach dem Kochen in allen Räumen / usw.).

    Bis zum Studium diesen Forums (http://www.bauexpertenforum.de/showthread.php?t=15874) war ich der Meinung Tiefenbohrung mit Sole wäre zwar teuer, aber ds Beste was man kaufen kann...

    Nun bin ich mir nicht mehr so sicher, denn Wasser / Wasser hat eine bessere JAZ.
    * wo muß ich nachfragen ob soetwas möglich ist?
    * wer genehmigt soetwas?
    * was muß ich da grundsätzlich noch beachten?

    Mit welchem System bekomme ich die beste Eneriebilanz?
    Sind Kombinationen sinnvoll?

    Wir gehen davon aus, das die Energiepreise stark steigen und somit höhere Investionkosten gerechtvertigt sind.
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  2. Welche WP bei Neubau ohne Zwangslüftung?

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Mit einem Flächenkollektor erreicht man meist ein gutes Preis-/Leistungsverhältnis. Steht genügend Grundstücksfläche zur Verfügung?

    Gruß
    Ralf
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  4. #3

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    Du solltest mal mit Sachargumenten an Eurer Phobie arbeiten!

    Heute noch ein Haus ohne KWL zu bauen ist ein Anachronismus, der noch teuer zu stehen kommen wird.

    Gerade wenn man von weiter stark steigenden Energiepreisen ausgeht, muß man gegen den mittlerweile größten Verlustfaktor für Heizwärme angehen. Und das ist eben das händische Lüften!!!

    Eine Anlage mit zentraler Abluft und dezentraler Zuluft hat überschaubaren Aufwand und sollte auch Eure Hygienebedenken zerstreuen können.
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  5. #4
    Avatar von OldBo
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    Im Neubau sollte man sich auch mit einer zentralen Lüftung befassen, dann wäre auch ein Misch- oder Umluftbetrieb möglich

    Gruß

    Bruno
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  6. #5

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    "man die Fenster nie aufmachen sollte" ist Quatsch. Wir haben eine KWL und können die Fenster aufmachen, wann wir wollen und wie wir wollen.

    Aber was viel besser ist: wir müssen nix. Wenn wir nix tun, ist trotzdem tolle Luft.

    Ich würde nie wieder ohne KWL bauen. Das ist eine so große Verbesserung der Lebensqualität, das kann ich kaum in Worte fassen.

    Ansonsten stimme ich meinen Vorrednern zu.

    Wenn Dich WP näher interessieren, gibt es ein gutes Buch von Karl Ochsner.

    Gruß, Hendrik
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  7. #6
    Avatar von alex2008
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    wegen Grundwasser:

    Wasserwirtschaftsamt. Da kennt man die ungefähren Grundwassertiefen und die Strömungsverhältnisse.

    Ob sich dass lohnt ist von der notwendigen Brunnentiefe abhängig, ob s geht prinzipiel erst mal von der Genehmigung durch die Behörden dann von der Ergiebigkeit der Brunnen. Die Erfährt man aber erst durch einen Pumpversuch. Dann noch die Wasserqualität.

    Du mußt also erst einmal Geld investieren um herauszufinden ob es überhaupt machbar ist.

    Ob es sich dann lohnt ist dann wieder eine andere Sache. Je niedriger der Jahreswärmebedarf um so weniger macht sich eine bessere JAZ bei den Gesamkosten bemerkbar.

    Ein Erdkollektor dürfte um einiges günstiger sein als Brunnen zu bohren etc.
    Und wenn der Jahreswärmebedarf gering ist kann auch eine Luft-Wasser Wärmepumpe preislich interessant sein.

    Eine kontrollierte Lüftung senkt die Heizkosten (was durch die Kosten für Filter tw. wieder aufgefressen wird) und die Heizlast. Durch letzteres sinken evtl. auch die Kosten für Sondenbohrung, Erdkollektor und WP

    Das wichtigste ist aber eine Gesamtbetrachtung des Hauses. Kompakte Bauform, Dämmstandard, Fensterausrichtung und Größe etc. können schon mal einiges beim Bedarf sparen ohne groß Mehrkosten zu verursachen.
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  8. #7

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    Zitat Zitat von Sk8ter Beitrag anzeigen
    .


    Bei der Heizung haben wir an eine Wärmepumpe gedacht. Auf dem Grundstück könnte man auch einen Erdkollektor unterbringen.

    Luft-Luft hat uns ein zu schlechten Wirkungsgrad, außerdem wollen wir eigentlich keine aktive Lüftung. Es ist uns suspekt das automatisch alles gelüftet wird und man die Fenster nie aufmachen sollte (u.a. Keime in der Lüftung / Essensgeruch nach dem Kochen in allen Räumen / usw.).

    [/U]
    ...die übliche Luftwärmepumpe dürfte wohl eine Luft/Wasser WP sein.
    Luft/Luft ist auch denkbar, aber eine Lüftungsanlage brauchst du dazu nicht!
    -
    Bei der KWL schliess ich mich den Vorrednern an: nicht mehr ohne! (Zentral oder dezentral kann sich überlegen/planen lassen)
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  9. #8

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    Es gibt noch an Wärmepumpen Wasser/Wasser, da kommt es auf das GRundwasser an und du brauchst eine Genehmigung oder

    DV(Direkt Verdampfer)/Wasser das sind die Wirkungsgrade noch besser aber du brauchst erfahrene speziallisierte Unternehmen, das baut dir nicht jeder Sani ein.

    Ich hab auch eine KWL: nie mehr ohne!
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  10. #9
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    ...dann doch mit KWL

    ...dann doch mit KWL. Ich habe gestern auch noch mit enem Schulfreund diskutiert. Ich glaube ich bin überzeugt.

    Zitat Zitat von alex2008 Beitrag anzeigen
    ...
    Ein Erdkollektor dürfte um einiges günstiger sein als Brunnen zu bohren etc.
    ...
    Davon gehe ich auch aus. Ist wahrscheinlich die sinnvollste Alternative.

    Nun stellen sich aber 2 neue Fragen:
    1. Kollektoren dürfen nicht überbaut werden und Bäume sollte man (meines Wissens nach) auch nicht dort pflanzen. Wie weit um die Kollektorfläche muß ich denn Platz lassen?
    2. Wenn ich schonmit KWL baue, kann ich das Haus auch "sehr dicht" bauen. Wie sieht es mit der Feuchtigkeit aus, die sich im Mauerwerk bilden kann? Wenn ich bis zum abwinken Dämmung auftrage, kann ja auch keine Feuchtigkeit nach außen gelangen. Oder sollte man dann über 42,5er Poroton nachdenken?

    Irgendwie verlasse ich mit meinen neu aufkommenden Fragen das Themengebiet..., aber andersrum gehört das auch alles zusammen.
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  11. #10
    planfix
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    Mit welchem System bekomme ich die beste Eneriebilanz?
    Sind Kombinationen sinnvoll?
    System :
    DK / DV die haben COP = JAZ, da keine zusätzlichen Pumpen und Wärmetauscher benötigt werden. COP ist Herstellerspezifisch, ich kenne welche mit 6,25 .

    Kombination mit einem anderen WP System?, nein!, damit kannst Du dies gute System nur schlechter machen.

    Eine KWL, die nicht heizt, sondern mit WRG lüftet, ist immer eine gute Kombination, ... nicht das wir uns da falsch verstehen.
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  12. #11
    Bauexpertenforum Avatar von Jonny
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    Zitat Zitat von Sk8ter Beitrag anzeigen
    Wenn ich bis zum abwinken Dämmung auftrage, kann ja auch keine Feuchtigkeit nach außen gelangen.
    Oder sollte man dann über 42,5er Poroton nachdenken?
    zu 1. wo soll die herkommen? Und wenn sie da wäre würde sie nicht durch die Wand gehen.
    zu 2. kann man immer.

    Grüsse
    Jonny
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  13. #12

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    Wände atmen nicht. Putz nimmt Feuchtigkeit auf und gibt sie wieder ab und regelt so ein bisschen das Raumklima. Den tatsächlichen Austrag der Feuchtigkeit macht die KWL.

    Das Thema beschlagene Fenster im Neubau hatten wir aufgrund KWL nie, und das obwohl unser Haus sehr dicht ist (Blower Door n50=0,3).

    Mehr zu dem Thema bei Herbert: www.luftdicht.de

    Gruß, Hendrik
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  14. #13

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    Zitat Zitat von planfix Beitrag anzeigen
    System :
    DK / DV die haben COP = JAZ, da keine zusätzlichen Pumpen und Wärmetauscher benötigt werden. COP ist Herstellerspezifisch, ich kenne welche mit 6,25 .

    snip
    Heizungspumpe wird aber schon noch benötigt....oder?
    Wenn du die Heizungspumpe nicht mitrechnest dann erhöht sich die JAZ meiner Luft-WP nochmal....
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
    Avatar von alex2008
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    nö, DV/DK hat wenns ganz konsequent gemacht wird keine Pumpe mehr. "Pumpen" tut nur noch der Verdichter.

    Die JAZ = COP würde ich eher Jein sagen. Kommt ein wenig auf das Verhältnis von Heizwärmebedarf und Warmwasserbedarf an. Aber es wird es wohl ziemlich gut treffen.
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  17. #15

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    sind aber eher selten die Anlagen in denen das Kältemittel auch durch die FBH geleitet wird.
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