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  1. #1

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    Kellerdeckendämmung

    Guten Abend,
    bin neues Mitglied in diesem Forum.
    Ich habe beschlossen , demnächst die Kellerdecke unseres kleinen Einfamilienhauses zu dämmen, da wir gerade jetzt bei 2stelligen Minusgraden draussen im Erdgeschoß unter "enormer Fußkälte" leiden.

    Hier einige Info`s zu unserem Altbau:

    Baujahr 1952 ; Außenmauerwerk durchgehend 30cm Vollziegel ( keine Ahnung , ob zweischaliges Mauerwerk , zumindest im Giebelbereich nicht , da ich dort mal probehalber gebort habe ! ) ohne Fassadendämmung.
    Keine Perimeterdämmung !
    Der Keller ist unbeheizt , aber trocken. ( Na ja , ein wenig Wärme entweicht natürlich über die gedämmten Heizungsrohre trotzdem )

    Ich habe mal während der letzten Kälteperiode die Oberflächentemperatur des Fußbodens im EG gemessen : 16°C
    Im Keller waren`s 14°C Lufttemperatur

    Die Kellerdeckendämmung kann maximal 6cm betragen.
    Die Stromkabel würde ich alle abhängen, wegen der thermischen Belastbarkeit.

    Nun zu meiner Frage:
    Reicht so eine Dämmung aus , um eine fühlbare Temperaturerhöhung des Bodens im EG zu erreichen ( so 18-19°C sollen ja anzustreben sein habe ich gehört ) ?
    Leider weiß ich nicht , wie die Kellerdecke aufgebaut ist .
    ( gibt da das Baujahr evtl. Hinweise ??? )
    Und setzt die fehlende Perimeterdämmung ( Wärmebrücke ) die Dämmwirkung stark herab , so dass es sich nicht lohnen würde ?
    Zudem möchte ich mögliche Feuchtigkeitsschäden im Fussboden des EG verständlicherweise vermeiden ( dort liegt alter Stab-Parkettfußboden ) und ich weiß nicht , ob ich besser teurere speziell für die Kellerdecke angepriesene Mineraldämmwolle z.B. von Isover nehmen sollte oder ob ich mit preiswertem Styropor oder ähnlichem Material arbeiten kann ?!

    Vielen Dank für den einen oder anderen Tipp !

    MfG , Markus
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  2. Kellerdeckendämmung

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  3. #2

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    Mit 6cm kann man schon eine deutliche Verbesserung bewirken. Man braucht keine Mineralwolle, allerdings sollte man bei nur 6 cm eine bessere Dämmung (wenigstens WLG 030, besser 025) nehmen, damit ist man preislich wieder in ähnlichen Regionen. Feuchteschäden oben sind sicher nicht zu befürchten, aber der Keller wird kühler werden. Man sollte das halt wissen. Das ist nicht schlimm, ausser der Keller hat keine Tür zum Wohnraum und würde ständig die feucht-warme Luft abbekommen.
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  4. #3
    Themenstarter

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    Hallo Bauwahn,
    danke für die Info.
    Also dann werde ich Dämmplatten mit wenigstens WLG 030 nehmen.
    Ich werde die dann vollflächig mit Dünnbettkleber/mörtel verlegen.
    Eine Kellertür vom Wohnraum aus ist vorhanden und zwar kann man von der Küche aus in den Keller gehen.
    Man gelangt dann in einen kleinen Vorraum ( ca. 3 - 4 Quadratmeter ) , in dem sich nur an schwülen Sommertagen trotz geschlossener Keller(Küchen)tür ein wenig Kondensat bildet ( und zwar hauptsächlich an der ungedämmten Hauptwasserleitung , die dort in den Keller kommt , sowie im unteren Wandbereich ).
    Der restliche Kellerbereich ist durch zwei Türen von diesem Raum getrennt , so dass nur dort etwas Feuchte im Hochsommer ansiedelt , was aber sehr schnell bei trockener Witterung und Lüftung abgeht.
    Ich vermute, dass es sich um Feuchte aus der Küche handelt , da die Kellertür nicht wirklich absolut dicht ist.
    Ob ich diesen Kellertreppenraum nach der Dämmung beheizen muss ?

    Gruss , Markus
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  5. #4

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    Hört sich erst mal nicht so dramatisch an. Mit der Beheizung würdest Du die Dämmmassnahmen ad absurdum führen bzw. das Problem weiter in den Keller verlagern. Mit richtiger Lüftung sollte man das auch in den Griff bekommen.
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  6. #5

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    zur Deckerdecke:
    in dieser zeit ( 1957 ) wurden die decken meistens in ortbeton gegossen, müsste man an der struktur von unten sehen, d. h. man erkennt noch die bretterschalung..........
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  7. #6
    Themenstarter

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    Hallo,
    vielen Dank für die Tipps ( kommt zwar etwas verspätet , aber besser als gar nicht ) !!!
    Ich werde mich mal schlau machen , was PUR-Platten mit 6cm Stärke und WLG 025 so kosten und dann wohl dieses Jahr damit anfangen.
    Werde später von den ( hoffentlich ) positiven Erfahrungen berichten.

    Danke nochmal.

    Gruss , Markus
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  8. #7

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    Zitat Zitat von LiBa Hannover Beitrag anzeigen
    zur Deckerdecke:
    in dieser zeit ( 1957 ) wurden die decken meistens in ortbeton gegossen, müsste man an der struktur von unten sehen, d. h. man erkennt noch die bretterschalung..........
    jep und so isses bei mir. Aber um noch eine erschwerniss hinzuzufügen ist meine Decke aus Stahlträgern mit Segmentbogen artigen Betonfeldern. Dazwischen verlaufen Heizungs- und Kaltwasserrohre. So und wie bekomme ich dies gedämmt? Also Decke mit den Feldern?Rohre hitzeschutz? Bitte mal um nen Tip
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  9. #8

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    Guten Morgen,

    ich möchte auch unsere Kellerdecke dämmen bzw. isolieren.

    Ich hoffe ich kann mich hier einfach an den Thread dranhängen, weil es sich ja um das Gleich Thema handelt.

    Zum Objekt, das Haus ist von BJ 1975. Die Dämmung der Kellerdecke somit nur minimal (ehr nicht der Rede wert). Die Betondecke wurde verschalt und dann gegossen. Zwischenzeitlich wohl mit weiser Farbe gestrichen oder getünscht..

    Tlw. verlaufen in den Räumen an der Decke Heizungsrohre /Wasserrohre und natürlich die Deckenlampen.

    Nun meine Fragen:

    1. Welches Material verwende ich am besten und in welcher Stärke?
    Ich will keine Unmengen an Geld ausgeben, aber auch nicht das günstigste sein, soll ja schließlich vernünftig werden. Mir wurde von Styropor, über Jakodur.. noch irgendein ..dur (Name vergessen) bis zur Mineralwollplatten schon alles angeboten.. Bitte um Hilfe.

    2. Wie bringe ich die Platten dann am besten an?
    Dübeln oder Verkleben? Welche Vorbehandlung der Decke ist notwendig?

    3. Was mache ich mit den Zwischenräumen der Heizungs- bzw. Wasserrohre, wo die Platten NICHT dazwischen passen?
    Gibt es da bestimmte Materialien, oder nimmt man "einfach" das gleiche Material z.B. Stypropur in einer geringeren Stärke, schneidet lange Streifen und klemmt die dazwichen?
    Oder könnte man auch PU-Schaum in diese Lüge spritzen?

    4. Was mach ich mit den Deckenlampen?
    Es ist ja unsinnig die Deckenlampen auszulassen. Also müsste ich Sie ja abmachen, die Stromkabel verlängern und dann auf der Dämmung befestigen.
    Gibt es eine Dämmung, in der ich direkt Dübel anbringen kann, oder muss ich die Lampen durch die Dämmung in der Decke verdübeln.. (dafür sind ja auch die Löcher schon vorhanden, man müsste nur längere Schrauben kaufen..)
    Aber irgendwann will man ja auch ggf. was "neues" anbringen.

    So.. ich glaub das wären meine Fragen fürs erste.

    Ich hoffe doch, das mir jemand helfen kann.
    Ich sach schon ens. Vielen lieben Dank.
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  10. #9

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    Frage Kelerdecke der besonderen Art ...

    Ich hänge mich hier einfach mal dran, vielleicht kann mir ja jemand einen Tipp geben.
    Auch unsere Kellerdecke ist nicht gedämmt, es handelt sich um eine DHH Baujahr 1969 mit einer Besonderheit: Der Vorbesitzer war Elektroingenieur und hat das ganze Haus Mitte der 80er Jahre neu verkabelt. Dazu wurden in allen Räumen - auch im Keller mit Ausnahme des Heizungsraums - die Decken mit Rigipsplatten um ca 15 bis 20 cm abgehängt und darunter dei Kabel gezogen.
    Da ich keine Lust habe, diese Deckenkonstruktion im Keller abzubauen, ist mir die Idee gekommen, diesen Hohlraum mit Isoflock oder wie dieses Zeug, das einfach reingeblasen wird, zu verfüllen.
    Meine Frage: Ist das möglich/sinnvoll oder - angesichts der dort verlegten kabeln - womöglich sträflicher Leichtsinn (Brandgefahr etc.)
    Für Tipps wäre ich dankbar, danke
    mfg
    Alfred
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  12. #10

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    Ist immer wieder ein interessantes Thema. Aber mit den Überlegungen kommen auch immer wieder neue Fragen:
    Wenn ich nun die Decke wunderschön gedämmt habe, was ist dann mit den 4 Wänden, übertragen diese nicht als riesige Kältebrücke die Kälte von der Wand zur Decke? Bekanntlich teilt sich Kälte gleichmäßig aus und müßte somit auch in die Decke unter der Dämmung gelangen?
    Somit wäre die Dämmung unnütz?!
    Wolfgang :
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  13. #11

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    Hallo,
    so wie ich es verstehe „fließt“ die Raumwärme aus dem EG in bzw. durch die Kellerdecke.
    Dadurch wird es dort unten wärmer. Diesen Durchgang mindert/unterbindet die Dämmung, so dass die Wärme in der Decke bleibt.
    An den Randbereichen (Wärmebrücken) ist der Effekt durch die kalten Wände/Anschlüsse natürlich vermindert. Dort wäre es aber auch ohne Dämmmaßnahme kälter als z.B. in der Raummitte.

    Gruß Budenzauber
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