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  1. #1

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    Kondenswasser Spitzboden - zum xten Mal

    In unserem 2003 erbauten Fertighaus haben wir nach den extremen Temperaturen der letzten Wochen das gleiche Problem wie viele andere Beiträger in den Foren. Da das Problem aber in jedem einzelnen Fall leicht anders gelagert ist, hier nochmal meine Anfrage:
    Erstmals fiel uns das Problem 2006 auf, woraufhin die Fertighausfirma Ausbesserungsarbeiten am Spitzboden (Ist wohl ein "Kaltboden", also nicht weiter wärmeisoliert) durchführte. Sie bauten eine kleine Zwischendecke ein, Pressspanplatten, die ungefähr im Abstand von 5cm über dem Spitzbodenboden aufgeschraubt wurden. Tut mir leid, die richtige Terminologie fehlt mir hier.
    Das hatte das problem des Kondenswassers im Spitzboden, das sich an den Unterspannfolien gesammelt hatte, augenscheinlich erstmal behoben. Keine Feuchtigkeit mehr, die uns durch KOndenstropfen aufgefallen wäre.
    Der Dachboden ist durch zwei Lüftungsschlitze an den Seiten belüftet.
    Nun haben wir - vermutlich durch die extremen Temperaturen bedingt - wieder jede Menge Kondenswasser auf dem Dachboden. Es läuft an den Folien seitlich in die Dämmung hinein.
    Ich habe den Eindruck, dass sich das Kondenswasser vor allem im Bereich um die Dachluke, also die Treppe, die nach Ausklappen auf den Dachboden hochführt, angesammelt hat.
    Was ist nun zu tun?
    Muss/Sollte die Fertighausfirma nachbessern, evtl. die Dachluke nochmal besser abdichten?
    Wie kriegen wir die Feuchtigkeit nun aus dem Spitzboden heraus?
    Welchen Experten spricht man in einer solchen Angelegenheit am besten an? Einen Dachdecker? Einen Bausachverständigen?
    Das Problem scheint ja ein sehr gängiges zu sein, wie die Häufigkeit der Beiträge erkennen lässt. Warum werden die Spitzböden trotzdem weiterhin so gebaut? Da scheinen Probleme ja vorprogrammiert.
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  2. Kondenswasser Spitzboden - zum xten Mal

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Mein Tipp:
    Einbau von mehr Belüftung am First und das wars mit der Feuchte, richtig Luft reinlassen!
    Natürlich muss aber dann der Fussboden des Spitzbodens gedämmt sein! Auch könnte man die Schrägen des Spitzbodens dämmen. Vorher müsste man aber den generellen Aufbau des Daches wissen.
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  4. #3
    Themenstarter

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    Eigentlich müsste die Luftzirkulation okay sein. Es sind beiderseitig Lüftungslöcher eingebaut, die permanent Luft durch den Spitzboden streichen lassen. Der Boden müsste durch die erste Nachbesserung der Fertighausfirma auch einigermaßen gut gedämmt sein.
    Wäre es dann vielleicht am einfachsten, das Dach wie vorgeschlagen an den Schrägen zu dämmen? Ist sowas kostenintensiv? Der Aufbau ist typisch Fertighaus, würde ich sagen. Zuunterst (also sichtbar) ist die Unterspannfolie. Was dann folgt, weiß ich leider nicht...
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  5. #4

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    Prüfen ob eine diffusionsoffene Unterspannbahn vorhanden ist. Erkennt man meistens daran, dass keine "PE Folie" mit kleinen Löchern verwendet wurde. Wenn die Bahn diffusionsoffen ist kann man mit der Dämmung leicht an die Bahn rangehen. Anschließend eine Dampfsperre oder auch Dampfbremse genannt von innen auf die Dachsparren aufbringen und luftdicht verschließen. Sollt keine diffusionsoffene Bahn verlegt sein muss eine Lüftungsschicht von mind. 2 cm zw. Dämmung und Unterspannbahn eingebaut werden.
    Kann ja nicht so groß sein die Fläche..... also dürfte es auch nicht viel kosten. Kann man aber auch selbst machen!

    Wollte noch sagen, dass wahrscheinlich zuviel warme Luft in den Boden eindringt. Schlechte Dampfbremse!
    Diese schlägt sich dann als Kondensat auf der Folie nieder.
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  6. #5

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    Alles OK?
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  7. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  8. #6

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    Feuchtigkeit im Dachboden

    Hallo,
    das ist das erste mal für mich das ich in einem Forum mitmache.
    Ich bitte auch gleich im voraus, meine Rechtschreibung zu entschuldigen,
    in der Schule war ich da meistens Kreide holen.
    Aber nun zu unserem Problem :
    wir haben im Februar 2007 ein gebrauchtes Haus gekauft, Baujahr 2000
    Dieses Haus ist im Dachgeschoss (Schlafzimmer) zum Dach hin und in der Zwischendecke zum Dachboden mit Mineralwolle +Dampfsperre gedämmt.
    Im Winter 2007 ist mir das erste mal aufgefallen, daß Sich aufsteigende warme Luft an den Hartfaserplatten absetzt und dort kondensiert und sich auf den Hartfaserplatten Schimmel bildet. Ich habe die Hartfaserplatten dann mit einem Antischimmel- Mittel behandelt und das ganze auf falsches Lüften zurückgeführt.
    Diesen Winter haben wir aber nun wieder das gleiche Problem.
    Ich war dann beim Baustoffhädler das heißt ein Spezi. für Wärmedämmung. Dieser sagte mir das unser Problem eine Kältebrücke ist.
    Ich sollte denn Dachboden dämmen, das heißt mit einem Komplettsystem von Isover mit 180 Mineralwolle bei 180 Sparren und keiner normalen Dampfsperre sondern einer Klimamembran Isover Vario KM Duplex (Warmdachdämmung).
    Ich habe nun die Mineralwolle eingesetzt, habe aber Angst das wenn ich nun die Klimamembran befestige die Konstruktion das heißt Hartfaserplatten bzw. Sparren dahinter schimmeln/faulen. Der Spezi. sagte ich könnte das ganze trotz Feuchte verbauen, da die Hartfaserplatten Öl geträngt sind und diese das Wasser nach außen abführen . Außerdem wird durch die Klimamembran die Feuchte auch nach Innen hin abgegeben.
    Wenn ich aber zwischen die Mineralwolle und Hartfaserplatte fasse, ist es ganz Naß. Hat jemand hierzu Erfahrung und kann mir weiterhelfen, bin für jede Hilfe dankbar.
    Außerdem möcht e ich ein Dachfenster einbauen lassen, um den Dachboden Lüften zu können.

    mit frundlichen Grüßen
    meikerik
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  9. #7

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    Also ganz langsam
    Aufbau von innen nach Außen Gebälk. Istzustand
    Aufbau Schlafzimmer von Innen nach Außen Schlafzimmer. Istzustand.
    Dickenangaben nicht vergessen.
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