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Nachträgliche Dämmung einer 2-schaligen Wand

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  1. #1

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    Nachträgliche Dämmung einer 2-schaligen Wand

    Hallo und schönen guten Tag.

    möchte gerne mein Haus energetisch ertüchtigen. Es handelt sich bei der Außenwand um eine 2-schalige Wand mit Kerndämmung (Tragende Innenschale aus Leichtbetonmauerwerk, d = 24 cm, 8 cm Mineralwolldämmung und KS-Außenschale, d = 11,5 cm)

    Wie kann ich die Wand zusätzlich dämmen? Etwa mit einer Innendämmung? Bei der Außenschale handelt es sich um KS-Sichtmauerwerk.

    Eine zusätzliche Außendämmung wäre schwierig wegen fehlender Dachüberstände.

    Habe allerdings so meine Bedenken mit der Innendämmung da ich befürchte, mir einen Bauschaden einzufangen (Schwitzwasser oder so)

    Gibt es für das Problem eine gute Lösung?
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  2. Nachträgliche Dämmung einer 2-schaligen Wand

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  3. #2

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    Was verstehst du unter "leicht beton", Bj?. Wieso machst du dir Gedanken über die Aufrüstung?
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  4. #3
    Themenstarter

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    es handelt sich um Bimsmauerwerk. Laut Ausschreibung waren es Vollsteine V2, Rohdichte 0,8

    Da es immer heißt, eine Innen aufgebrachte Dämmung wäre die letzte Alternative, habe ich Angst, innerhalb der Konstruktion würde Tauwasser anfallen und so einen Bauschaden produzieren.

    Vielleicht sollte ich mir das mal von einem Experten ausrechnen lassen. Auf jeden Fall möchte ich das Haus besser dämmen, um Energie zu sparen.
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  5. #4

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    Hi, gehe auf Baustelitis.de, dort kannst den U-Wert deiner Wand ausrechnen, vergleiche denn mit neueren Baustoffen ( ich vermute der wird gar nicht schlecht sein), experimentiere mit der Dämmung, dort siehst du auch ob und wo genau Tauwasser entsteht. Überprüfe deine Fenster und Türen (da geht die meiste Wärme verloren), deine Heizungsanlage, wenn es geht optimiere.
    Wenn Du danach immer noch der Meinung bist, das ohne Dämmung es nicht geht ( was ich nicht glaube) dann gehe auf www.remmes.de . Fachmann hinzuziehen ist kein verkehrter Gedanke, bleib aber kritisch! Gruss Andreas.
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  6. #5
    Avatar von hbode
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    Ihre Befürchtungen sind nicht unberechtigt.
    In jedem Fall sollten vorher aller relevanten Bauteile der Gebäude-Aussenhülle untersucht werden.
    Bedenken Sie, dass durch das anbringen zusätzlicher Dämmung der Taupunkt in der Wandkonstruktion verlagert wird, und dadurch im ungünstigsten Fall an unerwünschter Stelle Kondensatfeuchtigkeit entstehen kann.
    Richtig ist aber auch, dass die obligatorische und vor allem richtig positionierte Dampfsperre in der Wand- bzw. Dachkonstruktion eine Kondensatbildung unterbinden wird.
    Also, es bleibt dabei, Ihre Wände und Dachflächen sollten genau definiert sein.

    mfg hbode
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