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Dämmung die zweite ...

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  1. #1

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    Ich habe keine Ahnung
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    Frage Dämmung die zweite ...

    Hallo zusammen !

    Ich habe jetzt schon viele Fragen
    bezüglich der Dämmung geklärt, aber einige Fragen habe ich doch noch:

    Wenn ich im Wohnbereich die folgende
    luftdichte Ausführung wähle:

    (140 mm + 50 mm WLG 035 + Dampfsperre) ist das ok. Ich habe auch
    die Dämmung in den Spitzboden reinstehen lassen, aber wie gehe ich da weiter vor ?

    Ich will den Spitzboden auch dämmen.
    Wo muss ich überall die Dampfbremse
    anbringen ?

    Was ist mit Kabeln ?
    Habe mir überlegt in jedes Zimmer
    1 Rohr in die Dampfbremse einzubauen
    und hinterher (wenn die Kabel drin sind)
    luftdicht abzuschließen.

    Hinweis zum Dachaufbau:

    Krüppelwalmdach mit:

    1. Ziegel
    2. Lattung und Konterlattung
    3. diffusionsoffene Unterspannbahn
    4. 18 Sparren also noch 4 cm Hinterlüftung
    5. 140 mm Dämmung
    6. 50 mm Dämmung
    7. Gipskarton


    Danke für alle Antworten.

    Markus
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  2. Dämmung die zweite ...

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  3. #2

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    Dampftdicht ungleich luftdicht

    Dampfdicht und Luftdicht sind zwei Paar Schuhe.

    Ein modernes, den Regeln der Technik entsprechendes Warmdach wird mit einer leichten Dampfbremse luftdicht ausgebildet.

    Bei einer diffusionoffenen Unterspannbahn sollte auf keinen Fall eine Dampfsperre eingesetzt werden.
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  4. #3

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    ähnlichen Aufbau hat mein Sohn geplant

    1. Ziegel
    2. Lattung und Konterlattung
    3. Pavatex Isolair
    4. 16er Sparren
    bis hier Aufbau vorhanden
    weiter vorgesehen ist

    4.1 160 mm Zwischensparrendämmung
    5. OSB Platten
    6. Dampfbremse / sperre
    7. Lattung u. Querlattung als Inst.-Ebene
    8. Gipsfaser- oder -kartonplatten

    Zwischensparrendämmung soll in Holzweichstoffen, Dämmkeile oder Einblasstoffen ausgeführt werden.

    OSB wegen Luftdichtheit, Aussteifung

    ist dieser Aufbau zu empfehlen ?

    weitere Fragen :
    Unterschiede OSB Platten , es gibt anscheinend verschiedene Ausführungen, was ist das Merkmal ?
    3 u. 4 beziehen sich auf wasserdicht ?
    bisher konnte ich keine genauen Beschreibungen finden,
    trotz suche bei Egger u. kronoworld
    Welche Stärken für diesen Einsatz zu empfehlen ?
    Dampfbremse oder -sperre erforderlich ?

    Für Ratschläge schon jetzt mal herzlichen Dank
    Helmut
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  5. #4

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    Klappt bestens

    Pavatex Isolair hat einen Sd-Wert von 0,1 m, also in etwa den Wert einer herkömmlichen diffusionsoffenen Unterspannbahn (Sd-Wert ~ 0,02 m). Information erhalten sie unter:

    http://www.pavatex.de/Planungsmappe/...te/Isolair.pdf

    Es reicht also eine leichte Dampfbremse um eine bauphysikalisch einwandfreien Aufbau zu erzielen. Mit einer OSB-Platte liegen Sie auf der sicheren Seite. Zu empfehlen ist eine Verlegeplatte mit Nut- und Feder-Verbindung mit einer Stärke von 12 mm. Eine zusätzliche Dampfbremse ist nicht erforderlich.

    Je nach Hersteller variiert der Dampfdiffusionswiderstand zwischen 167 und 300; für ihre Problematik ist es jedoch gleich, welches Produkt Sie einsetzen.

    Die Stöße und Anschlüße sind luftdicht abzukleben.
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  6. #5

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    @NBaspue

    Erstens danke für diese Auskunft

    zweitens Zusatzfrage:

    OSB mit Nut u. Feder geplant, Stöße mit Dampfsperre verklebt : aber
    Stöße in der Nut u. Feder auch kleben ?
    dicht stoßen ?

    in irgendeiner Beschreibung ist von einem Platten- Abstand von 3mm die Rede.

    mfg
    Helmut
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  7. #6

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    OSB-Verlegeplatten

    sind dicht zu stoßen. Das Design der Nut-Feder-Verbindung sieht den bei stumpfen Platten einzuhaltenden Montageabstand bereits werkseitig vor.

    Stöße müssen nicht verklebt werden - das wäre nur erforderlich, wenn sie eine schwimmende Ebene ausbilden wollten; z.B. Belag auf Trittschalldämmung.

    Befestigung kann mit geeigneten Schrauben oder Klammern erfolgen.
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  8. #7

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    Anschlussfrage

    Hallo, kurze Anschlussfrage, sind die Rigips-Platten unter den OSB-Platten bei der beschriebenen Anwendung überhaupt notwendig?

    Wenn ja, wofür?

    Gruß, viggo
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  9. #8

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    Unbedingt

    Die Gipskarton- oder -faserplatten sind unbedingt erforderlich, da die OSB-Platte nicht direkt tapeziert oder befliest werden kann.

    Als Holzprodukt unterliegt sie - mit Wechsel der Luftfeuchtigkeit - einem ständigen Schwinden und Quellen. Das aber ist mit den notwendigen Untergrundvoraussetzungen für Fliesen nicht vereinbar.
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  10. #9

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    Oh jeh

    OK, war ne böde Frage, geb ich zu....

    Erst denken, dann schreiben...

    Trotzdem danke
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  12. #10
    Avatar von jetter
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    OSB/2; /3 oder /4

    Erklärung nach Norm:

    OSB/2 - tragende Platte für Einsatz im Trockenbereich (Materialfeuchten dauerhaft < 15%)

    OSB/3- tragende Platte für Einsatz im Feuchtbereich (Materialfeuchten dauerhaft <18%)

    OSB/4 - hoch lastabtragende Platte für Einsatz im Feuchtbereich

    etwas vereinfacht:
    OSB/3 und /4 unterscheiden sich im weitesten Sinne nur durch Ihre statischen Fähigkeiten auftretende Lasten abzutragen. Das sollte bedeuten, dass OSB/4 da nur zum Einsatz kommen wo hohe Belastungen auftreten bzw. im Umkehrschluss durch den Einsatz von OSB/4 kann die Plattendimensionierung bei gleicher Beanspruchung im Gegensatz zu Spanplatte oder OSB/3 ggf. nochmals reduziert werden.

    Im weiteren gibt es noch OSB-Platten mit allgemein bauaufsichtl. Zulassung. Die Zulassung ist dabei soetwas wie die Herstellungsnorm für das Produkt des jeweiligen Herstellers. Hier werden die Eigenschaften der Platte wie in einer Norm definiert, nur geben diese eben genau die Eigenschaften dieses Produkts des Herstellers an.

    OSB/4 wird man im täglichen Geschäft so gut wie nicht finden, da die statischen Werte der zugelassenen OSB-Platten vielfach bereits über den genormten Werten liegen.

    Für die Anwendung als dampfbremsende Luftdichtigkeitsebene spielt die Unterscheidung OSB/3, /4 oder Zulassung keine Rolle. Denkbar wäre auch der Einsatz von OSB/2 hier wird jedoch vielfach das für den Baueinsatz notwendige Übereinstimmungszertifikat(Ü-Zeichen) fehlen.
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  13. #11

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    @Jetter
    danke für die Beschreibung OSB

    Helmut
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