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  1. #1

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    Frage Antwort auf Bauvoranfrage

    Guten Tag,

    ich hab eine Bauvoranfrage an das Landratsamt (Bayern) gestellt. Ich habe eine mündliche Zusage für eine Bebaubarkeit des Grundstücks aber ich bekomme keine schriftliche Zusage.

    Ist das Landratsamt oder die Gemeinde dazu verpflichtet auf eine "formelle" Bauvoranfrage zu antworten?



    Für Antworten und Ratschläge wäre ich sehr dankbar


    Ludwig
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  2. Antwort auf Bauvoranfrage

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Ja - ist es.
    Wenn die Anfrage schriftlich war
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  4. #3
    Baufuchs
    Gast

    Gibt

    auch dazu was zum lesen:

    Art. 71
    Vorbescheid
    1
    Vor Einreichung des Bauantrags ist auf Antrag
    des Bauherrn zu einzelnen Fragen des Bauvorhabens
    ein Vorbescheid zu erteilen.
    2
    Der Vorbescheid gilt
    drei Jahre, soweit in ihm keine andere Frist bestimmt
    ist.
    3
    Die Frist kann auf schriftlichen Antrag jeweils
    bis zu zwei Jahre verlängert werden. 4Art. 64 bis 67,
    Art. 68 Abs. 1 bis 4 und Art. 69 Abs. 2 Satz 2 gelten
    entsprechend; die Bauaufsichtsbehörde kann von der
    Anwendung des Art. 66 absehen, wenn der Bauherr
    dies beantragt
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  5. #4

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    von mir auch:

    http://www.bau-rat.de/fileadmin/user...5-2005_Web.pdf
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  6. #5
    Themenstarter

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    Frage Was nun?

    Zitat Zitat von Ralf Dühlmeyer Beitrag anzeigen
    Ja - ist es.
    Wenn die Anfrage schriftlich war
    O.K., die Bauvoranfrage war schriftlich. Aber was ist wenn sie einfach nicht wollen, das Landratsamt als auch die Stadt? Was kann ich machen?
    Rechtsanwalt, würde die Fronten verhärten und ich glaube mein Bauvorhaben wäre dann gescheitert.


    Danke für die vielen Antworten.


    Ludwig
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  7. #6
    MoRüBe
    Gast

    Wenn die das nicht wollen...

    ... dann ist da was oberfaul.

    Obwohl: es ist nu mal so, daß wir uns in Deutschland an Recht und gesetz halten müssen, das gilt auch für Kommunen. Wie Baufuchs schon geschrieben hat: Sie haben einen Anspruch auf Antwort. Vielleicht ist dem "Service-Center" dieser Abschnitt der Bayrischen Bauordnung ja unbekannt. Es reicht ja ein freundlcher Hinweis dazu. wenn die dann immer noch nicht wollen, dann hilft eventuell mal nur ne Anfrage (das Wort Dienstaufsichtsbeschwerde nehm ich mal nicht in den Mund) an die Fachaufsicht.

    Aber wenn Sie Angst haben, daß das Projekt dann stirbt, dann lieber die Finger davon lassen.

    Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende.
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  8. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  9. #7

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    hallo ludwig

    über welchen zeitraum und was für
    ein BV schreiben wir hier eigentlich?
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  10. #8
    ManfredH
    Gast
    Und geht es um eine formlose "Bauvoranfrage" - die in der Bauordnung überhaupt nicht definiert ist und deshalb von Behörde zu Behörde anders gehandhabt werden kann - oder um einen förmlichen Antrag auf Vorbescheid gemäss Art. 71 BAyBO mit Anspruch auf rechtsverbindlichen Bescheid ?
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