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  1. #1

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    Kellerwände aus WU-Beton und Schalsteine?

    Hallo,
    wie praktikabel ist es eigentlich Schalsteine und WU-Beton beim Kellerbau zu verwenden?

    Habe einen Link zu Kostenberechnung gefunden:
    http://www.betonwerk-schuster.de/berechng.htm

    Kennt jemand weitere Links? zur Ausführung eventuell mit Bilder?

    danke

    C. Schwarze
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  2. Kellerwände aus WU-Beton und Schalsteine?

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2
    bauworsch
    Gast

    Preise Kellerwände

    Vorsicht, das sind nur die reinen Materialpreise. Und die können regional sehr schwanken.
    Ich bezahle hier in Sachsen: ( Preise ebenfalls in DM !! )
    Kiessand-Schalungsstein
    300 x 500 x 250 mm
    0,125 m² Stk = 8 Stk / m²
    118,8 m2 = 951 Stk x 2,72 DM 2.586,72

    Beton B 25 WU
    20 m² x 123,22 DM 2.464,40

    Gesamt DM 5.051,12
    Mwst. 16% DM 808,18
    Brutto DM 5.859,30

    Und verdienen will ich als Unternehmer ja auch noch. Vergessen wurde dabei, dass ich die Steine nicht trocken übereinander schlichten kann.
    Wie gesagt, das sind die reinen Materail-EK´s
    Das vermauern mit den Steinen dauert auch deutlich länger, als Fertigwandelemente zu versetzten und zu vergießen. Und dann kommen noch viele andere Dinge hinzu.
    Mehr sag ich nicht, sonst gips wieder Mecker, dass ich die Kalkulationen der Bauunternehmer offenlege ;D
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  4. #3
    Themenstarter

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    Hallo,
    das die Preise schwanken ist ja klar, aber das kommt noch, wenn mehrer Baustoffhändler abgeklappert werden. Was mich mehr interessiert ist der weitere Wandaufbau(Armierung?). Welche Dämmung, Folie, Dichtungsschlämme, Bitumenanstrich.
    Aus weiteren Diskussionen hier habe ich schon erfahren das es nach Bodenbeschaffenheit und Wasserstand und ähnliches ankommen kann.
    Ähnliche Bilder wie von Thalhammer´s HP könnten zeigen wie es geht, oder was man vermeiden sollte.
    Der eine meint das die Schalsteine nur bis zu 5. Reihe aufgebaut werden kann, weil sonst beim verfüllen die Gefahrbesteht das Sie kippen.
    Weiter würde mich interessieren wie sinnvoll es wäre eine Kellerwand 2-schalig zu mauern?
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  5. #4
    bauworsch
    Gast

    Kelleraußenwände

    Wie Sie richtig festgestellt haben, sind im Vorfeld einige andere Parameter zu klären.
    Das allererste, ein Bodenguachten ist zwingend erforderlich, um überhaupt die statischen Erfordernisse entsprechend zu würdigen und um Klarheit über die Wasserverhältnisse zu erlangen. Daraus resultierend können Sie feststellen, welchen Keller Sie bauen können, d.h. hieraus ergeben sich auch erforderliche Abdichtungsmaßnahmen bis hin zur möglichen druckwasserdichten Ausbildung. Wichtig ist auch, was kommt auf den Keller. Fertighaus in HRB oder Massiv. Denn bei möglichem Grundwasser und Fertighaus sollte auch der Auftrieb berücksichtigt werden. Oder bei gemauerten Wänden mit Fertighaus sollte auch die Länge der Kellerwände berücksichtigt werden, Thema Durchbiegung, daraus resultierend die erforderliche Wandstärke oder Bewehrung....
    Sie sehen, ganz so pauschal kann die Frage nicht beantwotet werden. Haben Sie noch mehr Infos? Werde mich dann abends gerne nochmal rühren, jetzt muß ich leider noch etwas tun und das Liegengebliebene der vergangenen Woche aufarbeiten
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  6. #5
    Themenstarter

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    Naja, angedacht hätte ich im Keller den Keller-Plan Ziegel T, glatt als Innenwand, Luft und als Außenwand den Schalstein mit WU-Beton, Dichtschlämmeanstrich und Bitumenanstrich, und eine Styroporschicht mit Folie.
    Im Erdgeschoß den T9 mit Vormauerklinker(hier schon besprochen)
    Im Klinker, in Kniehöhe, gäbe es den 2 Lüftungsfugenreihen, 1 für den Keller, 1 für die Klinkerwand, aber getrennt.
    Beim Wasser, nehme ich den schlimmsten Fall an(weil, 1. ich spare mir das Gutachten, 2. Regenwasser wird in ca.10 m Entfernung in Erdreich geleitet)(Regenfall von ca. 10m*20m)
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  7. #6
    MB
    Gast

    So wird das nix

    Das geht mit Sicherheit in die Hose. Sie brauchen schon mal den Erddruck (neben Böschungswinkel, Kohäsion und Proctotrdichte) um überhaupt die Statik für die Mauer rechnen zu können. Dann brauchen Sie die zulässige Bodenpressung und Bettungsmodul um die gründung berechnen zu können. Dann haben wir schon mal Sohlplatte und Mauer. Wenn Sie jetzt den "schlimmsten" Lastfall Wasser, also drückendes Wasser annehmen, dann gilt entweder DIN 18195, Teil 6, Absatz 8, oder DIN 1045 und Lohmeyer. Also entweder schwarze oder weiße Wanne. Styropr ist schon mal gar nicht zugelassen als Dämmung. Beschichtung auch nicht als Abdichtung.
    Was wollen Sie lieber zahlen?
    5.000 DM für eine ordentliche Planung
    oder
    10.000 DM für das später erforderliche Gutachten
    zzgl.
    rund 50.000 DM für Mängelbeseitigung?
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  8. #7
    Themenstarter

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    Hallo, Herr Beisse,
    sicher ohne genaue Planung geht nix, und das kostet etwas.
    Wenn der Bau wirklich Fakt werden sollte, kann ich aber zum Architekten gehen und sagen so und so in etwa soll es werden. Und ohne Statiker läuft es bei den Decken auch nicht, selbst wenn ich die Ziegeldecken von Wienerberger nehme.

    Was ich mir vorstellen kann, das bei der Beachtung des Erddrucks z.B. die Schalsteine von Vorteil sein können, weil man bei denen die Armierung je nach Bedarf einsetzten kann.
    Das macht eben der Statiker, vom Grundsatz sollte es aber eben möglcih sein.
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  9. #8
    MB
    Gast

    Janz einfach, Josef

    So jehts:
    "Das sind Perlen vor die Säue.
    Der Schalstein is ja viel schlechter!
    Das funzt nur, wenn Sie 0 komma niente Ansprüche an die Dichtigkeit der Betonwand stellen. (-> Äussere Abdichtung erforderlich !)
    Ausserdem lassen sich diese Teile nur sehr 'unbequem' senkrecht bewehren. Einen Statiker sollten Sie schon zu Wort kommen lassen. Am besten aber gleich mindestens 30cm, dann klaptt's auch ohne Bewehrung!(?)
    2 Achter horizontal sollten's aber schon sein.
    -
    Gruss
    Johannes D. Bakel
    Datum: 11-05-2002 um 18:39"
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  10. #9
    MB
    Gast

    Und nun ich selber

    Das obige hatte JDB geantwortet aber wohl versehentlich auf neuen Beitrag statt auf Antwort geklickt.
    Nochmal, ob Sie die Steine verwenden können, sagt Ihnen der Statiker, sobald er das Bodengutachten hat. ES GEHT NICHT OHNE!!!!!!!!!!
    Ansonsten kämen ja auch Fertigteilwände aus Beton in Betracht, geht viel schneller. Oder aber auch gemauerter Keller (bessere Dämmung). Warten Sie doch erstmal ab, was für ein Boden überhaupt anliegt. Könnte ja im Extremfall Pfahlgründung erforderlich sein.
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  11. #10
    Bauexpertenforum Avatar von Josef
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    Lasst mich NICHT dumm sterben wie sieht so ein Schalstein den überhaupt aus ... hab mal versucht auf der Page (Link) so einen Stein zu begutachten bevor ich was dazu schreiben ... ABER leider niente ... eigentlich können sie den Schalstein doch füllen mitwas sie wollen ? ... durch die Erfoderlichen Stege wird das eh NIE WU-tauglich sprich JDB hat recht Zitat: "(-> Äussere Abdichtung erforderlich !)" ... naja ob der Statiker bei der Berechnung mit dem Material freude findet sei mal dahingestellt ;D

    MFG
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  12. #11
    MB
    Gast

    Soll ich Dir einen malen?

    Steht doch alles da, Phantasi ist gefragt
    "Ein Stein entspricht 0,15175 m2 ( Maße LBH 610 x 300 x 250 mm)
    118,8 m2 : 0,15175 m2/Stück = 783 Stück
    783 Stück x 5,25 DM = 4.110,75 DM

    zuzgl. den Beton B25 WU für Außenbauteile zum Ausfüllen der Schalsteinlöcherx
    783 Stück x 2 Löcher =1566 Löcher

    Ein Loch entspricht 0,011622 m3 c
    1566 Löcher x 0,011622 m3/Loch = 19 m3 "
    Also ein 61 cm langer, 30 cm breiter und 25 cm hoher Stein mit zwei Löchern drin. Ein Loch hat 0,011622 m³ oder eben 11,622 cm³. Da ich davon ausgehe, daß die Löcher Steinhoch (25 cm) sind ergibt sich eine Grundfläche des Loches von 0,47 cm².
    Ob da noch Stahl reinpaßt?
    Bei einem Durchmesser (wenn es rund ist) von gerade mal 0,77 cm?
    Oder anders ausgedrückt, warum nicht gleich Plansteine oder Fertigteile?
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  13. #12
    Bauexpertenforum Avatar von Josef
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    Du kannst mir ja einen malen :-) ... vom Grundsatz her war mir das schon klar ... ABER bedenke zur Aussteifung bedarf es sogenanter STEGE bei der ich mal pauschal sage das sowas NIE dicht sein dürfte ... ABER trotzdem möchte ich erst einen auf´n Bild sehn bevor ich aufschreie ;D
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  14. #13
    MB
    Gast

    Taucht nich

    Ich halte da ja auch nix von. Aus der beschreibung wird ja nicht klar, wie die verarbeitet werden sollen. Mit Mörtel? Mit Kleber? Einfach ineinandergesteckt? Welches Material überhaupt?
    Nee, da halte ich es wie Adenauer "Keine Experimente!" Jedenfalls nicht am eigenen Haus.
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
    Bauexpertenforum Avatar von Josef
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    Omeiomei jetzt hab ich etwas gegoogelt (siehe Link) ... jetzt weiss ich auch wie die Teile aussehn ... ABER die gab´s bereits mal in Bayern ... seinerzeit hab man mitunter damit Gartenzaunwände erstellt ... die wurden mittels Mörtel Gr.III oder Fliesenkleber zusammengeklebt und abschließend verputzt ... irgendwann sind die Bayern dann dahinter gekommen das diese Schalsteine bezügl. Preis/Ausführung auch nicht das gelbe vom Ei sind ... sprich die hab ich schon lange nicht mehr gesehn ! ... Und damit soll man jetzt Keller baun ? ... Da würd ich lieber jedes andere Material bevorzugen und schließ mich MB an : "Keine Experimente" ! ;-)

    MFG
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  17. #15
    Bauexpertenforum Avatar von Josef
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    *ggggr* den Link glatt vergessen *tztzzt*

    Schalsteine gibts hier :-)
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