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  1. #1

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    Innendämmung im Treppenhaus zum Keller

    Hallo,

    unser Fertighaus in Holzständerbauweise wurde vor kurzem aufgestellt.

    Das Haus hat ein beheitzes offenes Treppenhaus in den Keller. Seitens der Baufirma ist vorgesehen, dass wir das Treppenhaus in den Keller zusätzlich von innen dämmen.
    Außerdem auch den Kellerflur zu den unbeheizten Räumen
    Vorgesehen sind 4 cm Hartschaumplatte (WLG 040) + 1,25 cm Gipskartonplatte.
    Das Treppenhaus befindet sich an einer Seite auch an einer Kellerausenwand (ca. 2,50 x 2,50 m) .
    Wir wollen keine zu klebenden Verbundplatten nehmen sondern eine Holzunterkonstruktion bauen, Styropor dazwischen und darauf die GKP schrauben.
    Nun stehe ich vor der Frage, ob eine zusätzliche Folie als Dampfbremse hier sinnvoll oder sogar notwendig ist.
    Die Baufirma meint, dass die nicht notwendig ist.
    Zu erwähen ist, dass wir beim Keller bereits einen Poroton T 12 (W12 von Lücking) statt eines ursprünglich geplanten T16 genommen haben.

    Was meint Ihr?
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  2. Innendämmung im Treppenhaus zum Keller

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  3. #2

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    Warum von innen, warum von innen, warum nur?

    Die Baufirma meint, dass die nicht notwendig ist.
    Ja, die Baufirma haftet ja auch nicht dafür, wenn es hinter den Platten schimmelt (4 cm sind sowieso ein Witz), denn Ihr baut es ja selbst ein.

    Wenn es schon unbedingt (was zu prüfen wäre) auf der warmen Seite sein muss, dann bitte mit Dampfbremse Sd > 100 m, luftdicht abgeklebt an allen Seiten.
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  4. #3

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    Und bei der Holzkonstruktion würde ich Mineralwolle nehmen.
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  5. #4
    Themenstarter

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    Nochmal hallo,

    ich möchte meine Fragestellung dann erweitern:

    Inwiefern ist bei einem mit Poroton W12 gemauertem Keller überhaupt eine zusätzliche Wärmedämmung in meinem Fall erforderlich.
    Der Kellerbauer meint, dass bei diesem Stein "normaler" Außenputz und Innenputz völlig ausreicht. In einem weiteren Kellerraum, der für den Wärmeschutznachweis zwar als unbeheitzt gilt, den wir aber dennoch auch als Büro nutzen wollen werden wir nämlich nur innen und außen verputzen.
    Könnte ich also die Wärmedämmung im Treppenhaus auch grundsätzlich weglassen ohne sonderliche "Verluste"?
    Ich weiß, dann "stimmt" der Wärmeschutznachweis nicht mehr und so weiter, aber darum geht es mir hier und jetzt nicht, der stimmt ohnehin nicht mehr ganz durch den anders ausgeführten Keller.

    ???
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  6. #5

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    Planungsfehler
    + Ausführungsfehler
    + Nutzungsänderung
    = ???

    Von mir aus ersetze "Fehler" durch "Risiko", aber um was geht es denn eigentlich?
    Wer wischt hier wohl wem eins aus?

    Gruß Budenzauber
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  7. #6

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    Ich weiß, dann "stimmt" der Wärmeschutznachweis nicht mehr und so weiter, aber darum geht es mir hier und jetzt nicht, der stimmt ohnehin nicht mehr ganz durch den anders ausgeführten Keller.
    Habt Ihr denn einen nach aussen völlig ungedämmten Keller (den 12 lass' ich jetzt mal nicht gelten)? Das ist eigentlich per se nicht mehr zeitgemäß, weil heutzutage eigentlich jeder den Keller irgendwie nutzt, nicht nur als Abstellkeller. Aber im EnEV-Nachweis wird's hingedreht.

    Mal ketzerisch, welche Note bekäme ich, würde ich beim Aufsatz das Thema so verfehlen?

    Thomas

    PS: Nein, ich hatte und habe keine Probleme mit Lehrern im Allgemeinen. War bis zum Abi (1,2) regelmäßig Jahrgangsbester.
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  8. #7

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    Stimmt der überhaupt?

    Zitat Zitat von Hausbaupapa Beitrag anzeigen
    Ich weiß, dann "stimmt" der Wärmeschutznachweis nicht mehr
    ???
    Die Zusatzdämmung im Treppenhauskeller kommt mir soooo bekannt vor...

    Ich würde den Wärmeschutznachweis mal prüfen (lassen), insbesondere hinsichtlich dem Anteil "Feldbereich" zum Anteil "Balkenbereich" der Aussenwände und mutmasse mal (wenn es sich um S..........s handelt): entweder 83% zu 17% (oder 91% zu 9%).

    Von der Einhaltung dieses Verhältnisses hängt die vertragliche Erfüllung des u-Wertes der Aussenwand ab (0,19??).

    Wenn das Verhältnis nicht stimmt, verändert sich der u-Wert ganz schnell...
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  9. #8

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    Zitat Zitat von archi3 Beitrag anzeigen
    Von der Einhaltung ... hängt die vertragliche Erfüllung ... ab ...
    Stimmt.

    Über den privatrechtlichen Aspekt hinaus sollte vielleicht auch mal jemand etwas zur öffentlich-rechtlichen Seite verlauten lassen, da es diesbezüglich bauordnungsrechtliche Probleme geben könnte.

    Solange natürlich die unteren Baubehörden zum Thema Kontrolle (ob so gebaut wie geplant wurde) nur müde abwinken, bleibt Geiz geil und Eigenleistung ohne die erforderlichen Kenntnisse, Erfahrungen und Eignung oft nur .

    Mal schnell im Forum zu posten, hilft hier wohl nur sehr begrenzt und nehmen dem Bauherrn keinesfall seine ureigenste Pflichten nach Landesbauordnung ab.

    KPS.EF
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  10. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  11. #9

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    Es paßt mal wieder - die Leute kaufen nur eine Teilleistung - man spart ja soviel Geld und dann wird rumgemurkst. Von Leuten, die wirklich keinerlei Vorstellung von Bauphysik haben. Warum läßt man da nicht wirkliche Fachleute heran, die wissen, was sie zu tun haben. Wären Sie begeistert, wenn Maurer und Zimmerleute Ihren Kindern das 1x1 beibringen? Wer bastelt, soll basteln, aber nicht eine Schimmelzuchtanlage in den eigenen vier Wänden errichten.
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  12. #10

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    @raptor :
    ich denke mal ein guter mauer/zimmermann kann unseren kindern schon das 1*1 beibringen, wohl besser als diese überstudierten, antiautoritären hobbyphsychologen
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